Mittwoch, 1. Mai 2013

Nachdenklich - Musing

Was ich neulich im Post meiner Bloggerfreundin Anna gelesen, habe, stimmt mich nachdenklich. 

Anna betreibt Altersforschung. Was sie in Ihrem Post schreibt, fasse ich kurz zusammen: Vielen Menschen fällt es mit zunehmendem Alter schwer ihre körperliche Erscheinung zu akzeptieren. Unzufriedenheit mit dem Äußeren führt jedoch zu mangelndem Selbstbewußtsein, zu psychischen Schwierigkeiten, zu Ängsten, ja sogar zu Depressionen - zu Krankheit also!
(Annas Post geht noch viel weiter, ich habe hier nur einen Aspekt herausgenommen).

Was Anna schreibt, lässt mich über meine Zukunft als alte Frau nachdenken. Unzufriedenheit begegnet mir oft, wenn ich in den Spiegel schaue. Doch lasse ich zu, dass sie mein Leben bestimmt? Erlaube ich der Unzufriedenheit mich in meinen Handlungen zu beeinflussen? Ich hoffe nicht!

Ich hoffe vielmehr, dass ich durch positives Denken und dadurch, dass ich mich schon heute über diese latente Unzufriedenheit hinwegsetze, lernen werde mit meinen körperlichen Unperfektheiten zu leben. Ich stelle mir vor, dass ich Zufriedenheit lernen kann, je früher je besser. Wenn ich der Unzufriedenheit Raum gebe und sie sich jahrelange breit macht, wird es schwer oder sogar unmöglich sein, sich ihr zu widersetzen. Für mich heißt das schlichtweg Krankheit zu verhindern - mens sana in corpore sano. So wie ich meinen Körper fit und beweglich halten will, dass er mir noch lange gute Dienste leistet, will ich auch meine geistige Haltung gesund erhalten. Klingt logisch oder?

Gleichzeitig ist mir in letzter Zeit in verschiedenen Posts und Kommentaren aufgefallen, dass die Unzufriedenheit mit dem Äußeren gerade jetzt im Sommer vermehrt ein Thema ist. Worum geht es? 

Um die simple Frage, ob Frau im reifen Alter, mit nicht perfekter Figur im kommenden Sommer Bikini oder lieber verhüllenden Badeanzug tragen soll oder muss oder besser gar nicht ins Baden geht, um Ihre Mitmenschen mit Ihrem "unschönen" Anblick zu verschonen.

Mädels, geht's noch!
Wart Ihr je mit Eurer Figur 100%ig zufrieden? Habt Ihr Euch früher deswegen im Sommer im Schrank versteckt? Warum also jetzt plötzlich die Aufregung? Verstehen kann ich das nicht.

Jeder hat eine ganz persönliche Schamgrenze, die würde ich nicht überschreiten, weil ich mich dann unwohl fühlen würde. Diese Schamgrenze hat aber nichts mit meiner Figur und schon gar nichts damit zu tun, was andere von mir denken könnten. 

Deshalb trage ich Bikini, oder wenn es warm ist, zum Radfahren und Wandern kurze Hosen. Geh damit sogar mal kurz einkaufen, warum auch nicht. Noch nie wurde ich deswegen blöd angemacht. Doch halt, einmal! Von zwei pickeligen Halbwüchsigen, die mir empfahlen eine lange Hose zu tragen. Wenn die mir empfohlen hätten, Currywurst statt Falalfel zu essen, hätte das die gleiche Wirkung gehabt. Gar keine!

Niemals würde ich es mir versagen im See zu schwimmen, niemals würde ich darauf verzichten, mir die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen, weil irgendjemand denken KÖNNTE ich wäre zu dick, zu alt, zu plump, zu irgendwas...

Und damit bin ich wieder beim Ausgangspunkt, ich will mich nicht krank machen, indem ich ständig auf mein Äußeres schiele. Ich bin eitel, ja! Aber ich bin auch realistisch. Menschen die schöner, schlanker, größer, attraktiver sind als ich, gab es schon immer und wird es immer geben. Das soll mir aber nicht den Tag verderben!

Was am Schluss, wenn ich alt bin bleiben soll, ist die Erinnerung ans Schwimmen im kühlen Wasser, an Sonnenstrahlen auf warmer Haut, ans Radeln durch grüne Felder und Wälder und nicht an Hüftspeck und Orangenhaut.

Deshalb zeig ich Euch heute, obwohl das Wetter nicht danach ist, womit ich die Menschheit hier schockiere...


so hab ich sie im letzten Jahr oft getragen, mit Turnschuhen und T-Shirt
Da ich aber mutiger geworden bin...
I wear it last year often like that, with sneakers and a tee
But now I'm more courageous... 



What I recently read in a post of my blogger friend Anna  makes me thougtful.
Anna is an ageing researcher. I summarize briefly what she wrote: Many people find it difficult to accept their physical appearance as older as they get. Although bodily dissatisfaction leads to lack of self-conscousness, to mental difficulties, to anxiety and even to depression - that means to get ill!

(Anna's post goes much furhter, but I have only taken one aspect).

What Anna writes make me ponder about my future as an old woman. Bodily dissatisfaction often appears to me when I look in the mirror. But do I admit that it determines my life? Do I give dissatisfaction the chance to have influence on my actions? I don't hope so!

I rather hope that I will learn by positive thinking and by ignoring that latent bodily dissatisfaction to live well with my bodily imperfections. I imagine that I can learn to be satisfied, the sooner the better! If I give dissatisfaction space and the chance to spread for years it will be difficult or even impossible to resist. For me that simply means to prevent disease - mens sana in corpore sano. Just as I want to keep my body fit and agile so that it can do a good job for many years, I also will keep my mental attitude healthy. Sounds reasonable, didn't it?

At the same time I lately read in various posts and comments that bodily dissatisfaction right now when summer is arriving gets an increasingly important issue. What is that issue? 

It is the simple question whether mature woman, with a figure not totaly perfect, may wear bikini in summer or better not, or even if they can allow themselves to go swimming, or better should avoid to show their "uglyness" in public. 

How now!
Have you ever been 100% satisfied with your figure?
Did you hide yourself in the closet in summer formerly?
So what is the reason for this upcomming excitement? I can not understand.

Everybody has a personal public line which I would not cross, because when I do I feel uncomfortable. This sense of shame has nothing to do with my figure or with what others might think of me. 

So I wear bikini, or when I go bicyling or walking in summer short pants. Even I go shopping with them sometimes. But why not! I never have been approached stupidly because of it. Oh, only one time! By two male teenagers who advised me to wear long trousers. But what does that mean to me. The same as if they had advised me to eat curried sausage instead of falalfel. Nothing!

