Freitag, 30. Dezember 2016

Ich schau zurück...

auf ein sehr gutes Jahr. 





Weihnachten letztes Jahr bin ich umgezogen, von der Stadt aufs Land. Von meiner Single-Wohnung mit Balkon gemeinsam mit meinem Liebsten in ein Haus mit Garten. Es war in jeder Hinsicht eine gute Entscheidung. 

Ich war viel mehr draußen in der Natur als die Jahre zuvor, alleine oder gemeinsam. Das tut mir gut, mental und körperlich. 

Seit die Entscheidung, etwas gemeinsam zu machen, nicht mehr mit mindestens 20 Minuten Fahrzeit gekoppelt ist, machen wir mehr zusammen. Wider Erwarten essen wir fast jeden Abend gemeinsam. Das war nicht geplant. Das hatten wir, da wir zu unterschiedlichen Zeiten hungrig sind, für eine Ausnahme gehalten. 

Trotzdem hat sich jeder seine Freiräume erhalten, oder wieder geschaffen. Natürlich mussten wir uns aneinander gewöhnen. Obwohl wir seit 23 Jahren zusammen sind, ist unsere Art zu Leben, unsere Art, wie wir an eine Sache herangehen, eine unterschiedliche. Da gab es einiges zu klären und an der "Feinjustage" arbeiten wir noch. Letztendlich war dieses vergangene Jahr eines unserer glücklichsten. 




Schuld daran ist nicht zuletzt unser Garten. Den ich sehr genieße und in dem ich manchmal gerne arbeite, in dem Herr U. sehr gerne arbeitet und ihn aber auch genießt :-).
Der Garten und seine Bewohner haben uns im Frühling/Sommer fast wöchentliche Überraschungen beschert. Darüber hab ich in diesem Post erzählt. 







Dass ich im Laufe des Jahres gelernt habe, was ich tun muss, um trotz Parkinson, beweglich und fit zu bleiben trug wesentlich dazu bei, dass dieses Jahr ein Gutes war. 
Im Frühling und Sommer war es einfach. Ich war oft mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs. Seit es kälter und nach Feierabend dunkel ist, versuche ich zumindest zweimal in der Woche einen längeren Spaziergang zu machen, Abends und natürlich am Wochenende. Das klappt ganz gut. Außerdem habe ich auf you-tube eine Yoga-Lehrerin gefunden, der es tatsächlich gelungen ist, mir Spass an der Sache zu vermitteln. Ich bin selbst erstaunt darüber. Anfang nächsten Jahres möchte ich mir ein kleines Indoor-Trampolin zulegen, um noch mehr Bewegung in mein Leben zu bringen. 



Meine sportlichen Aktivitäten, gemeinsam verbrachte Zeit mit Herrn U., Haus und Garten, die bedacht und beachtet werden wollen, mein Vollzeitjob, ein paar Kreativ-Projekte, die noch schlummern, ein paar Bücher, die ich unbedingt lesen möchte und nicht zuletzt meine Familie bescheren mir er- und ausgefüllte Tage. Oft bleibt da keine oder nur wenig Zeit im www zu sein. Deshalb habe ich beschlossen, mich von Instagram zu verabschieden. Im Blog aber geht es weiter. 

Denn ein Grund, warum 2016 ein so gutes Jahr war, waren die Treffen mit meinen Bloggerfreundinnen - hier habe ich darüber gepostet. Und ein weiterer, die Anerkennung und die Freude, die Ihr mir beschert, wenn Ihr meinen Blog besucht, einen Kommentar hinterlasst. Das Bloggen und die Gemeinschaft mit Euch ist mir wichtig. Und dafür werde ich auch 2017 gerne Zeit und Energie aufbringen. 

Rutscht gut rein ins Neue Jahr!
Alles Gute und liebe Grüße
Sabine 
 


 

Sonntag, 11. Dezember 2016

Frost statt Frust

Gerade ist so gar nicht mein Wetter, zumindest an den Sonntagen nicht. Der Himmel zeigt sich nicht, versteckt sich unter einer dichten Hochnebeldecke. An so einem Sonntag würde ich am liebsten zuhause bleiben und das Sofa nur verlassen um mir frischen Kaffee oder Tee zu holen. 



