Montag, 31. Oktober 2016

Sonntagsausflug

So wie der Oktober begann, sonnig und warm, so hört er auch auf. Und weil es gestern so schön war, machten wir einen Ausflug in die kleine Stadt Weikersheim, ins Hohenlohische. Es ist die Heimatstadt meines Herzensmannes und somit auch ein wenig meine. 




Weikersheim ist umgeben von Weinbergen und Streuobstwiesen, die an diesem Tag besonders farbenfroh in der Sonne leuchteten.





Wenn wir dort sind, nehmen wir uns zumindest die Zeit für einen Gang durch den Schlossgarten und die Altstadt. 






Es ist eine malerische Gegend und ein romantisches Städtchen, Björn hat neulich schöne Bilder davon gezeigt vom Städtchen und auch vom Schloß und Interessantes berichtet. 






Diese kleinen Kerle besuchen wir immer wieder gerne. Sie haben die Kindheit unserer lieben Freundin, die wir in W. besuchen, begleitet. Sie standen früher im Park des einstigen Lustschlosses "Carlsberg".




Heute bewachen sie den Rosengarten. 





So leicht  bekleidet, wie die Kleinen, war ich natürlich nicht unterwegs :-).

Trotz Sonnenschein war ich froh über Pulli und Lederjacke. Die Jacke ist von H & M, kein echtes Leder, aber sie trägt sich gut, ist leicht und auf Taille geschnitten. Ich mag sie zu Röcken und Kleidern lieber als einen Mantel oder Blazer. 




Der lachsfarbene Pulli ist schon ein paar Jahre alt und von promod und ich hab mich gefreut, als ich entdeckt habe, dass er farblich gut zum blaugemusterten Rock passt, denn der hat ein paar lachsrote Sprenkel. 






Neu sind meine Schuhe und super bequem und als kleine Draufgabe machen sie mich auch noch ein wenig größer. 


Vor gar nicht so langer Zeit konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich solche "klumpigen" Treter trage. Zurzeit jedoch wähle ich den Schuh nach Bequemlichkeit und nicht nach Schick. Und inzwischen finde ich sie gar nicht mehr so unelegant. 





Zumindest sind sie kein Grund, so böse zu gucken.






So mag ich den Herbst und wünsch mir, er möge noch lange dauern. 


 

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Drei Tage Hamburg

Resturlaub und der Wunsch mal wieder Großstadtluft zu schnuppern, brachten mich Anfang Oktober für drei Tage nach Hamburg. Die Stadt steht schon lange auf meiner Wunschliste, verstärkt durch die Hoffnung meine Blogfreundinnen Ines und Gunda zu treffen. Darüber habe ich im letzten Post berichtet. 

Ich war alleine unterwegs, das erste Mal seit Jahren. Eine neue Erfahrung, vor allem weil es mir an Orientierung mangelt und ich nicht gut im Kartenlesen bin. Trotzdem hab ich viel gesehen, wenn auch nicht alles, was geplant war. Aber das macht nix, ich war nicht das letzte mal in Hamburg. Denn mir hat es außerordentlich gut gefallen.

Was genau, kann ich dabei nicht im Einzelnen definieren. Es ist die Mischung aus gediegen und hochmodern, shabby und schick, geradlinig und chaotisch und es sind die Menschen, die mir durchweg freundlich begegnet sind. 


Los ging's mit dem Zug von Augsburg direkt zum Bahnhof Altona in fünfeinhalb Stunden. Mit keinem anderen Verkehrsmittel wäre ich schneller dort gewesen, billiger schon gar nicht. Ich hab für Hin- und Rückfahrt gerade mal 72 € bezahlt. 



 Vom Bahnhof zum Hotel waren es keine 10 Minuten Fußweg, ich wohnte im Meininger Hotel. Von dort kam ich mit S- und U-Bahn in wenigen Minuten überall hin. 





Mein erster Ausflug führte mich am Sonntagnachmittag zu den Landungsbrücken, 



zum alten Elbtunnel,  



 durch die Hafenstraße, am Fischmarkt vorbei





zum alten Holzhafen. 







Zunächst durfte ich mich über Sonne und Wassergeglitzer freuen, dann wurde ich ordentlich nass um schließlich unterm Regenbogen den Tag ausklingen zu lassen. 



