Freitag, 8. November 2013

Fremde Welt? - Strange World?

Gerade zurück gekommen aus Tehran möchte ich Euch meine Eindrücke schildern und einem Vorurteil widersprechen.

Teheran ist eine unglaubliche Stadt, die sich ca. 15 Mio. Einwohner teilen. Ich habe nur den Norden gesehen und nur ein paar Stadtteile und die meisten davon nur vom Durchfahren. Es ist eine ungeheuer lebhafte Stadt, nicht schön, aber interessant. Teheran leuchtet bei Nacht wie ein Juwel, unzählige Lichter, Reklametafeln, vielfarbig beleuchtete Gebäude.In der ganzen Stadt herrscht ein Bauboom. Alte Gebäude werden abgerissen, renoviert, neue hochgezogen. Teheran schläft nicht. Selbst auf unserer Fahrt vom und zum Flughafen nachts um zwölf bwz. um drei Uhr morgens ist der Verkehr zwar erträglich, aber dennoch lebhaft. Tagsüber werden die oft 8spurigen Hauptstraßen von nie abreisenden Autoschlangen, die sich in rasender Geschwindigkeit vorwärts bewegen, befahren, oft von entgegenkommenden Mopedfahrern gekreuzt und dennoch herrscht zwar eine hektische aber keine aggressive Stimmung. 

Leider konnte ich meine Eindrücke dieses Mal nicht im Bild festhalten. Zu knapp war die Zeit und zu gedrängt die Termine. Doch es wird nicht der letzte Besuch dort sein und beim nächsten Mal werde ich mir einen freien Nachmittag erbitten, um endlich einmal zumindest einen kleinen Teil dieser Megacity zu Fuß zu erkunden.

Dies war immer nur möglich auf dem Weg zum Restaurant und zurück zum Auto. Das Essen übrigens ist fantastisch, genau wie ich es mag. Leckere Fleisch- und Gemüseplatten mit Joghurt und Aubergendips, frische Salate und natürlich Reis, mit Safran oder mit Dill und am liebsten die braune Kruste davon, die beim Reiskochen am Topfboden entsteht.

Hier könnt Ihr Euch mein Lieblings-Video anschauen, das zeigt, wie schön dieses Land ist. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich es in ein paar Jahren als Touristin bereisen werde, um diese Schönheit für mich zu entdecken.  

Just back from Tehran I would like to tell you my impressions and clear up a prejudice.

Tehran is an unbelievable city with its 15 Mio inhabitants. It is vibrant and luminous, not beautiful but very interesting. Many new buildings are built, the traffic is horrible, the city never sleeps. 

I only saw the north of the city and only some hoods by driving through. I feel I should ask for free time next when I will be there to discover at least a small part of this gigantic megapolis by walking through a little bit. This time I did not find the time for discoveries, not even for take some pics. 

Only when we go to a restaurant I see a little bit of the town outside the offices. The food by the way is fantastic. Delicious plates of meat and vegetables, yoghurt and eggplants dips, fresh salads and of course rice, with soffran and with borage, sometimes with a crust. 

Here you see my favorite video, that shows how beautiful the country is. I am convinced that in a few years I will return as a tourist to discover all the beauty by myself. 


So ganz ohne Bilder geht's bei mir jedoch nicht, deshalb zeig ich Euch noch meinen business look der Woche...

Not without pics today, therefore I show you my business look of the week...



Die helle Jacke ist das Oberteil einer Kostümjacke aus den 80ern, die ich auf einem Second-Hand Kleidermarkt vor Jahren erstanden habe. Der Schal ist aus dunkelbraunem Wollstoff mit Pailletten verziert, gebraucht gekauft bei vintys. 

Dazu trug ich Jeans und hohe oder flache cognacfarbene Boots.

The light jacket was part of a skirt suit from the 80s, I found on a thrift market years ago. The scarf is dark brown wool with sequins, bought thrifted by vintys. 
 


Mein Filzmantel kam auch wieder zum Einsatz, mit einem blau-gold-gemusterten Kopftuch.