I would never abstain from swiming in the lake, would never do without having the sun shining on my belly because someone MIGHT think I am too fat, too old to, clumpsy or anything other too...

And now I'm back to were I began. I do not want to make me sick by constantly squinting on my appearance. I'm vain of course! But I'm also a realist. Some people always are nicer, slimmer, taller, more attractive, ect. This should not ruin my day!

What should remain to me finally when I'm old is the memory of swimming in fresh water, the feeling of the sunrays on warm skin, the cycling through green fields and forests, and not to love handles and orange peel. 

Therefore I show you today how I scandalize the people here...




kombiniere ich sie jetzt mit Tunika, Weste und kurzen Stiefeln
and add a tunic, a vest and short boots

 

oder auch mit einer taillierten Pünktchen-Bluse einem Blütengürtel 
und (ziemlich flachen) Wedges. 
or with a waisted polka dot blouse a floral belt and (rather low) wedges.


 - auf unsere Gedanken, weil sie großen Einfluss auf uns nehmen. 





 








Kommentare:

  1. JAWOLL!!! Das perfekte Posting für ein zufriedenes Leben!!

    Werde ich mir abspeichern und wenn ich wieder mal an mir rumkrittel, werde ich es lesen. Leider ruhe ich noch nicht wirklich in mir, so wie Du das tust. Aber ich arbeite daran.

    LG und einen schönen Feiertag :*

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    1. Haha, von Ruhen in mir selbst kann keine Rede sein. Es gibt genug Aufreger, muss aber wie gesagt, nicht so eine Lappalie wie ein paar Pfund zuviel sein. Erinnere mich mal an meinen Post, wenn ich das nächste Mal über meine Haare schimpfe.
      Lieben Gruss
      Sabine

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  2. Nochmal jawoll! Meinungen anderer sollten unser Leben und Tun tatsächlich nicht beeinflussen oder gar steuern. Deine Outfits zeigen Lebensfreude - und ich freu mich, dass dazu bei dir auch das Radeln gehört!
    Liebe Grüße
    Christiane

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    1. Das Radeln gehört unbedingt dazu, Christine. Auch wenn mich mein Fahhrad zurzeit etwas ärgert. Aber das ist eine andere Geschicht.
      Lieben Gruss
      Sabine

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  3. Hi Sabine,

    ich bewundere Dein Selbstbewusstsein und Deine positive Einstellung zum Alter(n). Um ganz ehrlich zu sein, gelingt es mir leider nicht, damit so gut umzugehen wie Du. Wobei mein Problem nicht unbedingt meine eigene Einstellung zum Altern ist (noch fühle ich mich fit und gesund), sondern die meiner Umwelt!

    Z.B. in meinem beruflichen Umfeld gilt man Ü40 als (zu) alt. Ich bin derzeit übrigens auf Stellensuche und konnte mir schon öfter anhören, dass man eigentlich lieber Leute sucht, die frisch von der Uni kämen. Denn die wären ja (Zitat!) "technikaffiner und kreativer".

    Es heißt zwar, es würde aufgrund des demografischen Wandels zwangsmaßen irgendwann ein Wandel stattfinden (weil einfach nicht genug Nachwuchs da ist, müsse man auf die "Alten" zurückgreifen), aber noch ist davon leider nichts zu spüren - zumindest in meiner Branche.

    Ganz ehrlich ich hasse es, ständig auf die Jahreszahl auf meinem Ausweis reduziert zu werden. Auch wenn man mal jemanden kennenlernt, ist stets die zweite Frage, die kommt (nach: wie heißt du?) WIE ALT BIST DU?

    Diese verdammte Zahl ist den meisten (Mit-)menschen verdammt wichtig. Wenn ich die Wahrheit sage, kommt anschließend gerne der Spruch "für Dein Alter siehst Du aber noch gut aus!". Und diesen Spruch hasse ich auch - denn er relativiert das Kompliment - und reduziert mich (mal wieder) auf mein Alter. Das geht mir mächtig auf den Geist!

    Bin ich doch nach wie vor derselbe Mensch. Und wie gesagt - noch fühle ich mich nicht alt. Aber diese Zahl auf meinem Ausweis sagt eben etwas anderes - und das ist das, wonach man in dieser Gesellschaft gerne beurteilt wird.

    Lg, Annemarie



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    1. Hallo Annemarie,
      für die Meinung anderer kannst Du ja nichts, ich denke es ist ganz wichtig, welche Meinung wir von uns selbst haben.
      Ich kann aber verstehen, dass es frustiert, beruflich auf die Zahl im Ausweis reduziert zu werden. Was besagt die schon. Jung sein heißt doch nicht automatisch kreativ und fit zu sein, Gegenbeispiele gibts genug. Wenn sie Leute frisch von der Uni wollen, heißt das sie wollen nix bezahlen, also am liebsten jemand, der für so was wie ein Praktikantengehalt arbeitet. Das wär dann eh keine Stelle für Dich. Immer wieder lese ich vom Wandel und bin auch überzeugt, dass er kommt (wann?). Nur ist es so, dass noch viele Personaler die Zeichen der Zeit nicht erkennen und munter ihren alten Stiefel fahren. Jung und billig soll sein. Dass Du den Führerschein machst, erweitert sicher deine Möglichkeiten. Ich drück Dir auf jeden Fall die Daumen, dass sich bald was ergibt.
      Diesen Spruch "für dein Alter, blablabal!" find ich nur doof. Wenn mir jemand ein Kompliment machen will, soll er es ohne Einschränkungen tun oder lassen.
      Obwohl wir uns im IRL nicht kennen, glaub ich Dir, dass Du noch genauso tickst wie mit 20 oder 30. Wenn man es zulässt, verliert man sich nicht. Bleib wie Du bist und pfeif, soweit es geht, auf's allbekannte Schubladendenken.
      Lieben Gruss von Sabine
      PS.: Ich würde mich freuen, wenn Du mich über Deine Jobsuche auf dem Laufenden hälst. Wenn's Dir das im Blog zu weit geht, gerne auch per E-Mail.

