Freitag, 5. April 2013

Wider die Perfektion - Against Perfection

 Ich will hier nicht davon sprechen, was andere von mir erwarten - tatsächlich oder weil ich mir das so vorstelle. Diese Ansprüche abzuwehren oder ihnen irgendwie gerecht zu werden, dafür (oder dagegen) habe ich Strategien entwickelt, mit denen ich gut leben kann. Ich rede heute lieber von den Erwartungen, die ich an mich selber habe (oder hatte, ein Teil davon hat sich im Laufe der Jahre  von selber erledigt). Als da wären:

Pefekte Mutter, liebe- und verständnisvolle Partnerin, taff im Beruf, belesen und gut informiert, Zubereiterin leckerer Mahlzeiten, hilfsbereite und (erneut) verständnisvolle Freundin, jemand der seinen Haushalt im Griff hat, wahlweise noch gute Tochter, liebe Enkelin und nicht zu vergessen heißblütige Geliebte. Die Reihenfolge könnt Ihr nach Gusto beliebig fortsetzen, ich denke Euch fällt dazu auch was ein.

Ich will auch gar keine Erklärung finden, woher diese Erwartungen kommen und nein, meine Mutter ist nicht schuld. 

Ich rede mir zwar immer wieder ein, dass ich darüber stehe - nobody is perfect, stimmt doch! Das hilft aber nicht auf Dauer. Tagelang kann ich sie ignorieren, plötzlich sind sie wieder da, und wenn ich Ihnen nicht halbwegs gerecht werde, erscheint hinten links über meinem Seitenscheitel eine Lichtgestalt, meist eine weibliche, die mich strafend anblickt. Ach ja, was ich in der Aufzählung oben vergessen habe, sportlich aktiv gehört auch dazu. Zur Zeit schwingt sie sogar den Zeigefinger in Richtung Taille und Oberschenkel, als ob ich es nicht wüsste.

Ob ich sie je aus meinem Leben verbannen kann? Ich weiß es nicht. Ich bin aber ganz gut im Ignorieren und ablenken lasse ich mich auch gerne, das hilft.

Was mir auch hilft, und nun bin ich nach langer Einleitung beim eigentlichen Thema, ist die Art, wie ich mich kleide.

Von Kleidung hatte ich immer erwartet, dass sie meinen Typ unterstützt UND mich hübscher macht, taffer, begehrenswerter. Tat sie das nicht, war ich unglücklich und fühlte mich unscheinbar und unansehnlich. Als ich jung war konnte mein schlanker Körper, mein faltenloses Gesicht und meine Lockenmähne einiges wett machen. Seit ich über 50 bin, geht das nicht mehr. Die Folge war eine Zeit der Unzufriedenheit. Mit mir und nach und nach auch mit meiner Umgebung, mit allem was so passierte. Bei jedem Blick in den Spiegel, bei jedem Bild, das von mir gemacht wurde, sah ich überdeutlich, dass ich meinen Erwartungen nicht mehr entsprach - gar nicht mehr entsprechen  konnte. Die Kleidung, die ich trug, egal ob elegant, bürotauglich oder sexy machte mich nicht mehr zu dem, was ich von mir erwartete.

Dann kam der Wandel. Ich begann mit meiner Kleidung zu experimentieren. Wer bei mir liest, kennt die Experimente. Mal sind es Vintagekleider vom Flohmarkt, mal ein Rock mit einer bunten Borte verziert, mal Minirock und bunte Strümpfe. Und beim Experimentieren merke ich, dass es mir gar nicht mehr wichtig ist, hübsch auszusehen, oder taff oder sexy. Es ist auch nicht mehr von Bedeutung bei jedem Outfit meinem Typ zu entsprechen. Es ist mir nach wie vor nicht egal, wie ich aussehe. Nur die Erwartungen sind andere geworden.