Ich kenn mich aber, irgendwann ist der Tag rum und ich bin maulig und müde vom nix tun. Diesen Zustand mag ich noch viel weniger als frieren. Da hilft nur Zähne zusammenbeißen, warm anziehen und einen Spaziergang machen. Etwas Motivation dazu liefert auch die Möglichkeit "Draußen-Bilder" vom Outfit zu machen. So wie vergangenen Sonntag. 

Nachdem ich den kurzen karamellfarbenen Wollmantel die ganze Woche über trage, hab ich den etwas längeren Hellen zum Spaziergeh-Mantel ausersehen. Er hält sehr gut die Kälte ab und schützt mit seinem hohen Kragen Hals und Nacken. Wobei ich, wenn es nur wenige Grad über Null hat, auch einen Schal anziehe. 




Immer wenn ich bei Fran eines Ihrer fabelhaften Outfits mit Lederhose sehe, habe ich den Wunsch auch wieder eine Lederhose zu besitzen. Ich habe noch eine im "Erinnerungskoffer" in Größe 38. Genau so eine möchte ich wieder haben, geschnitten wie eine Jeans mt geraden Beinen aus handschuhweichem Leder. Die werde ich mir kaufen, wenn mein Gewicht wieder konstant ist. 

Ich hab im letzten Jahr 5 Kilo zugenommen. Mein Arzt sagt, das liegt daran, dass ich durch Parkinson in meinen Bewegungen eingeschränkt bin. Ich weiß es besser, ehrlich. Es liegt daran, dass ich Schokolade und Kuchen nicht widerstehen kann. Damit ich so lange und gut wie möglich beweglich bleibe, bewege ich mich nämlich jetzt mehr als in den Jahren zuvor. Auch ein Grund, warum ich nicht mehr so häufig in den Blogs unterwegs bin. Mein tägliches Bewegungsprogramm braucht Zeit, beginnt mir aber mehr und mehr Spass zu machen. Ich werde bei Gelegenheit mal davon berichten. Aber nun bin ich abgeschweift. 

Weil eine Echtlederhose zu kaufen gerade wenig Sinn macht, habe ich mir eine aus Fake-Leder gekauft. Wo ich suchen musste, wusste ich danke Ari, die Ihre Rote ganz toll in Szene gesetzt hat. 




Meine ist zwar nicht so herrlich rot, aber sie sitzt perfekt und ist, weil sie nicht aufträgt, gut unter einem Kleid zu tragen. 

Ich finde durchaus, dass Frauen in meinem Alter Minirock, bzw. Minikleid tragen können. Ich würde das auch. Nur haben sich in der letzten Zeit kleine "Fäustchen" um meine Knie geblildet. Die mag ich nicht zeigen. Lederhose mit Kleid hab ich schon in den 90ern getragen, also nichts Neues. Auch wenn Hose mit Kleid heute wieder als trendy gelten. Aber so ist es, wenn man 58 ist, mit vielen Trends. Das meiste war schon mal da. Das Lieblingskleid zur Echtlederhose ruht ebenfalls im "Erinnerungskoffer". Es passiert ja manchmal, dass man im Alter wieder dünner wird, ich werde beides dann mit 90 wieder tragen :-).


Im Grunde wollte ich heute gar nicht viel Text verfassen und nun bin ich wieder Erwarten ins Faseln geraten. Seht es mir nach. Vielleicht will ich ja davon ablenken, dass die Bilder nicht so gelungen sind. Zum einen musste es schnell gehen, weil es so bitterkalt war. Zum anderen war es nicht wirklich hell und ich musste sie mit dem Bildbearbeitungsprogramm ein wenig aufhellen, daruner leidet dann die Qualität. 