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    2. Hi Sabine,

      ich überlege, ob ich das Thema auf meinem Blog offen ansprechen soll oder lieber nicht. Ist ja schon sehr persönlich. Und mir auch ein bisschen peinlich. Derzeit nehme ich an einem Kurs zur beruflichen Neuorientierung teil, zusammen mit einigen Kollegen, die ebenfalls das Unternehmen verlassen mussten. Deshalb komme ich gerade nicht zum Bloggen. Das ist recht anstrengend (viel Selbstanalyse und so), aber auch irgendwie nett (vor allem die anderen Teilnehmer, die ich größtenteils bisher nur vom Sehen kannte). Ich bin derzeit zwar noch halbwegs optimistisch - und irgendwie erleichtert, von meinem Chef wegzusein (der mir in den vergangenen ca. 1,5 Jahren das Leben schwer machte), aber auch schon besorgt, was in ein paar Monaten sein könnte. Eben weil ich aufgrund meines Alters schon mehrfach abgelehnt wurde... (oder/und die Gehaltsvorstellungen der potentiellen Arbeitgeber jenseits von "gut und böse" waren). Hoffentlich lande ich vor lauter Not nicht irgendwann in einer dieser grässlichen Zeitarbeitsfirmen!

      Also - ich überlege noch (ob ich darüber posten soll) - ggf. komme ich auf Dein Angebot mit dem Mailen zurück. Danke dafür! Glg, Annemarie

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    3. Annemarie, ich kann gut verstehen, dass Du das Thema aus deinem Blog raushalten willst. Aber peinlich muss es Dir nicht sein. Das ist eine Situation, der wir alle schon begegnet sind oder zumindest begegnen können. Hier bei uns haben Firmen von heute auf morgen MA entlassen, von denen das niemand je vermutet hätte. Im Gegenteil es galt immer als besonders sichere Sache dort beschäftigt zu sein. Lass das bloss nicht an Deinem Selbstverständnis kratzen. Das sagt überhaupt nichts aus über Deine Qualifikation und Deine Leistung - geschweige dann über Dich als Mensch! Ich hoffe nur der Kurs zur beruflichen Neuorientierung macht Sinn und Du kannst etwas für Dich rausziehen.
      Deine Besorgnis verstehe ich, es ginge mir nicht anders. Ich hab es vor Jahren (mit damals 45) abgelehnt für eine Zeitarbeitsfirma zu arbeiten. Allerdings war der Druck auch nicht so groß, weil ich noch eine Anstellung hatte (Teilzeit zwar aber immerhin). Inzwischen hat sich meine Einstellung dazu etwas geändert. Weil ich hier bei uns sehe, dass viele, die zunächst für eine Zeitarbeitsfirma arbeiteten, übernommen wurden oder werden. Da hat sich was geändert. Die Zeitarbeitsfirma kann, wie es früher schon mal war, ein Sprungbrett für eine Festeinstellung sein. Zumindest hat man dann die Chance zuerst zu schauen, ob man dort arbeiten möchte, ins Team passt, mit dem Chef klarkommt. Ich denke, heute würde ich diesen Weg zumindest ins Auge fassen. Allerdings nur bei einer namhaften ZA-Firma und nicht unter unwürdigen Bedingungen. Ich war damals bei DIS, die operieren deutschlandweit und haben einen ganz guten Ruf. Behandelt wurde ich dort, nicht wie ein Bittsteller sondern auf Augenhöhe. Klar wäre das Gehalt geringer, aber nur bis zu einer Festeinstellung und es würde außerdem die Möglichkeit bieten, ohne Druck weiter zu suchen.
      Es gibt immer mehrere Wege, ich wünsch Dir, dass Du Deinen findest.
      Lieben Gruss von Sabine
      Wie gesagt, mehr gerne per E-Mail


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  4. Ein ganz wunderbarer Post, Sabine!

    Die Frage ist doch: Wäre ich wirklich glücklicher mit einer schlankeren Taille, mehr/weniger Busen/Po, längeren Beinen??? Warum reduzieren wir uns auf Äußerlichkeiten? Fanden wir schon mal einen anderen Menschen supernett, dachten dann aber "nee, die hat so dicke Beine, mit der will ich nichts zu tun haben"??

    Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar...

    In diesem Sinne laufe ich mit meinen Pfunden nicht gerade im Mini durch die Stadt, aber doch mit kurzen Hosen am Strand. Zeige meine dicken Oberarme, wenn es richtig heiß ist. Und erinnere mich - nicht oft genug, bin auch nur eine Frau :-) - daran, dass ich dankbar für diesen Körper bin und dafür, was er mir alles ermöglicht und klaglos mitmacht!

    Liebe Grüße von Mila

    PS: Und Deine Outfits sind schick und pfiffig und passend für eine schicke Frau mit ganz normaler Figur!

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    1. Vielen Dank, Mila!
      Ich bin so froh, dass Du das schreibst. Ich weiß, dass Du, weit mehr als ich und viele hier eine pfundige Frau bist. Dass Du dazu stehst, finde ich klasse, das bestärkt mich ungemein.
      Tatsächlich werden wir weit weniger als wir annehmen nach unserer Figur beurteilt, zumindest nicht von Menschen, die uns wichtig sind. Und auf die kommt's doch an. Außerdem hat jede von uns Ihre Schokoladenseiten und die kommen weit besser zur Geltung, wenn wir uns selber mit freundlichen Augen betrachten.
      Lieben Gruss von Sabine

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  5. Damit stichst du voll ins Vespennest. Und ich gebe dir Recht. Sonst dürfte ich im Sommer nie kurze Hosen tragen. Ich gehe zwar damit nicht ins Büro, aber in meiner Freizeit möchte ich einfach bequeme und luftige Sachen im Sommer tragen. Und dazu gehören auch kurze Hosen. Mit der teillierten bluse steht dir die Shorts am besten.
    LG Sabine

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    1. Danke, Sabine!
      So würde ich auch nicht ins Büro gehen. Ohne blickdichte Strümpfe trage ich dort auch keinen Minirock. Da fängt meine Schamgrenze an :D
      Aber am Strand, am See oder sonstwo in der Freizeit, wo alle halb nackig rumlaufen, will ich mich nicht verstecken.
      Lieben Gruss von Sabine

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  6. Sabine, du hast vollkommen Recht! Ich bin ich und ich habe es nicht nötig, auf andere Rücksicht zu nehmen. Ich kritisiere sie ja auch nicht. Wir sind alle Individuen und nur wer versucht, andere zu kopieren, fällt auf die Nase. (Danke für deinen Hinweis auf meinen Blog!)
    Einen schönen 1. Mai wünsscht dir
    Irmi

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    1. Liebe Irmi,
      ich fand Dein Thema so passend, wir machen uns so viele Gedanken, auch über uns selber ohne wirklich darüber nachzudenken, was das bewirkt. Auch Gedanken kann man eine Richtung geben.
      Dein Satz "ich bin ich" erinnert mich an das Kinderbuch "Das kleine Ich bin Ich", das überall fragt, wer es ist. Ganz verzweifelt schon glaubt, dass es es überhaupt nicht gibt und sich dann doch findet.
      In die Situation, dass ich mich frage, ob es mich überhaupt noch gibt, möchte ich nicht kommen. Da pflege ich lieber meine Macken.
      Lieben Gruss von Sabine