Offenbar war der Regenbogen ein gutes Omen, denn von da an meinte es das Wetter ausgesprochen gut mit mir. Bei strahlendem Sonnenschein ging ich am Montagmorgen auf die zweite Tour. Die sollte mich ins Gängeviertel führen. 

Doch ich hab mich verlaufen und im Viertel um Sankt Nicolai, Rödingsmarkt, Stadthausbrücke gelandet. 




Schön war's dort auch, vor allem die vielen Brücken und die Kanäle, in denen sich die Sonne spiegelte. 



So schöne Häuser mit prächtigen Eingangsportalen hab ich überall entdeckt und hübsche Läden, die zum Eintreten und Verweilen einluden. 

Nicht jedoch an diesem Morgen, Ines und Gunda erwarteten mich ja am Bahnhof Altona und was am Nachmittag geschah, könnt ihr im vorigen Post lesen und sehen. 

Auch am Dienstag lachte die Sonne. Ich startete vom Rathausplatz in Richtung Speicherstadt. 



 
unterwegs gab's Frühstück



und jede Menge zu gucken und zu fotografieren. 





Dank guter Ausschilderung fand ich die Speicherstadt...








 und gleichdahinter Hafencity.



 Die offene Bauweise, die breiten Straßen und Plätze am Wasser 



und vor allem die ausgefallene Architektur haben mir sehr gut gefallen. 




 Weiter ging es zur noch nicht fertig gestellten Elbphilharmonie





 die, wie ich finde, sich an diesem Platz außerordentlich gut macht. 





Vom Turm der Hauptkirche St. Michaelis...





hat man einen herrlichen Rundumblick auf die Stadt.



Windig wars da oben und der Turm schwankte. Doch der Ausblick wars wert. 



überall in Hamburg entdeckte ich solche Ecken, kleine Oasen der Ruhe. Doch ausgeruht hab ich mich hier nicht, sondern den Nachmittag...




mit Bummeln und Shoppen im...



bunten Schanzenviertel verbracht. 

Mein letzter Tag, der Mittwoch, war auch mein Rückreisetag. Doch am Vormittag hatte ich noch genug Zeit durch Altona zu bummeln. 




Schöne Läden gibt es da und viel Grün an den Straßen und wie ich am Montag beim Spaziergang mit Ines und Gunda erfahren durfte, ist auch die Elbe gar nicht weit weg.



Für einen Spaziergang dorthin hat die Zeit leider nicht gereicht, denn kurz nach Mittag fuhr ich zurück.
 


Zum Abschied durfte ich noch vom Zug aus die Alsterfontäne bewundern. 

Es war eine rundum gelungene Reise, dank Ines und Gunda, dank des schönen Wetters, aber vor allem dank dieser Stadt, die mich mit jeder Stunde mehr in ihren Bann gezogen hat.

Hamburg, ich komm wieder, versprochen!


Sonntag, 9. Oktober 2016

Verbunden

Es sind nicht viele Freunde, die mich durch's Leben begleiten. Wobei begleiten heißt, sie sind in meinem Herzen, immer. In meinem Alltag ganz selten. Denn uns trennen viele Kilometer. Eine Freundin, die ich schon aus Kindertagen kenne, lebt in Berlin, die andere, die mit Mitte zwanzig in mein Leben trat in München. Das ist zwar quasi gleich um die Ecke, wir sehen uns aber trotzdem nicht oft. Was uns aber nicht auseinander bringt, schon ein Anruf, ein erster Satz bei unseren seltenen Treffen genügt und wir sind uns wieder nahe, wie in Zeiten als wir uns häufiger, regelmäßig sahen.


Dann gab es noch Freundschaften, die sich verloren haben. Weil wir uns verändert haben oder unsere Lebensumstände. Ein paar habe ich "eingestellt" sogar aufgekündigt, weil sie mir nicht gut getan haben. 

Und neuerdings, in den letzten paar Jahren, habe ich neue Freundinnen gefunden, im www. Kennengelernt haben wir uns über unsere Blogs, über unser gemeinsames Interesse an Mode und Stil. Kommentaren folgten E-Mails, in denen wir uns auch über Dinge austauschen, die für den Blog zu persönlich sind. Bei der einen oder anderen hatte ich bald den Wunsch, sie persönlich kennen zu lernen. Und so ist es im Laufe der letzten Jahre zu etlichen Treffen gekommen in München, in Augsburg, in Karlsruhe und jetzt im Oktober in Hamburg.  Jedes einzelne Treffen würde einen Blogpost füllen, wollte ich ausführlich berichten, sogar sprengen. Wir haben uns viel zu erzählen. 