Heute erwarte ich von meiner Kleidung nicht mehr, dass sie mich perfektioniert. Nur noch, dass sie meiner augenblicklichen Stimmung entspricht. Elegant, taff, sexy sind dabei nur Optionen, fröhlich, unkompliziert, witzig und verspielt ebenso. Dadurch ist mein Leben einfacher geworden meine gute Laune zurückgekehrt. 

Mehr noch, eine gewisse Lässigkeit hat auf die anderen Bereiche übergegriffen. Fragt mich nicht, wann ich zum letzten Mal eine komplette Mahlzeit gekocht oder die Fenster geputzt habe. Die gute Tochter hat sich dabei auch gleich verabschiedet (war aber auch Zeit). 

Im Zuge der Überlegungen zu diesem Post hab ich Herrn U. mal gefragt, was er von meinen bunten zusammengewürfelten Stil hält.
 


Er hat erst ein wenig überlegt und gesagt: Er mag ihn, weil ich mich 
offenbar wohl darin fühle. Vom Hocker haut es ihn aber nicht. 
He considered and said that he likes it, because I obviously feel comfortable in it
But it does not knock his socks off.
 




 So würde er mich lieber sehen.
He would prefer see me like this. 

 macht nix, ich zieht trotzdem an worauf ich gerade Lust habe. 
Wenn ich dann das eine odere andere Mal zufällig seinen Geschmack treffe,
nimmt er das erfreut zur Kenntnis. 

 
I do not want to talk about what others expect me to do, I tell you of the expectations to myself. As there are:

Be a perfect mother, a caring and understanding partner, tough at work, well-read and informed, preparer of delicious meals, helpful and caring friend, somebody having the household under control, optionally good daughter, loving granddaughter and not to forget passionate lover. You can go on if you like. 

I don't want to find an explanation from where these expectations came, and no my mother is not to blame.

I tell me that I am above that - nobody is perfect, right! That helps but not for long. 
Suddenly they appear again and when I do not fulfil at least halfway, I hear a voice, mainly a female, pointing to my weaknesses. Currently she whispers full-throuted that I should do my exercises. As if I do not know!

I do not know whether I can ban them forever, but I'm good in ignoring and getting distracted, that helps!

What also helps is the way I dress  -  and now I'm here where I want go with this post.


I always expected that my dresses supporting my type AND make my nicer, tougher and more desirable. When it did not, I was unhappy, unconspicious and shabby. When I was young my slim body, my wrinklefree face and my head of curls could make it good. Since I am over 50 that's not possible any more. That resulted in a time of dissatisfaction. I was dissatisfied with me and time by time with my whole surrounding, with everything that happened. Every look in the mirror, every picture taken showed me clearly that I did not come up to my expectations any more - even could not expect them. The outfits I wore, whether elegant, suitable for the office or sexy did not make me any longer to the person I expected to be. 
Then there was a change. I began to experiment with clothes. My readers know my experiments with vintage dresses, lace and gimp on a skirt or colored tights to a mini skirt. And while trying I recognise that it is no longer important for me to look nice, or tough or sexy. It is also of no importance whether each outfit suits me well. I still care what I wear, but the expectations become different.
Today I do not expect my clothes to make me perfect. They only should come up to my current mood. Elegant, tough and sexy are only options, cheerful, straightforwarded, funny and fanciful as well. Thus my life becomes easier and my good humour returned.
More than that, a certain nonchalance has spread to other fields. Do not ask me when I cooked a meal and when I cleaned the windows last time. Thereby the good daughter is also dissappeared  (it was about time). 

Thinking about that post I asked Mr. U. what he thinks about my colorful motley style. 
His answer see above. 



Kommentare:

  1. Liebe Sabine,

    das war ein mutiger Text.
    Jetzt weiß ich, warum du Eva so gut raten kannst.

    Du bist auf dem richtigen Weg. Er führt dich
    weiter bis ans Ziel.