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  7. gut gedacht und geschrieben, liebe sabine. und man siehts dir an, dass es so ist bei dir:) und, dass du immer mutiger wirst, finde ich sowieso (schließlich "beobachte" ich dich ja schon seit längerem:) bisher bin ich stolz auf mein alter. und ich mag veränderung.mit 20 war ich unzufriedener mit mir und fühlte mich von meiner umgebung weniger akzeptiert. den aspekt des gesund bleibens finde ich sehr wichtig - und zum glück geht innen und außen da oft gemeinsame wege;) deswegen glaube ich, dass altern mich nicht runterzieht, aber krankheit wäre eine große herausforderung (zumal ich nach 6 OPs in meinem leben eine ahnung habe, wovon ich spreche). zum gesund altern gehört bei mir auch, dass ich menschen, die mir nicht gut tun, aus dem wege gehe. vielleicht werde ich deshalb auch seltenst nach meinem alter gefragt;) schade, eigentlich...;)
    sei gedrückt von birgit, die dich toll findet:)

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    1. Wirklich, Birgit, findest Du, dass ich mutiger werde?! Danke! Das war und ist ein Grund, warum ich blogge.
      Du schreibst, Du magst Veränderung. Ich denke das ist der springende Punkt. Das Leben ist per se Veränderung und das Altern ein natürlicher Wandel bis zum Schluss. Ich selber betrachte jede Veränderung als eine Chance etwas Neues zu entdecken, zu lernen, zu erfahren. Wenn ich das Altern auch so sehen kann, wird das eine spannende Reise.
      Birgit ich drück Dich auch! Schön, dass wir uns entdeckt haben.

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    2. ja, liebe sabine, das mit dem mut finde ich - origineller eben im stil. den gleichen effekt hat das bloggen bei mir übrigens auch;) und da sind wir wieder bei einem, wie ich finde, wichtigen aspekt: reaktion der umwelt. da der mensch ein soziales wesen ist, glaub ich nicht recht dran, dass er die glücksseligkeit nur aus sich allein ziehen kann. wenn wir uns menschen aussetzen, die uns runterziehen, regelmäßig, subtil oder offensiv, dann beeinflusst uns das. und da liegt bestimmt ein wichtiger punkt, den man überdenken sollte.lebe ich mit menschen, die mich stark sein lassen und nicht klein machen? und am allerwichtigsten ist da bestimmt der partner.haupteinstellung meines mannes: er ist gespannt auf mich;) zumindest brachte diese erkenntnis veränderung in meinem leben. mittlerweile hab ich ein gutes gespür, welche menschen mit gut tun und welche nicht:) und dich würd ich da gerne kennenlernen:):):)
      liebst birgit

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    3. Birgit, Du hast so recht. Ich mag mich im Privaten nur mit Menschen umgeben zu Deinen ich einen Zugang finde. Oberflächliche Bekanntschaften sind mir nicht wichtig. Und von Menschen, die mir nicht gut tun, nehme ich Abstand oder auch Abschied, wenn es notwenig ist. Ganz wichtig ist für mich, dass mich mein Partner so wie ich bin und bei dem was ich tue akzeptiert. Zum Glück hab ich in meinem Liebsten so jemand gefunden und Du offenbar auch.
      Sehr gerne würde ich Dich kennen lernen! Wenn es nächste Woche nicht klappt, vielleicht bald ein andermal. Wir wohnen ja nicht so weit auseinander.
      Ganz lieben Gruss von Sabine

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  8. Ich hatte meine kurzen Hosen in diesem Jahr schon an - und meine Beine sehen so etwa aus wie deine, paar Krampfadern noch an den Waden ...
    Auf den Fotos hab ich die Beine erst gesehen, als ich meinen Blick dahin gezwungen habe. Zuerst viel mir - wie so oft - dein strahlendes Lächeln auf. Und diese Pünktchenbluse und den Gürtel finde ich auch sehr schön.

    Ich habe übrigens nicht mehr passende Sachen aus dem Schrank verbannt und in die Sammlung bzw. an jüngere Freundinnen gegeben. Aus den Augen, aus dem Sinn. Es gibt genug schicke Sachen, die mir Spaß machen und mir passen, da muss ich meine Gedanken nicht mit den engen Hosen belasten.

    Grüße! N.

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    1. Na das war ja zu erwarten, dass bei Dir das Wetter schon kurze Hosen erlaubt! Du Glückliche! Ich hoffe auf's nächste Wochenende und eine Radtour.
      Ich hab auch erst wieder ausgemistet, vor allem die Blusen, die an den Ärmeln spannen. Da pass ich nie wieder rein. Bei der Pünktchenbluse lass ich die seitlichen Knöpfe offen, dann geht das. Die mag ich zu gerne und will sie nicht weggeben. Von den engen Hosen, gibts hier nur noch eine Lederhose, Gr. 38. An der häng ich, pure Nostalgie! Ich sollte sie mir einrahmen :D
      LIeben Gruss von Sabine

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  9. Boah fffffiel mir auf, natürlich vvvvviel mehr ... war wirklich ein Tippfehler, was liegen die beiden auch untereinander.

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  10. Wunderbar, liebe Sabine...ich denke, du machst vielen Bloggerinnen Mut, zum Alter und Aussehen zu stehen! Ich persönlich war in jüngeren Jahren viel kritischer zu mir selbst als jetzt...ich möchte behaupten, ich bin heutzutage deutlich selbstbewusster als früher! Allerdings weiß ich auch heute besser, was mir steht, was mich vorteilhaft kleidet. Ich wünsche dir noch eine schöne Woche! LG Lotta.

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    1. Hallo Lotta,
      obwohl ich mit Mitte zwanzig meine eigenen Stil hatte, war ich oberkritisch mit mir. Ich trug meist ganz lange oder zumindest wadenlange Röcke, weil ich meine Beine so spillerig fand. Ich mag mein Aussehen tatsächlich auch heute besser.
      Lieben Gruss von Sabine

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  11. Liebe Sabine,

    das muss ich alles erst verarbeiten.
    Eins kann ich dir versichern:
    Du strahlst Zufriedenheit aus.