Für den Besuch bei meiner Kundin sind Jeans genau die richtige Kleidung. Sie selber trägt ausschließlich Jeans in blau oder schwarz. Wenn wir Kundenbesuche machen, trage ich eine schwarze oder braune Stoffhose zum jeweiligen Mantel. Drunter, je nach Wetterlage ein leichtes T-Shirt oder eine Bluse. 
Wobei das Drunter ganz egal ist, auch im Büro oder im Lokal wird der Mantel nicht abgelegt. Nur wenn wir Frauen unter uns sind, legen wir Mantel und Kopftuch ab. 

My felt coat again is in use with a blue-golden-patterned head scarf.

To visit my customer, a young lady, the demims are perfect. She always wears demins in blue and black. When we visit her customers I wear the coat with black or brown pants. Under it I wear a blouse or tee, depending on the weather. Although it does not matter what I wear below. Only when women are by themselves they take off the coat and the scarf. 
 



Ich werde hier in Deutschland immer wieder gefragt, ob es mir nichts ausmacht, dass ich ein Kopftuch tragen muss. Nein, es macht mir nichts aus. Es ist keine Strafe, auch nicht für viele Frauen dort. Ich habe etliche Frauen gefragt, was sie tun würden, wenn sie die Wahl hätten Kopftuch oder nicht. Etwa die Hälfte würde das Kopftuch weiterhin tragen. Ich möchte hier keine Diskussion für und wieder das Kopftuch entfesseln. Nur meine Gedanken dazu wiedergeben. 

Meine Urgroßmutter - eine Bauersfrau von der Schwäbischen Alb - ging zeitlebens nie ohne Kopftuch aus dem Haus. Allerdings war sie nicht dazu gezwungen es zu tragen, zumindest nicht vom Staat, vielleicht aber durch den dörflichen Sittenkodex. Ich finde es nicht in Ordnung, dass die Frauen im Iran oder anderswo einer Kleiderordnung unterworfen sind. Ich finde es aber auch nicht richtig, dass Frauen verboten wird, ein Kopftuch zu tragen. Beides zeugt für mich von derselben Intoleranz. 

Was ich auch immer gefragt werde, ob es nicht gefährlich ist dort im Iran. In Teheran nicht gefährlicher als in jeder anderen Großsstadt. Ich würde dort nicht leichtsinnig meine Handtasche offen lassen. Ich würde auch nicht nachts alleine durch mir unbekannte Straßen gehen. Ich bin dort zu Besuch und halte mich an die Regeln, die in diesem Land gelten, so wie ich das in jedem anderen Land auch mache. Ich habe mich dort noch nie unsicher gefühlt, im Gegenteil. 


I often are asked in Germany whether I am bothered because I have to wear a head scarf. No I don't mind. Also many of the women in Iran are not bothered by wearing a head scarf. I asked some of them and the half of them told me they even would were a scarf if they have the choise. I don't want to start here a discussion about the head scarf. I only want to tell you my thoughts about it:
My grand grand mother - a farmer's wife- wore a head scarf her whole life long. She was not obliged to by law, but perhaps by the moral code of the village she lived. 
For me it is not all right that woman whereever they live are obliged to fulfil a dress code. For me it is not all right that woman must wear a head scarf. But for me it also is not all right that woman are forbidden to wear it. For me both reflects intolerance.

What I also often were asked is, whether it is dangerous to stay in Iran. In Tehran it is not more dangerous than in every other big city. I never would be so careless to wear my handbag open or to go trought unknow quarters by night. I am a visitor there and I behave as one, keeping the rules valid in the country. As I also do in any other country. I never felt insecure, in contrary. 

 Mit meinem Lieblingslied ...
With my favorite song...




 wünsch ich Euch ein schönes Wochenende!
I wish you a wonderful weekend!