    Kraft und Zuversicht wünscht dir
    Elisabeth

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    1. Liebe Elisabeth,
      vielen Dank, ich denke der Weg ist mein Ziel und wer und was mir auf ihm begegnet, wird zu meiner Freude aber auch zu meiner Aufgabe, im positiven Sinne.
      Lieben Gruß
      Sabine

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  2. What a great post, Sabine. I think we are often harder on ourselves than anyone else even could be. You are such an inspiration with your fun, confident style. I love both outfits today, although I can certainly see how your mister would prefer the second one. :)
    Hope you have a wonderful weekend!

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    1. CC thank you. When my children were young it was good for me - and also for them - that I learnt to say no to their various wishes. To say no to my inner voice is what I'm trying now and to accept me how I am at the same time is the challenge.
      Have a wonderful weekend too my dear!

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  3. Hallo Sabine, mit deinen Worten sprichst du mir aus der Seele - warum sollen wir es immer allen Recht machen (nur uns selber nicht???). Wichtig ist doch, dass es uns gut geht und dass wir unser "Älterwerden" und letztlich die Tatsache, dass wir nicht perfekt sein müssen, akzeptieren und unser Leben genießen. Ich kenne ihn auch nur zu gut, diesen Spagat zwischen allen privaten und beruflichen Ansprüchen.
    Danke für diesen Text und liebe Grüße von Rana

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    1. Liebe Rana,
      vielen Dank für Deine Worte. Ich hab an diesem Text die ganze Woche gebastelt und ihn mehrfach verworfen, weil ich mir nicht sicher war, ob ich rüberbringen kann, was ich meine. Deine Antwort zeigt mir, dass es mir gelungen ist. Auslöser dafür war, zum einen, dass ich oft hier angesprochen werde, dass ich so fröhlich wirke. Das ist nicht nur Außenwirkung, ich bin tatsächlich meist gut drauf (wenn ich auch übers Wetter maule). Dazu kommt, dass ich kürzlich einen - ich nehme an gut gemeinten - Kommentar erhielt, der mir wortwörtlich mitteilte, dass ich mir "mit meinem Kleiderstil nichts Gutes tue". Genau das Gegenteil trifft es für mich. Ich tu mir damit jeden Tag was Gutes. Das wollte ich dann auch mal sagen.
      Lieben Gruß und schönes Wochenende
      Sabine

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  4. Hi Sabine,

    also erstmal: ich mag beide Looks an Dir sehr gerne. Was die vielen Erwartungen betrifft: Ich glaube ja, das kommt durch die Medien. Immerhin wird uns schon seit unserer Jugendzeit (z.B. von Frauenzeitschriften) permanent "eingeimpft" wie wir zu sein haben, wir werden darauf konditioniert, in jeder Hinsicht perfekt sein zu müssen. Hübsch, schlank und trainiert aber bitteschön doch mit weiblichen Formen - natürlich nur an den "richtigen" Stellen(!), falten- und cellulitefrei, dabei aber unbedingt gleichzeitig erfolgreich in der Karriere sowie im Privatleben die perfekte Frau und vorbildliche Mutter. Ich muss dabei z.B. an diese "Brigitte ohne Models"-Aktion mit den Superfrauen denken, Du erinnerst Dich vielleicht daran - das Thema wurde kürzlich bei Anna angeschnitten.

    Aber ich glaube auch, dass man mit den Jahren etwas entspannter wird. Und sich bei manchen Dingen, die man (in den Zeitschriften etc.) so liest denkt "na dann macht mal...aber ohne mich".

    Ich finde wie gesagt beide Looks gut. Mode als kreativer Ausdruck kann richtig Spaß machen - und das sieht man Dir an. Ich wette, dass Du heute viel interessanter aussiehst als früher (als Du Dich noch nicht getraut hast), oder liege ich damit falsch?

