Freitag, 30. Dezember 2016

Ich schau zurück...

auf ein sehr gutes Jahr. 





Weihnachten letztes Jahr bin ich umgezogen, von der Stadt aufs Land. Von meiner Single-Wohnung mit Balkon gemeinsam mit meinem Liebsten in ein Haus mit Garten. Es war in jeder Hinsicht eine gute Entscheidung. 

Ich war viel mehr draußen in der Natur als die Jahre zuvor, alleine oder gemeinsam. Das tut mir gut, mental und körperlich. 

Seit die Entscheidung, etwas gemeinsam zu machen, nicht mehr mit mindestens 20 Minuten Fahrzeit gekoppelt ist, machen wir mehr zusammen. Wider Erwarten essen wir fast jeden Abend gemeinsam. Das war nicht geplant. Das hatten wir, da wir zu unterschiedlichen Zeiten hungrig sind, für eine Ausnahme gehalten. 

Trotzdem hat sich jeder seine Freiräume erhalten, oder wieder geschaffen. Natürlich mussten wir uns aneinander gewöhnen. Obwohl wir seit 23 Jahren zusammen sind, ist unsere Art zu Leben, unsere Art, wie wir an eine Sache herangehen, eine unterschiedliche. Da gab es einiges zu klären und an der "Feinjustage" arbeiten wir noch. Letztendlich war dieses vergangene Jahr eines unserer glücklichsten. 




Schuld daran ist nicht zuletzt unser Garten. Den ich sehr genieße und in dem ich manchmal gerne arbeite, in dem Herr U. sehr gerne arbeitet und ihn aber auch genießt :-).
Der Garten und seine Bewohner haben uns im Frühling/Sommer fast wöchentliche Überraschungen beschert. Darüber hab ich in diesem Post erzählt. 







Dass ich im Laufe des Jahres gelernt habe, was ich tun muss, um trotz Parkinson, beweglich und fit zu bleiben trug wesentlich dazu bei, dass dieses Jahr ein Gutes war. 
Im Frühling und Sommer war es einfach. Ich war oft mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs. Seit es kälter und nach Feierabend dunkel ist, versuche ich zumindest zweimal in der Woche einen längeren Spaziergang zu machen, Abends und natürlich am Wochenende. Das klappt ganz gut. Außerdem habe ich auf you-tube eine Yoga-Lehrerin gefunden, der es tatsächlich gelungen ist, mir Spass an der Sache zu vermitteln. Ich bin selbst erstaunt darüber. Anfang nächsten Jahres möchte ich mir ein kleines Indoor-Trampolin zulegen, um noch mehr Bewegung in mein Leben zu bringen. 



Meine sportlichen Aktivitäten, gemeinsam verbrachte Zeit mit Herrn U., Haus und Garten, die bedacht und beachtet werden wollen, mein Vollzeitjob, ein paar Kreativ-Projekte, die noch schlummern, ein paar Bücher, die ich unbedingt lesen möchte und nicht zuletzt meine Familie bescheren mir er- und ausgefüllte Tage. Oft bleibt da keine oder nur wenig Zeit im www zu sein. Deshalb habe ich beschlossen, mich von Instagram zu verabschieden. Im Blog aber geht es weiter. 

Denn ein Grund, warum 2016 ein so gutes Jahr war, waren die Treffen mit meinen Bloggerfreundinnen - hier habe ich darüber gepostet. Und ein weiterer, die Anerkennung und die Freude, die Ihr mir beschert, wenn Ihr meinen Blog besucht, einen Kommentar hinterlasst. Das Bloggen und die Gemeinschaft mit Euch ist mir wichtig. Und dafür werde ich auch 2017 gerne Zeit und Energie aufbringen. 

Rutscht gut rein ins Neue Jahr!
Alles Gute und liebe Grüße
Sabine 
 


 

Sonntag, 11. Dezember 2016

Frost statt Frust

Gerade ist so gar nicht mein Wetter, zumindest an den Sonntagen nicht. Der Himmel zeigt sich nicht, versteckt sich unter einer dichten Hochnebeldecke. An so einem Sonntag würde ich am liebsten zuhause bleiben und das Sofa nur verlassen um mir frischen Kaffee oder Tee zu holen. 