Kommentare:

  1. Liebe Sabine,
    auch ohne Fotos. ... Vielen Dank für die interessante Schilderung des mir völlig unbekannten Landes. Gut. Mich zieht es jetzt nicht so in arabische Länder, aber interessant sind die ja schon.
    Sei lieb gegrüßt. Gut, dass Du gesund wieder da bist.
    Sunny von Sunny's side of life

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Sunny,
      jetzt war ich schon dreimal dort und zweimal bin ich (fast) ohne Fotos zurückgekommen. Beim nächsten Mal wünsch ich mir ein wenig Auszeit, um mal etwas anzuschauen oder durch die Straßen zu schlendern. Die vielen Modeläden an denen wir vorbeigefahren sind, sind auch sehr einladend. Vieles wird im Iran selber hergestellt, oft handgenäht. Beim nächsten Mal dann hoffentlich bring ich mir was mit.
      Lieben Gruß von Sabine

      Löschen
  2. Liebe Sabine,

    deine Eindrücke erfreuen mein Herz.

    Einen guten Abend und eine gute Nacht
    Elisabeth

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Elisabeth,
      so muss es sein, ich freu mich, dass ich Dir Freude bereiten konnte.
      Lieben Gruß
      Sabine

      Löschen
  3. Ein interessanter Post...zum Nachdenken...Ich bin der Meinung, man sollte sich, wenn man in einem anderen Land zu Besuch ist, immer an die Geflogenheiten des Landes anpassen...schließlich ist man nur Gast....Andersherum erwarte ich das aber auch in meinem eigenen Land...besonders dann, wenn man vorhat, hier auf Dauer zu leben...( damit meine ich natürlich nicht, dass man seine Religion verleugnet...). LG Lotta.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Lotta,
      es erleichtert auch den Kontakt mit den Menschen, die dort leben, wenn man sich den Gepflogenheiten anpasst. Das gilt auch andersrum, wenn man hier Fuß fassen will.
      Lieben Gruß von Sabine

      Löschen
  4. Thank you for the wonderful music today. I love it!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. I'm happy you enjoyed the music Doris.
      Have a fine day!

      Löschen
  5. Danke, liebe Sabine für Deine vielschichtigen Eindrücke. Ich habe neugierig Deine Zeilen verschlungen. Eine Freundin erzählte mir gerade, dass sie mal nachts über Teheran geflogen ist und die Stadt unglaublich hell erleuchtet war. Ich finde es großartig, daß Du solche Reisen machst und alles so positiv siehst, das gefällt mir sehr gut! Liebe Grüße zu Dir, Bärbel

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Bärbel,
      als ich das erste Mal nach Teheran flog, das war 2009, sah man in der wolkenlosen Nacht die Städte wie juwelenbesetzte Broschen unter sich. In Teheran wird es wohl nie richtig dunkel und der Verkehr reißt nicht ab. Wenn ich dort bin, hab ich immer das Gefühl ich lebe in einem Dorf.
      Lieben Gruß
      Sabine

      Löschen
  6. Very interesting. I think I would be most interested in the food!

    I can't understand why women must wear a headscarf, but they can wear heavy make-up. That just seems contradictory. But I don't agree with any religion telling someone what clothes they must wear. In fact, I don't agree with any religion.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Val, the food is very delicious, fresh and well prepared.
      I also don't agree with anybody telling people how they should dress, for whatever reasons. But I respect that ethic codes are different from ours in foreign countries.

      Löschen
  7. Schön, dass du so voller guter Eindrücke wieder zurück bist.
    Vorurteile sind einfach, man kann sie fällen ohne zu denken und dem jeweiligen Umfeld anpassen - wer sich von Ihnen befreit und den Schritt ins Unbekannte wagt, wird immer belohnt. Ich war auf der Krim mal in einem Harem, zwar nur touristisch, aber dieses Gefühl des behütet seins in einem geschützten Raum war toll. Man hat von draußen alles mit bekommen, ohne selbst bedrängt zu werden. Das hat NICHTS mit eingesperrt sein zu tun. Das große Geschrei machen doch eh oft die, die sich gar nicht richtig in der Sache auskennen und nur die (zugegeben auch passierenden) negativen Schlagzeilen daherbeten.

    Grüße! N..