    Einen guten Abend wünscht dir
    Elisabeth

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    1. Liebe Elisabeth, ich bin, wie meistens, sehr zufrieden!
      Lieben Gruss + eine schönen Abend wünscht Dir
      Sabine

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  12. Als ich jünger war, hatte ich mit dem perfekten Aussehen viel mehr Probleme als heute. Es ist alles so relativ und es stimmt genau, was du sagst: Soll ich z.B. auf mein geliebtes Schwimmen verzichten, weil ich nicht diese knackige Figur habe, die in den Zeitschriften etc. gezeigt wird? Nein, ich radel auch mit kurzer Hose, immer nach dem Motto: Brauner Speck sieht doch auch ganz nett aus ;-) Danke für dein tolles Statement und für die Fotos! Liebe Grüße von Rana

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    1. Rana, das will ich mir gar nicht vorstellen. Dass ein Sommer vergeht, ohne dass ich schwimmen oder baden war!
      Den Spruch mit dem Speck merk ich mir :D
      Lieben Gruss von Sabine

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  13. hallo eva,
    naja, man kann über geschmack streiten ;-). ich tanze ja auch orientalisch und auch wenn ich 63 jahre alt bin, kann ich meinen bauch noch zeigen und fühl mich dabei wohl.
    kurze hosen zieh ich allerdings nur beim radeln oder beim laufen an. geschmack hat seine grenzen und im normalen leben würde ich mit shorts nie herumlaufen, eher dann mit einem kurzen rock, aber auch nur deshalb, weil ich lange und schöne beine,keine dicken schenkel und auch keine orangenhaut habe. aber auch das ist geschmackssache. auch ich ziehe noch bikinis an, aber auch nur deshalb weil ich kein hüftgold habe. hätte ich es, würde ich mir das überlegen.
    alles ist geschmackssache und man muß sich wohlfühlen und dann macht einem auch das geschwätz nichts aus, das hinter einem passiert.

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  14. Ich hatte im ersten Posten einen Fehler dann gelöscht und dann ist mir nochmals was eingefallen.

    komischerweise sind viele frauen mit ihrem aussehen nicht zufrieden. warum, ich habe keine ahnung. ich stehe zu meinem alter und wenn ich gesagt bekommt, dass man mich auf ende 50 schätzt, dann freue ich mich auch. heute war ich mit vielen leutchen unterwegs, ich war die älteste und sah aber auch vom outfit her, wesentlich jünger aus, was mir auch bestätigt wurde. da muß ich allerdings auch sagen, warum machen sich frauen so alt, ziehen sich so merkwürdig an, aber in größen ab 46 - aufwärts gibt es natürlich nicht gescheites. das alt werden macht mir nichts aus, ich bin froh, denn ich genieße mein leben und nehme aber auch mit - egal wo - was ich bekommen kann.

    allerdings muß ich sagen, manche frauen haben aber auch wichtigeres und auch anderes zu bieten, als ständig schön auszusehen. aber die wollen es auch so und jammern nicht.

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    1. Eva, du sagst es, wenn man sich in seiner Haut wohlfühlt, ist einem die Meinung der anderen eh egal. Laut geäußert wird sie ja selten und wenn (kommt in meiner Familie schon mal vor), weiß ich zu kontern. Ich geh einfach davon aus, wenn mein Hüftgold, meine Orangenhaut, meine Runzelknie jemandens Auge beleidigen, soll er wegsehen.
      Ich finde es übrigens toll, dass Du Bauchtanz machst, das ist es doch, oder?
      Lieben Gruss von Sabine, der es weniger darauf ankommt schön auszusehen, als vielmehr ich selber zu sein.



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  15. Liebe Sabine,

    was für ein herrlicher Artikel! Macht wieder einmal richtig gute Laune und vertreibt fiese Gedanken :)!

    Herzlichst
    Marie

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    1. Schön, wenn ich Dich zum Lachen bringen konnte, Marie! :-)
      Lieben Gruss
      Sabine

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  16. Liebe Sabine,
    das hast du so toll geschrieben!! Auch die Links will ich gerne noch lesen. Ja..... du hast so Recht. Wenn ich zurückdenke habe ich selbst mit 15 Kilo weniger mich nie richtig zufrieden gefühlt. Zum Glück wird man älter und setzt andere Prioritäten. Danke für diesen tollen Artikel und eine gute Zeit für dich wünscht
    Christine

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    1. Liebe Christine,
      richtig unglücklich mit meinem Aussehen war ich zwischen 25 und 30, damals wog ich 20 kg weniger als heute. Dann kamen meine Kinder zur Welt und die hatten eindeutig Priorität. Und auch, wenn ich jetzt wieder mehr Zeit und Lust habe mich mit meinem Aussehen zu beschäftigen, soll das Spass machen und sonst nix.
      Lieben Gruß von Sabine

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  17. Liebe Sabine

    Wo fange ich denn jetzt bloß mal an?
    Ich mochte meinen Körper noch nie bloß darstellen, weder als junge Frau noch heute, jedoch meine Figur mit Kleidung betonen. Bin ich doch in der glücklichen Lage, immer noch eine schlanke Taille zu haben und damit sieht man schlanker aus, als man ist (finde ich). Kurze Hose trage ich im eigenem Garten und am Strand würde ich ein Flatterkleid bevorzugen ... schwimmen gehe ich nicht ;-)

    Und das Alter spielt für mich keine Rolle ... ich lieeeebe alte Gesichter, die die Geschichte des Lebens erzählen und bin neidisch auf grau-weißes Haar. Ja, du liest richtig: ich freue mich wie ein Kind über jedes neue grau-weiße Haar, welches ich bei mir entdecke und das Allerschönste wächst in meiner rechten Augenbraue :-)
    Als ich noch 20 Jahre jünger war, konnte ich es nicht "verstehen", daß man dem anderen Gesundheit wünschte. HEUTE WEIß ICH, daß es das höchste Gut ist, was ein Mensch bis ins hohe Alter haben soll(te). Wenn der Gesundheitszustand einen geißelt, dann sind Falten, graue Haare, Cellulite, Krampfadern, Besenreiser, Hüftspeck oder andere Körperteile die der Erdanziehungskraft nachgeben, begehrte Tauschobjekte! pah ...
    Ich mag mich lieber an Älteren orientieren ... wie flott sie daher kommen, denn da will ich ja hin; unweigerlich! Die Jungen schau ich auch gern an und da geht es mir so wie dir: habe ich alles gehabt und freu mich innerlich darüber!

    Natürlich gibt es Menschen, die gerade im Sommer ob ihrer Körperfülle besonders auffallen und ja ich gestehe: da fragte ich mich schon manchesmal, ob sie denn keinen Spiegel zu Hause hätten oder niemanden, der sie darauf aufmerksam, das die viel zu kurze Hose gerade vom Hintern geschluckt wird. Mittlerweile finde ich es schade, wenn ich so etwas beobachte und möchte am liebsten die Hose wieder runterzuppeln! Und ich hege den Gedanken: boah, hat der Mensch einen Mut! Ich bin ca. die Hälfte und getraue mich nicht, mich so zu kleiden!