Das Kleid, das auf den Bildern kaum zu sehen ist, hab ich hier schonmal gezeigt. Die Jacke ist neu, von promod, die Stiefel sind alt und treue Begleiter.

Wie man Kleid/Lederhose/Cardigan perfekt in Szene setzt, zeigt Cla mit Ihrem zauberhaften Outfit. 



 Ich wünsche Euch eine schöne Woche und eine entspannte Vorweihnachtszeit!










Sonntag, 4. Dezember 2016

Take it easy

Wie ich in einem vorigen Post erwähnt hatte, fehlte mir noch eine schwarze Tasche, besser gesagt, hatte ich noch nicht meine Lieblingstasche gefunden. 

Das ist dann schneller passiert, als gedacht. Ein beruflicher Termin führte mich nach Ingolstadt. Die Gelegenheit nutzte ich, um im dortigen Outlet bei Fossil nach einer Tasche zu schauen. Warum bei Fossil?

Weil meine Tochter schon seit Jahren eine Fossil-Tasche zu ihren Lieblingen zählt.So eine wollte ich auch. Und hier ist sie...




Zum Outlet-Preis kam noch ein Black-Friday-Nachlass und die Hübsche war für keine hundert Euro Meine. Sie ist aus Ziegenleder, ich kann sie quer tragen, sogar die Kamera passt rein und sie ist trotzdem klein und handlich. So mag ich das! 

Eine große Tasche verführt mich dazu, sie zur "Mary Poppins"-Tasche zu machen. Die Vorstellung gefiel mir schon als Kind, eine Tasche zu haben, die - schwupp - offeriert, was gerade von Nöten ist. Mary Poppins war eine junge, kräftige Frau mit magischen Fähigkeiten. Die habe ich nicht und mein Rücken streikt, wenn er die Tasche für tausend Eventualitäten tragen muss. 

 







Aus mir wird zwar sicher nie eine Minimalistin, aber gelegentlich erliege auch ich dem Charme des "weniger ist mehr". Deshalb heute mal kein Muster und nur zwei Farben. 
Mein karamellfarbener Wollmantel ist eine gute Basis für einen unaufwändigen Look. 




Zum Outfit gibt es nicht viel zu sagen.




Hose und schwarzer Rollkragenpulli sind aus dem Fundus, die Schuhe vom letzten Jahr vielgetragene Lieblings-Boots, weil sie genau die richtige Absatzhöhe haben. Einziger Schmuck ist eine Statementkette in silber. 

Ich werde von Euch immer wieder auf meine Haare angesprochen. Das freut mich. Sie sind nicht gefärbt oder getönt. Mutter Natur meint es gut mit mir und schenkt mir sonnengebleichte Strähnchen, wo es doch an der Zeit wäre für graue. Sie kommen besser zur Geltung, wenn meine Haare etwas länger sind. Mit diesem kinnlangen Bob bin ich sehr zufrieden. Er ist pflegeleicht und auch noch ansehnlich, wenn meine Locken sich durchsetzen. 

Leicht mache ich es mir auch mit der Weihnachtsbäckerei. Nur wenn ich Lust und Laune habe, backe ich Plätzchen. Gerne 10-Minunten-Plätzchen, heißt solche, die in 10 Minuten hergestellt sind. Wie diese Kokosmakronen. 




Dazu werden vier Eiweiß steifgeschlagen, beim Schlagen 150 g feinen Zucker einrieseln lassen, 200 g Kokosflocken und die geriebene Schale einer Zitrone unterheben, mit einem Teelöffel kleine Häufchen aufs Backpapier setzen und ab in den Ofen damit. Dort bekommen sie in weiteren 10 Minuten die richtige Farbe und Konsistenz

Seid Ihr der vorweihnachtlichen Hektik erlegen? 

Dann schaut doch mal bei Ela rein. Sie hat eine wunderbare To-Do-Liste erstellt, die Euch bestimmt nicht stresst. 

Bei mano gibt es ganz besondere Adventskalender zu bewundern.  