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Helja,
      leider nur mit ein paar wenigen Eindrücken diesmal, dabei ist die Stimmung dort so positiv und es tut sich so viel. Ich denke der Iran wird in wenigen Jahren ein interessantes Reiseland auch für Individualreisende.
      In Istanbul habe ich es versäumt den Harem im Sultanspalast anzuschauen, die Warteschlange war zu lang. Interessiert hätte es mich schon.
      Du hast recht, je unbefangener man einem Land, einer Sache oder auch den Menschen begegnet, je mehr wir deinem die Möglichkeit gegeben hinter die Kulissen zu gucken.
      Lieben Gruß
      Sabine

      Löschen
  8. sehr interessanter bericht und nachdenkenswerte gedanken. ich bin nicht gerade ein fan von kopftüchern und schon gar nicht von völligem verstecken und erst recht dann nicht, wenns einem von männern aufgezwungen wird. wenn ich allerdings in so ein land reisen würde, wäre es eine selbstverständlichkeit, mich den dortigen sitten anzupassen.
    du siehst in deinem business outfit sehr schön aus!
    liebe grüße von mano

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Mano,
      vielen Dank. Ich fühl mich in dieser Art "Business Look" wohler als im grauen Hosenanzug oder Kostüm.
      Ich mag Kopftücher eigentlich sehr gerne, gerade an windigen Tagen oder zum Capriofahren. Schade finde ich, dass wenn ich eins trage, ich sofort in eine Schublade gesteckt und mit abschätzenden Blicken bedacht werde.
      Lieben Gruß von Sabine

      Löschen
  9. Ich finde es aber auch nicht richtig, dass Frauen verboten wird, ein Kopftuch zu tragen. Beides zeugt für mich von derselben Intoleranz. <= Wie recht Du hast. Jede Frau sollte das für sich entscheiden dürfen.

    Interessant, was Du da über Teheran berichtet hast.

    LG

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Manu, ich wünsch mir, dass ein Kopftuch mal wieder als das gesehen wird, was es ist. Ein dekoratives Stück Stoff, das modisch zum Einsatz kommt.
      Lieben Gruß
      Sabine

      Löschen
  10. Hi Sabine,

    zum Thema Kopftuch: Ich kann mich noch erinnern, dass in meiner früheren Jugend viele ältere Frauen mit Kopftuch herumliefen (vor allem auf den Land). Soweit ich weiß, ging es dabei vor allem darum, die "Wasserwelle" vor Wind und Wetter zu schützen. Denn damals gingen die älteren Frauen 1 x die Woche zum Friseur, um sich die Haare legen zu lassen und das sollte dann eben auch eine Woche lang halten.

    Irgendwann in den 50ern waren Kopftücher auch in der westlichen Welt mal modern. Da gibt es z.B. sehr elegante Fotos von Grace Kelly, Audrey Hepburn & Co.

    Grundsätzlich kann ein Kopftuch ja auch richtig chic sein. Das klingt jetzt vielleicht merkwürdig, aber ich finde es beinahe schade, dass man - wenn man heutzutage ein Kopftuch trägt - das kaum tun kann ohne eine Statement abzugeben. Es ist eben nicht einfach nur ein Kleidungsstück (das man trägt, weil es einem gefällt). Schade irgendwie. Ich wickel mir an sehr kalten Wintertagen z.B. ganz gerne mal einen Schal um den Kopf (so wie Du auf dem ersten Bild), weil ich es irgendwie chicer und eleganter finde als (die meisten) Mützen... und dabei bin ich tatsächlich null religiös.