    Ausserdem kann man mal sehen, was die "liebe" Werbung aus uns gemacht hat ... ab einen bestimmten Alter werben die Menschen für Inkontinenz, ABC-Pflaster und Fußpilz!
    Dabei sind wir doppelt soviel wert wie die jüngere Generation ( die natürlich kostbar ist); wir haben schon in allen Ecken gesessen, die die erst noch finden müssen :-)))

    Ich drück dich und wünsche dir von ganzem Herzen viele, viele Sommertage am Strand und auf dem Fahrrad in kurzer Bux! Solltest du an meinem Haus vorbeikommen, halt bitte auf ein Getränk an.

    Anette

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    1. Liebe Anette,
      ich schau mir alte Menschen auch an. Ich mag ihre Gesichter, wenn sie Lebenserfahrung und Güte ausstrahlen, oder Sebstbewußtsein und Stolz. Es gibt aber auch viele denen Mißbilligung, Neid, Ärger ins Gesicht geschrieben stehen, oder Resignation. Dem will ich vorbeugen, ich denke noch ist Zeit dafür. Früher war ich mir meiner "eisernen" Gesundheit sicher, inzwischen weiß ich, wie fragil und wie kostbar sie ist. Auch das ein Grund vorzubeugen, nicht nur durch Bewegung und gesundes Essen sondern auch dadurch, dass ich meine Gedanken und meine Meinung über mich in die richtige Richtung lenke.
      Stell Dir vor ich habe gerade gestern mein erstes graues Haar entdeckt, und mich auch riesig darüber gefreut. Es ist eisengrau, so wie ich es mag, dick und kraus. Ist das nicht toll, bitt mehr davon!
      Bei der Werbung hast Du die Schmerzsalbe und das Herztonikum vergessen :D
      Ich drück Dich auch Anette! Und wenn ich mal bei Dir vorbeikomme, lass ich Dich das ganz sicher wissen.
      Sabine


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    2. ... jetzt muss ich aber lachen, liebe Sabine!

      Dann sage ich mal: Top, die Wette gilt!
      Wer als erstes mehr eisengraue, dazu dick & krause Haare hat, hat gewonnen!

      ...köstlich!

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    3. Gut, ich bin dabei!
      Wobei meine Haare extrem langsam wachsen, aber vielleicht hilft ja wünschen!

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  18. Toller Post Sabine! Und du siehst auch ganz klasse aus! Aber - und jetzt oute ich mich hier nach den ganzen Beifallsbekundungen - ich gehöre zu der Spezies, die vorm Altern Angst hat. Ich könnte von den Beinen her durchaus noch kurze Hosen anziehen, traue mich das aber nicht. Bei meinen Röcken achte ich drauf, dass sie mindestens bis zum Knie gehen. Ich fand mich mit Anfang 30 sehr viel schöner als jetzt, straffer, glatter usw. Da habe ich mir aber keinerlei Gedanken übers Aussehen machen müssen und konnte es daher auch gar nicht wirklich genießen. Erst heute sehe ich, wie hübsch ich damals war. Ich traue mich heute nicht mehr, mich im Bikini vor anderen Leuten, z.B. im Freibad zu zeigen. Nur daheim im Garten. Bin ich wirklich die einzige, die noch so drauf ist? Ich finde das übrigens ganz und gar nicht toll, ich wäre lieber so wie du. Aber ich habe Probleme damit, mich so wie ich heute bin, zu akzeptieren. Wie das in 20 Jahren aussieht, will ich gar nicht erst wissen.
    LG Eva

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    1. hallo eva,
      also nun bin ich wieder etwas neben der kapp. du hast doch von dir schon öfters bilder gezeigt, da konnte ich aber nicht feststellen,
      dass du nicht gut aussiehst. mir macht mein alter tatsächlich nichts aus, denn ich stehe dazu und wenn sich noch wirklich jüngere männer nach mir undrehen, das gefällt mir. natürlich habe ich auch noch anderes zu bieten, als das. aber wir altern alle. man kann sich doch mit 63 jahren auch nicht mehr mit 30jährigen vergleichen, waruma auch, ich habe mehr zu bieten.
      zu einer älteren frau gehören auch lebenserfahrung und auch viele dinge mehr.
      allerdings würde ich mit bestimmten outifits meine mitbürger nicht mehr konfrontieren. es gibt einfach grenzen, wie guido machmal auch sagt und die liegen halt manchmal entfernt des guten geschmacks.
      mein vorbild ist z.b. iris berben oder hannelore elsner oder senta berger, zwei tolle frauen, die wirklich immer entsprechend angezogen sind und sich in der öffentlichkeit nie jeseits des guten geschmacks zeigen würden. du kannst die zeit nicht aufhalten und nun schau doch mal ein wenig positiver in die gegend. auch der herbst hat doch schöne tage.
      viele grüßle eva

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    2. @Eva
      Liebe Eva,
      ich weiß, dass Du sehr viel Wert darauf legst, was andere von Dir denken. Aber überdenk das noch mal. Du bist liebenswert und gut aussehend, so wie Du bist. Mit dem sich was trauen, verliert sich die Angst, oder wird zumindest immer weniger. Damit will ich Dich nicht zum Bikini überreden. Wieviel Haut Du zeigen willst, hängt von Deinem eigenen Gefühl ab. Aber ich erinnere mich, dass Du neulich mal in einem Bad warst und das toll fandest. Es hat wohl niemand Anstoß daran genommen :D
      Du schreibst, Du konntest es nicht genießen. Dann versuch das doch heute. Es ist doch noch nicht zu spät! Wenn Du es heute schaffst, Dich zu mögen, kannst Du Dir das bis ins Alter bewahren, da bin ich sicher. Es im Alter zu lernen, ist wahrscheinlich schwierig.
      Lieben Gruss und versuch manchmal das Gedankenkarusell anzuhalten!
      Sabine

      @Eva,Wetterhexe
      Gut, dass Du das auch sagst. Eva sieht wirklich klasse aus! Warum glaubt sie uns das bloss nicht?
      Senta Berger und Hannelore Elstner finde ich auch toll, sie haben beide diesen umwerfenden Charme. Den hätte ich gerne, daran muss ich noch arbeiten.
      Ach und zu den Herbsttagen, die sind oft schöner und vielversprechender als die Frühlingstage.
      LG Sabine


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  19. Meine Stacksebeine werde ich nicht in Shorts zwingen, da zieh ich lieber Röcke an. Und, ich zieh das an, was ich will und nicht was angeblich altersgemäß sein soll...