    Lg, Annemarie

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    1. Hallo Annemarie,
      das trifft es genau, wir werden durch die Medien tatsächlich von Kindheit an auf ein bestimmtes Bild hin ausgerichtet. Zuerst in Richtung perfekte Hausfrau und Mutter und jetzt da wir älter sind auf sportlich, jugendlich und sexy. An die Brigttte-Aktion erinnere ich mich gut, weil ich (Naive) tatsächlich erwartet hatte, dass Frauen wie Du und ich die Mode präsentieren. Weitgefehlt. Haben die das inzwischen aufgegeben? Hab ich gar nicht gemerkt, kein Wunder!
      Mit Beginn er Wechseljahre war ich alles andere als entspannt, wie oben beschrieben, ist mir mein Bild von mir ziemlich "verrutscht".
      Bloggen, mich bei anderen "normalen" Frauen umzuschauen, und mich selber, wie ich bin zu zeigen, hat wesentlich zur Entspannung beigetragen.
      Du liegst gar nicht so falsch, früher war ich sicher hübscher IRL aber auf den meisten Fotos ziemlich langweilig. Das hat sich wohl geändert :D
      Lieben Gruß
      Sabine

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    2. Hi Sabine,

      ja, die von der Brigitte haben das wohl wieder eingestellt. Ich fand die Aktion auch eher enttäuschend und konnte mich mit den ausgewählten Damen nicht "identifizieren". Erwartet hätte ich einen bunten Mix aus allen Berufs- und Gesellschaftsschichten, aus alt und jung, dick und dünn. Ich war diesbzgl. genauso naiv wie Du (da können wir uns die Hand reichen). Das gabs aber nicht, ausschließlich "Superfrauen" mit Traumberufen wurden da präsentiert. Einfach mal ne Verkäuferin oder Sschbearbeiterin, das wäre der Brigitte wohl nicht spektakulär genug gewesen.

      Ich war früher natürlich auch hübscher, aber auf Fotos fand ich mich als junge Frau meistens grauenhaft, weil: null fotogen. Eigentlich mochte ich es deshalb überhaupt nicht fotografiert zu werden. Ganz selten war mal ein gutes Foto dabei (Videoaufnahmen waren überraschenderweise ok, vermutlich weil selbst ich es nicht schaffe, mehr als ein paar Sekunden total zu verkrampfen) . Erst durch das Bloggen (also durch try and error!) habe ich festgestellt, wie ich mich hinstellen und gucken muss, um auf Fotos gut auszusehen - thank god for digitale Fotografie ;-)

      Lg, Annemarie

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    3. Da sagst Du was! Ich muss oft 10 Bilder machen, bis eines passt. Vor allem, wenn ich mich selbst fotografiere. Mein Papa ist ein begnadeter Fotograf, er hat die Gabe die Person, die er fotografiert so darzustellen, wie sie ist. Deshalb gibts ein paar wirklich gute Bilder von mir. Der Rest hat nur räumlichen und zeitlichen Erinnerungswert. Ich kann mir bei Dir gar nicht vorstellen, dass Du diese Gabe, dich zu verwandeln mal nicht hattest. Ja, das bloggen verändert so einiges.
      Zur Brigitte noch mal, ich denke, da haben sie eine echte Chance verpasst. So ist es halt eine Frauenzeitschrift unter vielen und inzwischen, da die Auswahl größer ist, nicht mal die beste. Ich lese z.B. lieber die Couch. Die Mischung ist bunter und Mode und Einrichtungen weniger Mainstream. Außerdem stellen sie immer wieder interessante Blogs vor.
      LG Sabine

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    4. Hi Sabine,

      nein, so meinte ich das nicht. Das mit dem "Verwandeln" habe ich schon immer gern gemacht. Als junges Mädchen war mein Traumberuf Maskenbildnerin, d.h. ich habe früher viel und gerne mit Makeup experimentiert. Letzteres mache ich mittlerweile allerdings nur noch selten (wie z.B. mein "Männermakeup"). Wenn ich mir so die Videotutorials bei Youtube anschaue, wie unglaublich sich die Mädels dort verwandeln können, dann stelle ich fest, dass ich mich auf einem wesentlich niedrigeren Level befinde. Also, da kann ich nicht mithalten.