    Lg, Annemarie

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Annemarie,
      an die Wasser- und Dauerwellfrisuren kann ich mich auch noch gut erinnern. Die vertrugen trotz tonnenweise Haarspray keinerlei Feuchtigkeit, sie mutierten sofort zum Wischmop. Es gab dann diese hauchzarten Minikopftücher in pastellfarben, die man sich über die zarte "Pracht" gebunden hat. Fast alle Frauen liefen bei uns im Ort so rum, meine Oma auch. Meine Ma allerdings bevorzugte geblümte Baumwollkopftücher oder Seidenschals, je nachdem was sie dazu trug. Meine Uroma allerdings hat von einer Dauerwelle wohl gar nichts gewußt. Sie war eine ganz einfache Bauersfrau. Sie trug zeitlebens dunkle lange Röcke und ein dunkles Baumwollkopftuch.
      Ich finde es überhaupt nicht merkwürdig ein Kopftuch chic zu finden, mir geht es nämlich genau so. Ich trag gerne einen schön geschlungenen Schal, wenn wir mit offenem Dach Auto fahren und ich trag wenn es regnet und kalt ist und ich meine Frisur nicht mit einer Mütze kaputtmachen will einen Schal, so wie auf dem ersten Bild. Auch wenn ich dann abschätzende bis abwertende Blicke ernte. Ich finde es schaut elegant aus und wie ich zu Manu schon sagte, ein Schal ist ein Accessoire, wie jedes andere, das man um den Hals und auf dem Kopf tragen kann.
      Lieben Gruß von Sabine

      Löschen
  11. I'm glad your trip to Iran has been successful. I guess that Westerners have too many prejudices about the country. The head scarf looks nice you. Your new coat is gorgeous.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Thank you dear Josep! We Westeners sometimes think we are the hub of the world. We are not and world outside is fascinating and worth to get to know. The cream colored coat is not new. It is actually my business coat. When we have visitors from Asia or Africa or when I go to Iran I prefer to wear it instead of a business suit.

      Löschen
  12. Ein informativer Bericht, ich glaube das Essen wäre auch ganz nach meinem Geschmack.

    Das Kopftuch tragen, ist ein heikles Thema. Ich finde es gut, dass du in diesem Land die Sitten respektierst und dich danach richtest. Wir sollten vielleicht alle mehr Toleranz aufbringen, dann wäre es zwischen verschiedenen Kulturen viele einfacher. Wir sind da alle noch viel zu sehr festgefahren.
    Ein schönes Wochenende, Cla

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Cla,
      erstaunlicherweise nehme ich (auch wenn ich länger dort bin) dort, obwohl wir zweimal am Tag warm und üppig essen nicht zu. Es ist wie bei der Mittelmeerküche, sehr ausgewogen, viel Fleisch und Gemüse. Ich trinke dort auch, ohne mich anzustrengen, mindestens zwei Liter am Tag. Es gibt ständig Tee, aber auch Wasser und Säfte und Bier - allerdings nur alkoholfreies (das ich eh bevorzuge).
      Du hast ganz recht, wenn wir es schaffen unsere Vorurteile beiseite zu legen, offenbart sich viel Interessantes und mehr Verbindendes als Trennendes.
      Lieben Gruß
      Sabine

      Löschen
  13. Wow, liebe Sabine, Teheran ist ja nicht gerade der nächste Weg. Schade, dass du nicht mehr Zeit hattest, um Land und Leute besser kennen zu lernen. Deine Kleidung ist perfekt gewählt und auch sehr kleidsam, auch das helle Oberteil passt ausgezeichnet zu dir.
    Das Tragen eines Kopftuches hat bei mir kaum etwas ausgelöst, es sollte aber freiwillig getragen werden.
    Herzlichst MinaLina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe MinaLina,
      da sagst Du was. Die Reise dorthin dauert alles in allem immer ca. 16 - 18 Stunden, davon nur ca. 6 - 7 Stunden reine Flugzeit. Es ist anstrengend, aber es lohnt sich.
      Ich freu mich, dass Dir meine Business Kleidung gefällt. Ich fühl mich darin wirklich wohl.
      Lieben Gruß von Sabine

      Löschen
  14. Very arty, dear Sabine.
    have a fantastic weekend.
    XXXXXXXXXXXXXXXXXXX

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Thank you my dear and have a fine weekend too!