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    1. Was ist schon altersgemäß?! Irgendwann ein Gehstock vielleicht. Den hätte ich dann gerne mit so einem Vogelgriff in Silber, um damit strafend auf den Tisch zu klopfen.
      LG Sabine

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  20. Ganz toller Post. Du spricht das an, was in uns Frauen vorgeht. Wie ich mich fühle und ob ich zu meinem Alter stehe, ist bei mir Stimmungsabhäng. Manchmal schaue ich in den Spiegel und bin vollstens zufrieden, dann gibt es Tage da könnte ich mich in ein Bettlaken hüllen. Es ist halt wie es ist, wir können am älter werden eh nichts ändern. Ich achte sehr darauf was ich trage, wenn ich arbeiten gehe oder bei besonderen Anlässen. In meiner Freizeit würde ich mit meinen nicht so perfekten Beinen, auch mit Shorts rumlaufen.
    Deine Shorts steht dir gut und du hast sie wunderbar kombiniert.
    Lieben Gruss, Cla

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    1. Cla, da sagst Du was!
      Zwar bin ich meist gut drauf, aber es gibt wirklich Tage (oder eher Stunden) da schau ich in den Spiegel und seh nur Falten im Gesicht und Beulen am Oberschenkel. Mit dem Bettlaken hab ich's aber noch nicht versucht. Meist muss dann ein knallroter Lippenstift und ein Streifenshirt die Stimmung ausgleichen.
      Lieben Gruss von Sabine

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  21. Amazing outfit! Beautiful and comfortable! you've got nice legs ;) Kisses x x x x x

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    1. Thank you my dear Renia!
      Sabine xxx

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  22. {Me standing up and clapping!} What a wonderful, insightful post Sabine. You speak for many of us. Wow. I know that sounds lame, but I'm a little overwhelmed by your words of wisdom.

    You look awesome. My favourite is with the polka dots. So, so Cute!

    Sue xo

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    1. Thank you Sue!
      My words come from heart and are inspired by Anna's thoughtfull post. I'm so glad she lets us share in her researches. We all get old, it's worth to ponder about how to handle it best.
      Sabine xxx

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  23. I accept your ade. All ages can look good and feel good with them...kisses...

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    1. Thank you Barbara! I agree, every age has it's highlights.
      Sabine xxx

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  24. I like your attitude Sabine :) It is so right that one must not depend on the self-image in the mirror. I like my mom's positive attitude too: she is in her 60s and pretty fatty. Sometimes she looks at herself in the mirror, sighs, says "what an ugly shape I have", then laughs and forgets about it.
    I like your three outlooks but my fav is the last one, with shoes and polka dot blouse.

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    1. Olga, the best thing we can do is to laugh about ourselves! Your mother is a good teacher. My favorite is the polka dot blouse too!
      Sabine xxx

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  25. How very important you shared your thoughts with us.We are here to also give encouragement to each other.I'm on the same path with you and although my mind is still young my body is ageing and there is a bit of acceptance i have to work on. but other than that is not in my agenda.I even go crazier in style terms and I sometimes feel lonely on this trip.I wish we could stroll together, you with your short boots and me in my 40s inspired outfits.Just to show them how happy we are with our aging process!

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    1. Angie, you are encouraging me whenever I visit your blog. Because I see you are getting braver and as you call it more crazier. I love how you express yourself with your vintage, or vintage inspired outfits. You always look as if you enjoy it. It would be great to stroll with you, we would have lots of fun!
      Sabine xxx

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  26. Wunderbar geschrieben.

    Ich (nun gerade 41 geworden) schaue gelegentlich in den Spiegel, registriere die Veränderungen und... hadere manchmal damit, dass der Körper sich langsam und schleichend verändert. Mit dem grauer werdenden Haaransatz hadere ich nebenbei bemerkt auch. ;) Aber kann ich es ändern? Nein. Ich kann es nur hinnehmen, weil es keine Alternative gibt. Zumindest keine, die unblutig ist und mir gefällt. ;))

    Natürlich kann ich auf meine Figur achten, gescheit essen und Sport treiben, aber der Körper ändert sich trotzdem. Und das ist der Grund, warum ich Yoga praktiziere. ;)Es hält beweglich und das ist mir wichtig. Aber es sorgt auch für ein anderes Körpergefühl und - das ist mir besonders wichtig - für eine andere Sicht auf die Dinge. Auf alle Dinge. Nicht nur auf Cellulite oder graue Haare. ;) Ziel ist es, jemand zu werden, der mit sich und seiner Umgebung im Reinen ist.

    Natürlich verliere ich mit zunehmendem Alter was - straffe Oberschenkel, z.B. Aber ich gewinne auch was. Ich mag mich mehr als früher und ich bin mehr mit mir im Reinen. Und ich treffe immer wieder auf Frauen jenseits der 50, die eine fantastische Ausstrahlung haben. Die strahlen buchstäblich von innen. Zwei Schauspielerinnen, die mir dazu einfallen, sind Diana Körner und Ruth Maria Kubitschek. Die beiden sind, was die Figur angeht, wirklich nicht perfekt (wobei, was ist schon "perfekt"?!), aber ich käme nie darauf, eine derart strahlende Frau auf ihre Konfektionsgröße oder die Beschaffenheit ihrer Oberschenkel zu reduzieren.

    Was ich "mit zunehmendem Alter" meide, sind Menschen, die sich nur auf äußere Perfektion konzentrieren oder diesem Jugendwahn verfallen sind. Ich möchte gut aussehen und ja, ich bin auch eitel. Aber ich möchte wie eine attraktive 41jährige aussehen, die mit sich und der Welt zufrieden ist. Nicht wie eine verzweifelte 41jährige, die seit 10 Jahren vergeblich versucht, die Zeit anzuhalten. Aber das muss halt jeder für sich selbst entscheiden.