Sabina zeigt, dass ihr klassicher Mantel durchaus Farbe verträgt.  

Weihnachtliche Eindrücke aus London und einen fabelhaften, farbenfrohen Look gibt es bei Tina zu sehen.  

Auf meiner To-Do-Liste steht heute, gemütlich zum kleinen örtlichen Weihnachtsmarkt bummeln, was Leckeres essen und trinken und dann ausgiebig das Nixtun genießen.  







Sonntag, 27. November 2016

Frühling im Herbst

Vor etwa einem Jahr habe ich, vor meinem Umzug, meinen Kleiderschrank ausgemistet. Ich habe nur behalten, was ich wirklich gerne trage und ein paar Basics, die diese die feinen Sachen gut unterstützen. Vorgenommen hab ich mir

- nichts mehr zu kaufen, nur weil es günstig zu haben ist
- nichts mehr zu kaufen, was von vorne rein nicht gut sitzt
- nichts mehr zu kaufen, was mein Herz nicht höher schlagen lässt.
- nichts mehr zu kaufen, was ich an anderen toll finde, meinem Stil aber letztendlich nicht entspricht.

Das hat ganz gut geklappt. 



Dieses geblümte Lingerie-Top ließ mein Herz sofort höher schlagen. Gefunden hab ich es bei promod - aber nur weil meine liebe Monika mich darauf aufmerksam machte (sie kennt meine Vorlieben inzwischen fast besser als ich). Ein ärmelloses Trägertop hatte ich bei winterlichen Temperaturen nicht auf dem Plan. 




Doch als ich es sah, war Frühling in meinem Herzen. 





Schon beim Anprobieren, wußte ich, wie ich es tragen würde. Mit einem schwarzen Basic-Top drunter und dem olivfarbenen Blouson drüber. Im gut beheizten Raum ist mir das warm genug. Draußen trage ich einen Mantel drüber (sogar geschlossen, wie ihr seht).






Der Mantel ist aus dem Sozialkaufhaus und hätte ich mich an Regel Nr. 2 (nix kaufen, was nicht passt) gehalten, wäre er dort geblieben. Die Ärmel waren viel zu lang. Doch der feine Stoff (Schurwolle/Kaschmir) und das schöne Karamellbraun sowie die Tatsache, dass er schön leicht ist und trotzdem gut wärmt, ließen mich alle Regeln vergessen. Die Ärmel ließ ich von der Schneiderin kürzen und nun passt er perfekt und ist auf dem besten Weg den Schokobraunen als Lieblingsmantel abzulösen. 





Weil der Mantel so schön leicht ist und trotzdem auch gut einen dicken Pulli drunter verträgt, ist er für einen Spaziergang im Herbst und Winter wie gemacht. Dass ich nicht gerne Funktionskleidung trage ist ja bekannt, ich finde ein Mantel oder eine Wolljacke erfüllen denselben Zweck, Spazierengehen ist für mich ja kein Sport. 

Einen wunderschönen Spaziergeh-Mantel könnt Ihr Euch bei Sabina anschauen 
und ein Blouson mit einem sensationell schönen Muster bei Sunny.
Andrea und Gunda zeigen uns ebenfalls, was sie zum Spaziergang tragen.
 

Und was wärmt Euch beim Herbstspaziergang?
 
 
  





Sonntag, 20. November 2016

Dunkle Schokolade

Ich bevorzuge Vollmilch oder Nougat, gerne mit Karamel- oder Trüffelfüllung. Im Kleiderschrank jedoch finde ich eher die dunkle Sorte. 

Den dunklen Samtblazer zum Beispiel, den ich hier und da schon mal gezeigt habe. Zunächst wollte ich ihn bei Ines' Blogparty unter dem Motte "Schokolade zum Anziehen" noch mal in anderer Kombination vorstellen. Dann fiel mir ein, dass mein Lieblingsmantel auch dunkelbraun ist.  Er hat nur einen Nachteil. Ich bin ein wenig rausgewachsen aus ihm. 