Im Juli traf ich Nelja und Birgitt in Karlsruhe



wir waren gemeinsam Frühstücken, haben eine Ausstellung besucht (Birgitt berichtet darüber) , sind durch den malerischen Schloßpark spaziert, haben uns mit feinen Leckereien verwöhnt 




 ... und uns über diesen schönen Tag und dass wir ihn zusammen verbringen konnten, gefreut. 




Im August fuhr ich nach München

  
an einem strahlend schönen Sommertag und traf dort, 




Sunny und Ela, die mit mir, wie könnte es anders sein, zuerst mal frühstückten. Dann einen Teil von München zeigten, den ich noch nicht gesehen hatte - die Borstei. Der schattige und, wie man sieht, pittoreske Innenhof eignete sich gut für ein Foto-Shooting. Anschließend waren wir bummeln, haben Sunny begleitet, die eine Einladung zu einem Shop-Jubiläum hatte und haben es uns gut gehen lassen. Dass uns dabei der Gesprächsstoff nicht ausging, muß ich nicht erwähnen (Sunny's Post dazu findet Ihr hier, den von Ela hier).




Anfang Oktober schließlich fuhr ich nach Hamburg 




 und traf dort Ines und Gunda



 und nicht zu vergessen...


 ...den lieben Paul, den ich sofort in mein Herz geschlossen habe. 



Ines und 


  Gunda auch.

  
Nach einem Schaufensterbummel in Altona machten wir einen ausgiebigen Spaziergang an der Elbe entlang. Da es fast sommerlich warm war, konnten wir sogar in einem Gartenlokal direkt an der Elbe draußen essen - am 03. Oktober!



 Zurück gings am Elbstrand entlang. Ich hätte nicht gedacht, dass ich dieses Jahr noch mal durch Sand gehen werde. Der Nachmittag mit Ines und Gunda war eine große Freude für mich. Ines und Gunda berichten darüber hier und hier.

Unsere Aktivitäten aufgelistet, mit fröhlichen Bildern unterlegt, zeigen zwar, dass wir Spaß zusammen hatten. Das Wesentliche jedoch kann ich nur in Worten beschreiben. Mit allen Fünfen verbindet mich etwas, was über das Interesse an Mode, am Fotografieren, am Bloggen hinausgeht. Birgitt, Gunda und Ines habe ich dieses Jahr das erste Mal getroffen. Doch wir waren uns nicht fremd. MIt Ihnen und mit Sunny und Ela habe ich über Dinge geredet, über die ich mich mit einer flüchtigen Bekanntschaft nicht austauschen würde. Unsere Gespräche, unsere Begegnungen waren herzlich, am Gegenüber interessiert, offen und freundschaftlich und sie tun mir sehr gut. 

Ich pflege neben Beruf und Familie, nur wenige soziale Kontakte. Weil ich mir selbst meist genug bin und weil mir meine freie Zeit immer kostbarer wird, je älter ich werde. Für Small Talk habe ich weder Talent noch bin ich gewillt, dafür Zeit aufzubringen. Im Zusammensein mit meinen Blog-Freundinnen ersparen wir uns die Konversation. Wir teilen, was uns wichtig ist, was uns betrifft oder betroffen macht, was wir lieben und was nicht. Ich möchte diese Treffen nicht mehr missen. Allein das ist ein Grund meinen Blog, wenn auch sporadisch, weiter zu betreiben.

Die Bilder sind nicht alle von mir, Gunda, Ines, Ela und Sunny haben sie zur Verfügung gestellt - ich danke Euch dafür. 

Last but not least: Nicht unerwähnt lassen möchte ich meine liebe Blog-Freundin 
Monika aus Augsburg. Über unsere gemeinsamen Abende, Shopping-Touren und Foto-Shootings gäbe es so viel zu berichten. Dazu gibt es bald mal einen eigenen Post.
Zu meiner Hamburg-Reise auch, sobald ich die Bilderflut sortiert habe.


 
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