      Nein, ich meinte das nur in Bezug auf die Fotografiererei. In meiner Familie gabs leider keine talentierten Fotografen. D.h. es wurde halt einfach geknipst und ne Woche später hat man dann die Bilder beim Fotografen abgeholt (wo sie entwickelt wurden) und durchgesehen und bei fast jedem Bild innerlich gek... und sie am liebsten direkt vor Ort zerrissen ;-) Bei der ditalen Fotografie hat man den Vorteil, dass man sofort nachschauen kann, ob es etwas geworden ist und wenn nicht, macht man halt noch ein paar weitere, digitale Fotografie ist schon eine feine Sache.

      Was die Brigitte betrifft, stimme ich Dir absolut zu. Hätte man es wirklich so versucht, wie wir es erwartet hätten, es wäre wirklich mal etwas Neues und Besonderes geworden. Ich kaufe das Heft auch nur noch sehr selten. Stattdessen blättere ich lieber Zeitschriften durch, die eigentlich nicht meines Alters entsprechend sind, also z.B. die Glamour oder das Grazia-Magazin.

      Ich wünsche Dir ein schönes Restwochenende! Nächste Woche gibt es Frühling! (glaube ich)

      Lg, Annemarie

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    5. Ich hoffe Du hast recht, mit dem Frühling!
      Solche Knipsbilder gibts bei mir auch von Familienfeiern und Klassenfahrten, etc. Gut, dass es damals noch kein Facebook gab :D
      Hab auch noch einen schönen Sonntag, wir wagen uns jetzt raus ins Schneetreiben. Brrrrrh!

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  5. ein wunderbarer und kraftvoller auftakt ins wochenende (da ist dann zeit zum drüber nachdenken;) vieles von dem, was du schreibst, kenne ich auch (wenige wahrscheinlich nicht). zum einen denke ich, dass wir geliebt werden wollen und je mehr wir "liebenswertes" anbieten, desto eher klappt das - denken wir;) aber vieles von dem, was du aufzählst, macht ja auch wirklich freude (ich denk da ans lesen, leckeres essen oder heißblütige liebesnächte-reihenfolga dabei ohne bedeutung;) nur alles schafft man eben nicht und gleichzeitig schon gar nicht;) und bei allem sollte die eigene lust entscheiden, glaub ich, so wie du das mit deiner kleidung schon machst. ich mag deine zusammengewürfelten, überraschenden, selbstgemachten oder gefundenen outfits jedenfalls lieber an dir - sie machen dich für mich wirklich liebenswert, weil besonders und lebendig. und damit stehen sie dir eben auch besser und machen dich schöner - in meinen augen zumindest;)
    liebst birgit, die am älterwerden toll findet, dass man immer mutiger wird

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    1. Hallo Birgit,
      Du hast recht, es macht Freude und umso mehr je weniger ich mich dabei kontrolliere, ob ich auch alles richtig mache. Ich koche noch immer sehr gerne (von den anderen Dingen rede ich hier nicht :-)) aber es muss jetzt, auch wenn Freunde kommen, nicht das perfekte Menu sein, ein leckerer Eintopf reicht auch.
      Inspiriert wurde und werde ich oft von Dir, Birgit. Bei Dir sehe ich,dass Kleidung mixen Spass macht und Du gemeinsam mit Annemarie hast mich dazu angeregt öfter mal "verkleiden zu spielen" und nicht nur in den eigenen vier Wänden. Ich mag mich auch lieber so :D
      Lieben Gruß
      Sabine

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  6. Vielen Dank für diesen Text!!!!! Ich glaube, niemand kann sich wirklich ganz frei machen von diesen Erwartungen an sich - seien sie von einem selbst oder anderen gestellt. Ich finde Erich Fromms "Der Mensch als Rollenspieler" ein sehr wahres Buch in diesem Zusammenhang.