Ich kann ihn zwar noch schließen, das sieht aber nicht mehr gut aus. Wenn ich ihn offen lasse und ein Kleid drunter trage, gefällt er mich noch immer.






Das gute Stück habe ich vor Jahren auf dem Kleidermarkt gekauft. Der findet in Augsburg zweimal im Jahr statt, im Frühling und im Herbst. Es ist wie ein Flohmarkt nur für Kleidung und er findet im Warmen, in der Kongresshalle, statt.   

Der Mantel ist von Jacqueline de Young. Der Fellkragen ist Webpelz. 



Das Kleid hab ich hier schon mal gezeigt. Es ist aus der Vintage-Abteilung vom Sozialkaufhaus vintys. Keine Ahnung, wie alt es ist. Ich hatte Mitte der 70er Jahre ein ganz ähnliches als Maxikleid. 





Der Look hat für mich etwas von "Edelhippie". Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich in den 70ern Mantel oder Jacke nie geschlossen getragen habe, oder gar gegürtet. Egal wie kalt es war. Wenn es mich gefroren hat, hab ich eine dicke Jacke oder einen warmen Pulli drunter angezogen. Erst in den 80ern als ein Trenchcoat bei mir einzog und ich eher Yuppie als Hippie war, hab ich zugeknöpft. 


 

Im Augenblick habe ich eine neue, ähnliche Marotte. Ich mag keinen Schal tragen. Jetzt werden alle Schalttägerinnen aufstöhnen und sagen, es gibt doch so schöne. Sie sind so kuschelig und wärmen so fein. Sie verdecken den faltigen Hals und sie lenken den Blick so gut aufs Gesicht. Alles wahr, aber mir ist bei vielen Outfits der Schal zu viel. Blusenkragen, Jackenkragen, Mantelkragen rangeln um Platz und dann noch ein Schal drauf, da komme ich mir vor wie eingewickelt. 



Beim offenen Mantel mit dem kragenlosen Kleid drunter werde ich, wenn es wieder kälter ist, eine Ausnahme machen und einen Schal dazu anziehen. Ich weiß nur noch nicht welchen, deshalb gibt's heute davon kein Bild sondern vom Medaillon mit dem Vogel und der Blüte. Das hab ich mir letzten Sonntag auf dem ersten Adventsmarkt gekauft. Ich mag es so, es wird demnächst einen eigenen Post bekommen.


Schönen Tag! 

und vergeßt nicht, Schokolade ist gesund, denn sie macht glücklich :-)
Und wenn ihr Kalorien sparen wollt, schaut sie Euch an bei Ines und Ihren Gästen. 

PS.: An meine stilsicheren Leserinnen. Alle paar Wochen überlege ich mir, ob ich das Kleid kürzen lassen soll. Nur so viel, dass es auf dem Knie endet und nicht drunter. Ich ziehe es zwar so auch gerne an, habe aber manchmal das Gefühl, es könnte etwas kürzer noch besser aussehen. Was meint Ihr? 

Sonntag, 6. November 2016

Einfach so

Angemessene Kleidung ist für mich das, worin ich mich gut fühle. Das ist an manchen Tagen Jeans und Pulli und an anderen ein Kleid mit Blazer. Was ich dann damit vorhabe ist zweitrangig. 

Am Samstag Vormittag hatte ich in Augsburg einiges zu besorgen. Kein Anlass sich fein zu machen. Mir war aber danach. 


Am frühen Vormittag ist im Einkaufszentrum noch wenig los. Wir nutzten die Gelegenheit ein paar Bilder zu machen.




Die Jacke habe ich vor Jahren schon im Sozialkaufhaus als Teil eines Hosenanzugs erstanden. Die Tweedhose hatte ich schnell über, trotz Futter kratzte sie furchtbar. Die Jacke darf bleiben. Mit dem Pelzchen ist sie für Temperaturen nicht unter Null Grad warm genug. 



