Sonntag, 18. September 2016

Saisonwechsel

Auch wenn ich nicht jeden Trend mitmache, manchen nicht einmal kenne, informiere ich mich doch gerne, was modisch angesagt ist. Ich blättere in Zeitschriften, hüpfe durch Blogs, schaue mir die eine oder andere Fashion-Show auf youtube an und ich schaufensterbummle. Ich mache Bilder und sammle sie auf meinem Tablet. Aus urheberrechtlichen Gründen, zeige ich Euch diese Sammlung nicht. Doch ihr wißt ja selbst, was angesagt ist.

Heute will ich Euch berichten, wie ich meine Garderobe für die neue Saison aufs Laufende bringe. Zunächst sammle ich, wie gesagt Ideen. Dann schau ich, was ich davon mit meinen Sachen umsetzen kann und dann geh ich shoppen. Nein, nicht im Laden, sondern im online-Second-Hand-Shop ubup. Dort finde ich nämlich (fast) alles ohne langes Suchen, ohne einen Shoppingmarathon, der mich nur ermüden würde, in guter Qualität zu einem vernünftigen Preis.

Dass die Sachen gebraucht sind, stört mich überhaupt nicht. Wenn ich mir etwas Neues kaufe, ist es spätestens nach der ersten Wäsche auch gebraucht. Also was solls!



Die Ware von ubup kommt übrigens sauber an, ist sorgfältig verpackt, Versand und Rückversand sind kostenfrei. 

Dieses Jahr stand auf meiner imaginären Wunschliste eine karierte Glencheckhose, ein gemusterter knielanger Rock und ein blauer kurzer Blazer. Gefunden habe ich

- eine karierte Glencheckhose
- enen karierten Rock
- einen blauen kurzen Baumwollblazer 

und eine warme Tweed-Jacke, ein gemustertes Top mit Bubikragen und eine orange Bluse.

Von der Glencheckhose hab ich mir drei schicken lassen, eine davon hat perfekt gepasst.
Blaue Blazer hab ich zwei gefunden, einer davon war zu klein, er ging zurück.

Wenn ein Paket von ubup kommt, ist das für mich ein bisschen wie Weihnachten. Ich packe es erwartungsvoll aus, probiere die Teile an und freu mich, wenn etwas passt und an mir so aussieht, wie ich es mir vorgestellt habe.

Ein besonderes Vergnügen ist es mir dann, die neuen Teile mit dem, was ich im Schrank habe zu kombinieren. An diesem lasse ich Euch nun teilhaben. 

Ich fang an mit dem blauen Blazer, den hab ich mir für den Spätsommer gewünscht. Passt er doch zu den Sommerhosen genauso gut, wie zu den etwas wärmeren. 



Wenn es morgens 13 Grad und nachmittags 30 Grad hat, wie letzte Woche, ist er genau der richtige Begleiter. Das Outfit ist natürlich nichts, was Ihr noch nicht gesehen habt, 






Rot-Blau und Gestreiftes ist schon lange und immer wieder ein Trend. Einer den ich gerne mitmache. Die rote Hose und ein Streifenshirt trage ich schon einige Jahre...






... ab jetzt auch mit dem blauen Blazer. 

Neulich hab ich auf Instagram meine neue Hose gezeigt, die ich bei vintys in Augsburg 
gefunden hatte. 

 
Die neu erstandene orange Bluse...


passt perfekt dazu. Dieses Jahr sind meine Farben Organge, Rostrot und Gelb.



 Im Winter wird Olivgrün und Burgunderrot dazu kommen.

Da ich second-hand kaufe, muss ich mich nicht nach den aktuellen Farbtrends richten, sondern kann die Farbe tragen, die ich gerade bevorzuge. Das ändert sich bei mir gelegentlich, letztes Jahr war blau in allen Schattierungen mein Favorit. 

Hose, Jacke und Rock aus dem upub-Paket zeige ich Euch, wenns kälter ist. So an Weihnachten etwa :-).


Das wars für heute. Noch mehr Herbstherbstimpressionen gefällig?
Ihr findet sie bei AndreaSunny und Ines. 

Natürlich ist noch einiges auf meiner Wunschliste - etwas aus Samt oder Cordsamt wäre schön und ein weißes Herrenhemd, eine dunkelblaue Strickjacke (von Sunny's neuem Post inspiriert). Die finde ich vielleicht im Second-Hand-Shop oder auf dem Kleidermarkt - ich werde berichten.