    Und was kurze Hosen angeht: Die habe ich nicht mal in meinen 20ern gerne getragen, weil meine Oberschenkel nicht unbedingt zu meinen Pluspunkten gehören. ;D

    LG Anna

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  27. Ups. Sorry, in dem kleinen Fensterchen hatte der Kommentar kein Romanformat! *blush*

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    1. Anna, ich liebe lange Kommentare! Vielen Dank!
      Wenn jemand mich zum Yoga bekehren kann dann Du und Marie. So zufrieden ich im allgemeinen bin, meine Beweglichkeit lässt sehr zu wünschen übrig. Den richtigen Sport hab ich für mich noch nicht gefunden. Weiß aber, dass Beweglichkeit, nicht nur der Gedanken sondern auch des Körpers eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein gesundes Altern ist. Also ich werde es definitiv versuchen.
      Ich möchte auch ganz gewiss niemand sein, der irgendwelchen Idealen nachhechelt und dabei vergisst sein Leben zu leben. Ich schau gerne in alte Gesichter und ich denke dort sieht man deutlich ob Genuss oder Verzicht ein Leben geprägt haben.
      Dabei fällt mir meine Lieblingsikone ein, Hanna Schygulla. Sie strahlt so eine Ruhe und Gelassenheit aus, da möcht ich hin.
      Kurze Hosen und kurze Röcke hab ich mit 20 auch nicht getragen, damals waren mir meine Beine zu dünn, haha!
      Lieben Gruss von Sabine

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  28. "Zwei Schauspielerinnen, die mir dazu einfallen, sind Diana Körner und Ruth Maria Kubitschek. Die beiden sind, was die Figur angeht, wirklich nicht perfekt (wobei, was ist schon "perfekt"?!), aber ich käme nie darauf, eine derart strahlende Frau auf ihre Konfektionsgröße oder die Beschaffenheit ihrer Oberschenkel zu reduzieren."

    Nun ja, aber dazu wäre man ja auch kaum in der Lage, weil diese tollen Schauspielerinnen sich nie mit knappen Shorts der breiten Öffentlichkeit zeigen würden.

    LG Eva

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  29. Das alles was wir als Perfekt oder Unperfekt ansehen ist nur eine Sache der Gesellschaft und der Erziehung. Heutzutage ist alles oberflächlicher geworden. Das Aussehen und das Outfit wird oft über den Menschen selbst gestellt. Leider. Schon kleine Mädchen fangen an, an sich rumzumäkeln, abzunehmen und sich mit 20 !!!! Botox zu spritzen. Das gab es in meiner Jugend nicht. Wir liefen noch in Jeans, Pulli, Gummistiefel oder irgendwelchen Marke-Sch..egal-Turnschuhen rum und keiner ging andauernd shoppen. Heute machen die nix anderes. Und die Werbung gibt vor was man anziehen soll und wie man darin aussehen soll. Kein Wunder wird man irgendwann mal verkorkst im Kopf und erkennt, dass man in dieses Bild einfach niemals reinpassen wird. Was entsteht? Frust.
    Ich lasse mich auch etwas beeinflussen, gebe ich zu, aber ich versuche mich auch zu wehren. Wenn meine Familie (meinen Mann, der sozusagen direkt an der Quelle sitzt *g*) meine Dellen, Schrumpeln, Falten, Äderchen, etc. nicht stören, wieso sollte es irgendjemand auf der Straße der mich nicht kennt, es auch nie tun wird und wir uns nie sehen werden tun???
    Ich habe meine Schmerzgrenze und weiss, dass ich nicht mehr im Ultramini rumlaufen kann, aber so dolle daneben zeige ich mich nicht, dass ich jemand damit irgendwelche Schmerzen verursachen dürfte *g*

    Also ist alles gut und außerdem.. es gibt wohl Wichtigeres auf dieser schönen Welt :)

    LG Dana
    von http://danalovesfashionandmusic.blogspot.de/

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    1. Genau Dana,
      wichtig ist, dass wir uns schätzen und unsere Lieben und alle anderen zählen in diesem Fall nicht.
      Ich lass mich auch beeinflussen und verführen von Volumenschaum und Anti-Aging-Peeling, warum auch nicht, das tut niemand weh. Und mir auch nicht, wenn ich mich damit nicht verrückt mache und dauernd neue Baustellen an mir entdecke.
      Wenn ich höre, dass 14 jährige mit ihrer Figur unglücklich sind, sich 20-jährige Botox spritzen, macht mich das ganz traurig. Irgend jemand hat dann wohl versäumt, den Kindern zu sagen, dass sie toll sind, so wie sie sind.
      In meiner Jugend hatte ich gar nicht das Geld zum dauershoppen. Ich hab in den großen Ferien gearbeitet und was ich dort verdient habe, war das Klamottengeld und das Reisegeld und musste fürs ganze Jahr reichen. Meine Eltern sind nur für die Basics aufgekommen. Schickes musste ich selber kaufen. Das hieß einmal im Jahr gings nach Stuttgart zu C&A und Hertie, Second-Hand-Läden kannte ich damals noch keinen, leider!
      Lieben Gruss von Sabine

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  30. Spring came and the good weather. And you wearing your gorgeous style. I really like the last photo, is a youthful and balanced proposal, with which you look fantastic. You have nothing to hide or disguise the contrary, your body is healthy and active. I do not think your neighbors be offended at all, sure they see you beautiful.

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    1. Thank you dear Josep! You make me smile. I'm glad that I'm heathy and active and my neighbours, a young couple, both smokers, don't look healthier.

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  31. Hi Sabine, first of all thanks for referring to my post! This subject seem to engage a lot of people! I might have been unlcear, but I never intended to say that body dissatisfaction increase in old age. A lot of people assume it does, but research indicates that body body dissatisfaction remain pretty stable across age, or even decrease in late life. However, more research needs to be done in this area, because it is a pretty neglected area of research.
    I also have to say that you are too hard on yourself, your legs are fine! And those little khaki shorts are very pretty! I think you should wear shorts unti you are 100 years of age or older, in case you like too!

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    1. Hello Anna,
      I hope I could summarize at least a bit what I understood from you post. Maybe there was a misunderstanding by me due to my incomplete English. Nevertheless the issue of bodily dissastisfaction seems to worry many of us and takes too many time and power which we can and should use elsewhere.
      Don't worry, I'm learning more and more to accept me and my elderly getting body and face. Everything is alright! I actually can imagine to wear short pants when I am very very old, probably with striped tights.



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  32. Wow - what a response to an interesting post.
    At the age of 47 I am finally beginning to accept my body.
    Keep wearig the shorts, you look amazing.

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    1. Thank you Jane! Your body is healthy and fit otherwise you would not run marathon.

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  33. Danke für diesen Text liebe Sabine *Blume reich*

    Du hast es wirklich auf den Punkt gebracht, in diversen Zeitschriften

    habe ich schon ähnliches zum Thema gelesen, aber noch nie klang es so

    aufrichtig und glaubwürdig wie bei Dir.

    Ich wünsche Dir ein dolles Wochenende.

    Alles Liebe

    Lela

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    1. Vielen Dank für das Blümchen, Lela!

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