Das Kleid habe ich letzten Winter bei Orsay erstanden. Mir gefällt das barocke Muster und ich mag den Schnitt, der zwar die Figur betont, aber nicht an "Wurst in der Pelle" denken lässt. 



Die schwarzen Chelsea-Boots ziehe ich zum Kleid ebenso gerne, wie zu Hosen an. Meine Handtasche ist, ehrlich gesagt, ein Provisorium, das sich schon ziemlich lange hält. Gekauft, weil ich eine große schwarze Tasche brauchte, behalten, weil ich noch keine gefunden habe die mir wirklich gut gefällt (und die ich mir leisten kann und will). 

Zum Glück hat es nicht geregnet und wir konnten trockenen Fußes in die Stadt gehen. 


Unterwegs die letzten Rosen bewundern






 und andere farbenfrohe "Blüten". 




und uns bei einem leckeren Frühstück stärken.


Montag, 31. Oktober 2016

Sonntagsausflug

So wie der Oktober begann, sonnig und warm, so hört er auch auf. Und weil es gestern so schön war, machten wir einen Ausflug in die kleine Stadt Weikersheim, ins Hohenlohische. Es ist die Heimatstadt meines Herzensmannes und somit auch ein wenig meine. 




Weikersheim ist umgeben von Weinbergen und Streuobstwiesen, die an diesem Tag besonders farbenfroh in der Sonne leuchteten.





Wenn wir dort sind, nehmen wir uns zumindest die Zeit für einen Gang durch den Schlossgarten und die Altstadt. 






Es ist eine malerische Gegend und ein romantisches Städtchen, Björn hat neulich schöne Bilder davon gezeigt vom Städtchen und auch vom Schloß und Interessantes berichtet. 






Diese kleinen Kerle besuchen wir immer wieder gerne. Sie haben die Kindheit unserer lieben Freundin, die wir in W. besuchen, begleitet. Sie standen früher im Park des einstigen Lustschlosses "Carlsberg".




Heute bewachen sie den Rosengarten. 





So leicht  bekleidet, wie die Kleinen, war ich natürlich nicht unterwegs :-).

Trotz Sonnenschein war ich froh über Pulli und Lederjacke. Die Jacke ist von H & M, kein echtes Leder, aber sie trägt sich gut, ist leicht und auf Taille geschnitten. Ich mag sie zu Röcken und Kleidern lieber als einen Mantel oder Blazer. 




Der lachsfarbene Pulli ist schon ein paar Jahre alt und von promod und ich hab mich gefreut, als ich entdeckt habe, dass er farblich gut zum blaugemusterten Rock passt, denn der hat ein paar lachsrote Sprenkel. 






Neu sind meine Schuhe und super bequem und als kleine Draufgabe machen sie mich auch noch ein wenig größer. 


Vor gar nicht so langer Zeit konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich solche "klumpigen" Treter trage. Zurzeit jedoch wähle ich den Schuh nach Bequemlichkeit und nicht nach Schick. Und inzwischen finde ich sie gar nicht mehr so unelegant. 





Zumindest sind sie kein Grund, so böse zu gucken.






So mag ich den Herbst und wünsch mir, er möge noch lange dauern. 


 

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Drei Tage Hamburg

Resturlaub und der Wunsch mal wieder Großstadtluft zu schnuppern, brachten mich Anfang Oktober für drei Tage nach Hamburg. Die Stadt steht schon lange auf meiner Wunschliste, verstärkt durch die Hoffnung meine Blogfreundinnen Ines und Gunda zu treffen. Darüber habe ich im letzten Post berichtet. 

Ich war alleine unterwegs, das erste Mal seit Jahren. Eine neue Erfahrung, vor allem weil es mir an Orientierung mangelt und ich nicht gut im Kartenlesen bin. Trotzdem hab ich viel gesehen, wenn auch nicht alles, was geplant war. Aber das macht nix, ich war nicht das letzte mal in Hamburg. Denn mir hat es außerordentlich gut gefallen.