    Natürlich versucht man sich davon zu lösen und je älter man wird umso gelassener kann man alles angehen lassen - oder eben auch nicht - ich werde in diesem Jahr 40ig - und trotzdem erwische ich mich dabei, mich mit 20ig Jährigen zu vergleichen oder mir zu wünschen 6 Kilo weniger zu wiegen oder oder oder - für mich habe ich beschlossen auch das zuzulassen - von Zeit zu Zeit - denn wirklich realistisch sind diese Erwartungen und Wünsche nicht - ich glaube wirklich gefährlich wird es dann, wenn man sich davon in seinem Handeln leiten lässt. Also trage ich manchmal eben Klamotten wie eine 20ig-Jährige - aber mit der richtigen Attitüde ;) - mein Mann findet es übrigens seeeeehhhhhhr oft seeeeehr unschön wie ich mich kleide - aber das ist mir glücklicherweise auch schnuppe - ich liebe Deinen Stil und Deine Art mit Mode zu experimentieren - und auch wenn Du es nur für Dich tust und nicht für uns: Freu Dich über den tollen Zuspruch Deiner Leser und bleib wie Du bist: Eine tolle Frau mit unverwechselbarem Stil und einer gehörigen Portion Kreativität!

    LG Chrissie

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    1. Hallo Chrissie,
      vielen lieben Dank! Bitte lass Du Dich nie von Deinem Stil abbringen. Ganz ehrlich, ich vergleiche mich oft mit jüngeren, wenn ich so durch die Stadt bummle und der Vergleich fällt meist nicht negativ für mich aus. Klar gibt es zauberhafte Elfchen, aber das war ich nie und will ich auch heute nicht sein. Du wirkst so zierlich und mädchenhaft ich denke Du kannst bis ins hohe Alter alles tragen. Bitte mach das auch!
      In Advanced Style finde ich oft Bilder von zauberhaften alten Ladies die bunt wie Vögelchen aussehen, Ihr Make-up mit hocherhobenem Haupt und Ihre Juwelen mit Selbstverständlichkeit tragen. So soll das sein.
      Ganz frei machen von den Erwartungen werde ich mich sicher nicht, da hast Du recht, aber sie häufiger hinterfragen und mit einem Augenzwinkern ignorieren. Den Buchtitel hab ich mir gleich mal notiert.
      Lieben Gruß von Sabine

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  7. Ich hasse diesen selbst auferlegten Perfektionismusanspruch an mir. Aber er ist nun mal auch bei mir da. Allen kann ich alles verzeihen und durch gehen lassen, nur mir selbst nicht. Meine Strategie: Laufen und Natur oder Tee und Buch oder Kaffee und Zeitschrift oder Badewanne und Musik. Mit meiner Kleidung bin ich leider noch pingeliger. (Ja, der BH muss farblich zum Pullover passen, auch wenn man den gar nicht sieht.) Aber ich ziehe mich auch für mich an, nicht für andere - und auch nicht für den Ehemann. Dann würde manches nicht in meinem Schrank sein und dafür anderes, was ich hasse.

    Ich finde es schön, dass du genau das trägst, was du magst. Du siehst damit sehr glücklich aus.

    Grüße! N.