Dieser Post ist übrigens nicht von ubup gesponsort. Ich berichte darüber, weil ich von ihrem Angebot sehr angetan bin. Zudem möchte ich eine Lanze brechen für Second-Hand-Mode. 

Warum ich second-hand kaufe? 

Weil...

- ich modisch gekleidet sein kann, ohne viel Geld auszugeben
- ich mich damit von der gängigen Mode abzusetzen und meinen eigenen Stil kreieren kann
- ich dort die schönsten Teile, die in meinem Schrank sind, gefunden habe
- weil's einfach Spass macht.





 Zum Schluß noch ein paar Worte..

... vielen herzlichen Dank für Eure zahlreichen Kommentare und für Eure Tipps zum "Apfelpost". Ich freu mich über jeden Einzelnen. 

Ab und zu werde ich eingeladen an einer Linkparty teilzunehmen. Die Einladung freut und ehrt mich. Mitmachen möchte ich nicht. Eine Party verlangt nach aktiven, kommunikativen Teilnehmern. Das bin ich nicht.

 
 
 




Samstag, 3. September 2016

Apfelzeit

Als im April unser Apfelbaum in Blüte stand, versprach er reiche Ernte



 und nun hängt er tatsächlich voller grüner Äpfel



Die Hälfte davon allerdings verfault am Baum, wie man sieht, 





oder am Boden. Keine Ahnung warum. Vielleicht sind es einfach zu viele.




Doch die, die wir ernten, sind fest, leicht säuerlich und sehr saftig. Was für eine Sorte es ist, weiß ich nicht. 



Doch das ist auch egal, Hauptsache sie schmecken. Wir essen sie gerne.




 Weil jedoch keiner von uns mehr als einen Apfel am Tag ißt, haben wir die heutige Ernte 
verarbeitet



zu einem Apfel-Crumble. Das geht ganz einfach und schnell:

Apfel schälen und putzen, in Spalten schneiden und in einer Schüssel mit Zitronensaft und etwas Zucker mischen.

Aus etwas Butter, Mehl und Zimt in einer Schüssel mit der Hand eine krümmelige Masse kneten. 

Die Apfelspalten in eine gebutterte Auflaufform schlichten, Rosinen drüber, wer mag, die Krümmelmasse obendrauf und ab in den Ofen für ca. 20 Minuten bei 180 Grad.



So sieht der Apfelcrumble aus, wenn er aus dem Ofen kommt. Wir essen ihn mit Sahne oder mit Soja-Vanille-Joghurt. 

Wie krieg ich jetzt die Kurve zu den folgenden Outfit-Bildern?
 


Natürlich sind sie im Garten unterm Apfelbaum aufgenommen und der Apfel am Boden passt perfekt zur grünen Jacke :-).


Das ist mein Lieblings-Sommerkleid, das ich viel zu selten trage. Zum einen weil es ein Vntage-Schätzchen ist und ich fürchte es "aufzutragen", zum andern weil es inzwischen etwas "spack" sitzt. An wirklich heißen Tagen, wäre es mir zu eng. 



Umso mehr freue ich mich, dass so ein herrlicher Spätsommertag mir die Gelegenheit dazu gibt. 


Zum Schluss noch kurz was zu meinen Blogger-Aktivitäten. 
Wie Ihr seht, mache ich weiter. Immer mal wieder einen Post, so wie Zeit, Lust und Gelegenheit es erlauben. Die Blogs in meiner Blogliste lese ich, nicht immer, aber gelegentlich. Manchmal schreibe ich einen Kommentar, meistens nicht. Nicht weil ich nichts mehr zu sagen hätte, es hat einen anderen Grund. 

Wie ich Euch letztes Jahr um diese Zeit berichtet hatte, habe ich eine leichte Form von Parkinson. Die Krankheit ist mir, dank guter Medikamente, nicht anzumerken, ich kann auch meinen Beruf nach wie vor ungehindert ausüben. Ein kleine Einschränkung allerdings gibt es, meine Fingerfertigkeit läßt am Abend nach. Es strengt mich an zu schreiben. Deshalb lasse ich es und hoffe ihr seht es mir nach, dass ich nicht wie früher zu allem meinen Senf dazu gebe. 



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