Was genau, kann ich dabei nicht im Einzelnen definieren. Es ist die Mischung aus gediegen und hochmodern, shabby und schick, geradlinig und chaotisch und es sind die Menschen, die mir durchweg freundlich begegnet sind. 


Los ging's mit dem Zug von Augsburg direkt zum Bahnhof Altona in fünfeinhalb Stunden. Mit keinem anderen Verkehrsmittel wäre ich schneller dort gewesen, billiger schon gar nicht. Ich hab für Hin- und Rückfahrt gerade mal 72 € bezahlt. 



 Vom Bahnhof zum Hotel waren es keine 10 Minuten Fußweg, ich wohnte im Meininger Hotel. Von dort kam ich mit S- und U-Bahn in wenigen Minuten überall hin. 





Mein erster Ausflug führte mich am Sonntagnachmittag zu den Landungsbrücken, 



zum alten Elbtunnel,  



 durch die Hafenstraße, am Fischmarkt vorbei





zum alten Holzhafen. 







Zunächst durfte ich mich über Sonne und Wassergeglitzer freuen, dann wurde ich ordentlich nass um schließlich unterm Regenbogen den Tag ausklingen zu lassen. 



Offenbar war der Regenbogen ein gutes Omen, denn von da an meinte es das Wetter ausgesprochen gut mit mir. Bei strahlendem Sonnenschein ging ich am Montagmorgen auf die zweite Tour. Die sollte mich ins Gängeviertel führen. 

Doch ich hab mich verlaufen und im Viertel um Sankt Nicolai, Rödingsmarkt, Stadthausbrücke gelandet. 




Schön war's dort auch, vor allem die vielen Brücken und die Kanäle, in denen sich die Sonne spiegelte. 



So schöne Häuser mit prächtigen Eingangsportalen hab ich überall entdeckt und hübsche Läden, die zum Eintreten und Verweilen einluden. 

Nicht jedoch an diesem Morgen, Ines und Gunda erwarteten mich ja am Bahnhof Altona und was am Nachmittag geschah, könnt ihr im vorigen Post lesen und sehen. 

Auch am Dienstag lachte die Sonne. Ich startete vom Rathausplatz in Richtung Speicherstadt. 



 
unterwegs gab's Frühstück



und jede Menge zu gucken und zu fotografieren. 





Dank guter Ausschilderung fand ich die Speicherstadt...








 und gleichdahinter Hafencity.



 Die offene Bauweise, die breiten Straßen und Plätze am Wasser 



und vor allem die ausgefallene Architektur haben mir sehr gut gefallen. 




 Weiter ging es zur noch nicht fertig gestellten Elbphilharmonie





 die, wie ich finde, sich an diesem Platz außerordentlich gut macht. 





Vom Turm der Hauptkirche St. Michaelis...





hat man einen herrlichen Rundumblick auf die Stadt.



Windig wars da oben und der Turm schwankte. Doch der Ausblick wars wert. 



überall in Hamburg entdeckte ich solche Ecken, kleine Oasen der Ruhe. Doch ausgeruht hab ich mich hier nicht, sondern den Nachmittag...




mit Bummeln und Shoppen im...



bunten Schanzenviertel verbracht. 

Mein letzter Tag, der Mittwoch, war auch mein Rückreisetag. Doch am Vormittag hatte ich noch genug Zeit durch Altona zu bummeln. 




Schöne Läden gibt es da und viel Grün an den Straßen und wie ich am Montag beim Spaziergang mit Ines und Gunda erfahren durfte, ist auch die Elbe gar nicht weit weg.



Für einen Spaziergang dorthin hat die Zeit leider nicht gereicht, denn kurz nach Mittag fuhr ich zurück.
 


Zum Abschied durfte ich noch vom Zug aus die Alsterfontäne bewundern. 

Es war eine rundum gelungene Reise, dank Ines und Gunda, dank des schönen Wetters, aber vor allem dank dieser Stadt, die mich mit jeder Stunde mehr in ihren Bann gezogen hat.

Hamburg, ich komm wieder, versprochen!


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