      Löschen
  15. Teheran, wow, das ist ja interessant! Kundenbesuche.. das macht mich neugierig:-)
    Ein Kopftuch zu tragen würde mir sehr gefallen. Wie oft wäre es hilfreich einfach eins um den Kopf zu wickeln wenn man badhairday hat. Aber hier würde man mich schön dumm anschauen wenn ich mit Kopftuch im Geschäft stehe:-)
    ein schönes Wochenende wünscht
    Christine

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Christiane,
      ja ich besuche zusammen mit meinem Chef unsere Kunden im Iran, heuer schon das dritte Mal. Du hast recht, einen Bad-Hair-Day hab ich dort nicht. Ehrlich gesagt, verdeckt das Kopftuch meine magere Haarpracht ganz gut. Die Iranerinnen haben fast alle sehr dicke und sehr dichte Haare - worum ich sie wirklich beneide!
      Ich trag hier auch manchmal ein Kopftuch - so wie auf dem ersten Bild - weil es mir gefällt und die Frisur schont. Natürlich werde ich abschätzend angeschaut, aber angesprochen hat mich deswegen noch niemand. Ich wüßte aber was ich antworte.
      Lieben Gruß von Sabine

      Löschen
  16. Hello liebe Sabine und schön, dass Du wohlbehalten wieder zu Hause bist. Deine Eindrücke, die Du mitgebracht hast machen Lust auf mehr. Ich würde dieses Land auch gerne einmal kennenlernen. Ich glaube, wenn man sich auf Land und Leute einlässt, baut das die meisten Vorurteile automatisch ab. Und je mehr man rum kommt, umso toleranter wird man bestimmt. Es ist etwas anderes, wenn man sich sein eigenes Bild machen kann. Das mit dem Kopftuch sehe ich ähnlich wie Annemarie. Allerdings würde ich mir wohl auch keines um den Kopf wickeln, wenn es "gesellschaftsfähig" wäre, da ich finde, dass es mir nicht steht. Die helle Kostümjacke gefällt mir wirklich sehr gut - bestimmt ein sehr vielseitiges Teil. Hab ein schönes Wochenende, ganz lieber Gruß Conny

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Conny,
      ich denke es wird nicht mehr lange dauern und der Iran wird ein beliebtes Reiseland. Vielleicht nicht zum Baden aber um Land, Leute und Kultur kennen zu lernen.
      Du hast ganz recht, Vorurteile lassen sich am besten durch eigene Erfahrungen abbauen.
      Ich kann mich erinnern, dass mir ein Kopftuch früher auch nicht stand. Höchstens wenn ich so ein kleines Tuch hinten im Nacken verknotet hab - das trug man in den 70ern mal so. Seit mein Gesicht etwas rundlicher ist, finde ich das ein dunkles Kopftuch mir schmeichelt, weil es etwas streckt. Ich muss aber darauf achten, welche Farbe verwende. Sie muß zum Haut und Haarton passen.
      Lieben Gruß von Sabine

      Löschen
  17. Ich kenne Teheran gar nicht, stelle es mir irgendwie so wie Istanbul vor... Ich finde schon, dass man die Gebräuche eines Landes respektieren sollte - auch wenn man weiß, dass viele Frauen dort unterdrückt werden.
    LG von Rana

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Rana,
      ich kenn von Istanbul nur die europäische Seite. Dort ist es lebhaft. Kein Vergleich jedoch zu Tehran. Nun ja, 15 Mio. Leute machen sich bemerkbar.
      Die Iranerinnen, die ich kenne, würden Dir vehement widersprechen, dass sie unterdrückt sind. Eine Frage, die im Gespräch immer wieder aufkommt, ist die, warum Frauen in Deutschland weniger verdienen als Männer und warum in technischen Berufen immer noch mehr Männer als Frauen beschäftigt sind. Sie wissen alle über unser Land besser Bescheid als ich über den Iran - was mich oft in Verlegenheit bringt.
      Lieben Gruß von Sabine

      Löschen
  18. hallo Sabine, das klingt alles ganz unglaublich interessant und faszinierend...und das Kopftuch steht dir richtig gut...ich hätte damit auch keinerlei Probleme...meine Oma trug übrigens auch immer Kopftuch...:)
    hab ein ganz feines Wochendene, liebst auli - die Kramerin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Uli,
      ja es ist faszinierend. Ich bin immer am Staunen, wenn ich dort bin.
      Es gibt Kinderbilder von mir, meiner Oma und meiner Mama auf denen wir alle Kopftücher tragen - war damals kein Problem.
      Lieben Gruß von Sabine

      Löschen
  19. You look so beautiful! So pretty backgrounds! Perfect mix! I love your coat! Have a nice Saturday! Kisses x x x x x

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Thank you dear Renia, have a fine weekend too!