Ich kenn mich aber, irgendwann ist der Tag rum und ich bin maulig und müde vom nix tun. Diesen Zustand mag ich noch viel weniger als frieren. Da hilft nur Zähne zusammenbeißen, warm anziehen und einen Spaziergang machen. Etwas Motivation dazu liefert auch die Möglichkeit "Draußen-Bilder" vom Outfit zu machen. So wie vergangenen Sonntag. 

Nachdem ich den kurzen karamellfarbenen Wollmantel die ganze Woche über trage, hab ich den etwas längeren Hellen zum Spaziergeh-Mantel ausersehen. Er hält sehr gut die Kälte ab und schützt mit seinem hohen Kragen Hals und Nacken. Wobei ich, wenn es nur wenige Grad über Null hat, auch einen Schal anziehe. 




Immer wenn ich bei Fran eines Ihrer fabelhaften Outfits mit Lederhose sehe, habe ich den Wunsch auch wieder eine Lederhose zu besitzen. Ich habe noch eine im "Erinnerungskoffer" in Größe 38. Genau so eine möchte ich wieder haben, geschnitten wie eine Jeans mt geraden Beinen aus handschuhweichem Leder. Die werde ich mir kaufen, wenn mein Gewicht wieder konstant ist. 

Ich hab im letzten Jahr 5 Kilo zugenommen. Mein Arzt sagt, das liegt daran, dass ich durch Parkinson in meinen Bewegungen eingeschränkt bin. Ich weiß es besser, ehrlich. Es liegt daran, dass ich Schokolade und Kuchen nicht widerstehen kann. Damit ich so lange und gut wie möglich beweglich bleibe, bewege ich mich nämlich jetzt mehr als in den Jahren zuvor. Auch ein Grund, warum ich nicht mehr so häufig in den Blogs unterwegs bin. Mein tägliches Bewegungsprogramm braucht Zeit, beginnt mir aber mehr und mehr Spass zu machen. Ich werde bei Gelegenheit mal davon berichten. Aber nun bin ich abgeschweift. 

Weil eine Echtlederhose zu kaufen gerade wenig Sinn macht, habe ich mir eine aus Fake-Leder gekauft. Wo ich suchen musste, wusste ich danke Ari, die Ihre Rote ganz toll in Szene gesetzt hat. 




Meine ist zwar nicht so herrlich rot, aber sie sitzt perfekt und ist, weil sie nicht aufträgt, gut unter einem Kleid zu tragen. 

Ich finde durchaus, dass Frauen in meinem Alter Minirock, bzw. Minikleid tragen können. Ich würde das auch. Nur haben sich in der letzten Zeit kleine "Fäustchen" um meine Knie geblildet. Die mag ich nicht zeigen. Lederhose mit Kleid hab ich schon in den 90ern getragen, also nichts Neues. Auch wenn Hose mit Kleid heute wieder als trendy gelten. Aber so ist es, wenn man 58 ist, mit vielen Trends. Das meiste war schon mal da. Das Lieblingskleid zur Echtlederhose ruht ebenfalls im "Erinnerungskoffer". Es passiert ja manchmal, dass man im Alter wieder dünner wird, ich werde beides dann mit 90 wieder tragen :-).


Im Grunde wollte ich heute gar nicht viel Text verfassen und nun bin ich wieder Erwarten ins Faseln geraten. Seht es mir nach. Vielleicht will ich ja davon ablenken, dass die Bilder nicht so gelungen sind. Zum einen musste es schnell gehen, weil es so bitterkalt war. Zum anderen war es nicht wirklich hell und ich musste sie mit dem Bildbearbeitungsprogramm ein wenig aufhellen, daruner leidet dann die Qualität. 

Das Kleid, das auf den Bildern kaum zu sehen ist, hab ich hier schonmal gezeigt. Die Jacke ist neu, von promod, die Stiefel sind alt und treue Begleiter.

Wie man Kleid/Lederhose/Cardigan perfekt in Szene setzt, zeigt Cla mit Ihrem zauberhaften Outfit. 