      Löschen
  20. Sehr schöne und interesante Eindrücke liebe Sabine. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn eine Frau zu dem Kopftuch steht. Für mich sollte es nur kein Zwang sein. Die steht das Kopftuch sehr gut.
    LG Sabine

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Sabine,
      genau das trifft den Punkt, es sollte kein Zwang sein, was man trägt. Nirgendwo.
      Lieben Gruß
      Sabine

      Löschen
  21. Allo Sabine,
    Thank your for your thoughts about Teheran, this time i could read all your post, Google translated your post in French for me - We have a big debate here in Montreal about the hijab, the government of Quebec is trying to pass a law about not wearing any religious signs when working in the public sector - It's surprising and i did not know that in Teheran they allow women to




    in the public sector -

    AntwortenLöschen
  22. Allo Sabine, me again, my ipad went weird, so i will continue my comment - I'm surprise i thought the women in Iran were obliged to wear the hijab - i don't have a problem with the hijab in private but i think the gov is right to oblige to ask to remove their hijab while working in the public sector, it' s just a question of uniformity, the state should remain neutral and non-religious - But these are my views - Like you say you should adapt to the country you live in or visit -

    Arianexo

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hello Ariane,
      In Tehran most women wear a head scarf, a hijab nowadays is seldom seen. Sometimes in the public sector. Maybe in smaller cities and in the country side it is different. But many women in Tehran are very stylish and show that by gorgeous scarfs and extraordinary coats. We have also a discussion here but not concerning the hijab but the head scarf. Teachers should not wear it. What I can not understand, it is only a piece of cloth. A hijab is different, it actually limits the freedom of movement and the ability to express yourself by gestures, what a head scarf never does.
      Have a fine week, my dear!
      Sabine xxx

      Löschen
  23. Da war ja Deine Woche interessanter als meine. Ich denke, wenn man als Frau nicht alleine unterwegs ist und gerade keine politischen Unruhen stattfinden, kann man viele Länder der Erde besuchen. Man sollte halt nicht zu leichtsinnig sein und die regionalen Besonderheiten respektieren. Probleme entstehen ja in der Regel nicht durch die normale Bevölkerung sondern durch die herrschenden Regime.
    Grüßle Bellana
    Grüßle Bellana

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Bellana,
      ja meine Woche war spannend. Auch wenn die Wartezeiten zwischen den Flügen lästig und langwierig sind. Wir hatten zweimal Aufenthalt in Istanbul, allein die Menschen die dort unterweg sind zu beobachten, ist interessant.
      Lieben Gruß
      Sabine

      Löschen
  24. Was für ein interessanter Bericht. Deine Einstellung finde ich wunderbar, genau so müsste jeder denken. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass man sich in Teheran so frei bewegen kann. Da sieht man wieder, wie wir von den Medien beeinflusst werden. Wo immer ich kann bilde ich mir meine Meinung selbst, nur bis Teheran werde ich wohl nicht mehr kommen. Ich beneide dich dafür

    AntwortenLöschen
  25. Schöne Impressionen Deiner Reise. Für mich kommt ein Besuch in Ländern, die (Frauen-)Rechte aus meiner Sicht missachten bzw. nicht gewähren nicht in Frage. Daher werde ich arabische Länder nicht freiwillig bereisen. Geschäftlich ist mir das bisher zum Glück erspart geblieben - da hat man manchmal ja nur bedingt die Wahl. Trotzdem lese ich gerne Berichte über diese Länder. Danke für Deinen.
    Liebe Grüße
    Ines

    AntwortenLöschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...