 Ich wünsche Euch eine schöne Woche und eine entspannte Vorweihnachtszeit!










Sonntag, 4. Dezember 2016

Take it easy

Wie ich in einem vorigen Post erwähnt hatte, fehlte mir noch eine schwarze Tasche, besser gesagt, hatte ich noch nicht meine Lieblingstasche gefunden. 

Das ist dann schneller passiert, als gedacht. Ein beruflicher Termin führte mich nach Ingolstadt. Die Gelegenheit nutzte ich, um im dortigen Outlet bei Fossil nach einer Tasche zu schauen. Warum bei Fossil?

Weil meine Tochter schon seit Jahren eine Fossil-Tasche zu ihren Lieblingen zählt.So eine wollte ich auch. Und hier ist sie...




Zum Outlet-Preis kam noch ein Black-Friday-Nachlass und die Hübsche war für keine hundert Euro Meine. Sie ist aus Ziegenleder, ich kann sie quer tragen, sogar die Kamera passt rein und sie ist trotzdem klein und handlich. So mag ich das! 

Eine große Tasche verführt mich dazu, sie zur "Mary Poppins"-Tasche zu machen. Die Vorstellung gefiel mir schon als Kind, eine Tasche zu haben, die - schwupp - offeriert, was gerade von Nöten ist. Mary Poppins war eine junge, kräftige Frau mit magischen Fähigkeiten. Die habe ich nicht und mein Rücken streikt, wenn er die Tasche für tausend Eventualitäten tragen muss. 

 







Aus mir wird zwar sicher nie eine Minimalistin, aber gelegentlich erliege auch ich dem Charme des "weniger ist mehr". Deshalb heute mal kein Muster und nur zwei Farben. 
Mein karamellfarbener Wollmantel ist eine gute Basis für einen unaufwändigen Look. 




Zum Outfit gibt es nicht viel zu sagen.




Hose und schwarzer Rollkragenpulli sind aus dem Fundus, die Schuhe vom letzten Jahr vielgetragene Lieblings-Boots, weil sie genau die richtige Absatzhöhe haben. Einziger Schmuck ist eine Statementkette in silber. 

Ich werde von Euch immer wieder auf meine Haare angesprochen. Das freut mich. Sie sind nicht gefärbt oder getönt. Mutter Natur meint es gut mit mir und schenkt mir sonnengebleichte Strähnchen, wo es doch an der Zeit wäre für graue. Sie kommen besser zur Geltung, wenn meine Haare etwas länger sind. Mit diesem kinnlangen Bob bin ich sehr zufrieden. Er ist pflegeleicht und auch noch ansehnlich, wenn meine Locken sich durchsetzen. 

Leicht mache ich es mir auch mit der Weihnachtsbäckerei. Nur wenn ich Lust und Laune habe, backe ich Plätzchen. Gerne 10-Minunten-Plätzchen, heißt solche, die in 10 Minuten hergestellt sind. Wie diese Kokosmakronen. 




Dazu werden vier Eiweiß steifgeschlagen, beim Schlagen 150 g feinen Zucker einrieseln lassen, 200 g Kokosflocken und die geriebene Schale einer Zitrone unterheben, mit einem Teelöffel kleine Häufchen aufs Backpapier setzen und ab in den Ofen damit. Dort bekommen sie in weiteren 10 Minuten die richtige Farbe und Konsistenz

Seid Ihr der vorweihnachtlichen Hektik erlegen? 

Dann schaut doch mal bei Ela rein. Sie hat eine wunderbare To-Do-Liste erstellt, die Euch bestimmt nicht stresst. 

Bei mano gibt es ganz besondere Adventskalender zu bewundern.  

Sabina zeigt, dass ihr klassicher Mantel durchaus Farbe verträgt.  

Weihnachtliche Eindrücke aus London und einen fabelhaften, farbenfrohen Look gibt es bei Tina zu sehen.  

Auf meiner To-Do-Liste steht heute, gemütlich zum kleinen örtlichen Weihnachtsmarkt bummeln, was Leckeres essen und trinken und dann ausgiebig das Nixtun genießen.  







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