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    1. Hallo Nelja,
      ich glaube Du hast Strategien entwickelt wie Du mit Deinen Ansprüchen an Dich gut zurecht kommst. Das gehört halt zu Dir, wie Deine Schuhgröße und deine rotblonden Locken. Meine Tochter ist auch so ein Perfektionist, stresst sich aber nicht damit nicht. Sie trägt das genau Passende mit Selbstverständlichkeit. So stell ich mir das bei Dir auch vor, inklusive des roten Lippenstiftes, der perfekt sitzt :D
      Wenn Hr. U. Mitsprache in meinem Kleiderschrank hätte, wär er deutlich kleiner und ein wenig punkiger. Aber wo kämen wir denn da hin!
      Lieben Gruss + schönes Wochenende
      Sabine

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  8. Ich glaube, dass wichtigste Fazit ist, dass du immer mehr bei dir selbst angekommen bist.
    Für mich strahlt da jemand aus den Fotos entgegen, der wahrhaftig ist und das ist ganz viel. Gerade bei dem Schritt Ü50.
    Was habe ich mich z.B. vorher verrückt gemacht, als es bei mir soweit war. (Die Zeit war kein Zuckerschlecken für die Familie).
    Ausser der Zahl ist ein wenig Gelassenheit dazu gekommen, wie bei dir. Du machst mit diesem Posting vielen Mut, sich eine Scheibe bei dir abzuschneiden.
    Weiter so. Lg Heike

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    1. Hallo Heike,
      das stimmt, ich habe mich wiedergefunden, zumindest einen Teil der Frau, die ich war als Anpassung für mich ein "Schreckgespenst" war und ein neuer selbstbewussterer Teil ist dazu gekommen.
      Der gelassenere Blick auf mich, lässt außerdem zu dass ich mich mehr darauf konzentriere, was so um mich vorgeht. Wie Du es gestern auch in Deinem Post beschrieben hast. Man wird wacher für Neues und lässt sich eher darauf ein.
      Lieben Gruss von Sabine

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  9. Ich glaube, in dem Moment, wenn man sich nur für andere entsprechend kleidet, ist man nicht mehr authentisch...und fühlt sich letztendlich unwohl. Du machst das genau richtig! Ich habe viele Jahre gebraucht, um mich davon zu lösen, das zu machen, was andere ( vermeintlich...) von mir erwarten. Ich glaube, viele Frauen machen diesen Prozeß durch...Wir setzen selbst zu oft die Latte zu hoch...Männer haben damit deutlich weniger ein Problem...;-) LG Lotta.

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    1. Hallo Lotta,
      Du hast recht, wenn wir es zulassen, setzen wir die Latte sogar unerreichbar hoch und sind dann maßlos enttäuscht, wenn wir sie nicht erreichen. Ich glaube die Wechseljahre heißen nicht umsonst so, sie geben uns die Chance etwas zu verändern, wenn wir's zulassen.
      Eine erstaunliche Entdeckung habe ich übrigens gemacht, als ich im Iran war, und mich dort so kleiden musste, wie es der Staat vorschreibt. Es hat mir nicht nur überhaupt nichts ausgemacht, es hat mir auch gezeigt, da der Fokus im Umgang dort eindeutig nicht auf der Kleidung liegt, dass ich nicht darauf angewiesen bin mich durch Kleidung zu definieren.
      Lieben Gruss + schönes Wochenende!
      Sabine

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  10. You have amazing dresses! I love this lether one! I like jeans-blouses and mix of black and red, so I love both outfits! Kisses x x x x x

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  11. Sabine, ein toller Text. Diese Fragen nach dem Perfektionismus befallen uns wohl alle einmal. Erst später, viel später - sieht man manche Dinge gelassener.
    Mir gefällt dein Outfit. Lass dich nicht beirren! Bleib DU selbst.
    Einen Schönen Abend wünscht
    Irmi

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    1. Hallo Irmi,
      vielen Dank. Ich freue mich über so viel Zuspruch!
      Lieben Gruss von Sabine

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  12. Sabine,
    Recht hast du, kleide dich, wie du dich wohlfühlst!
    Ich selbst bin mit recht strengen ererbten Kleiderregeln aufgewachsen und so manches ist mir heute noch ein Gräuel, wenn ich es mit ansehen muss (dicke Socken in Pumps, Frotteesocken in Sandalen...). Seit Jahren kleide ich mich ausschließlich auf Flohmärkten und in 2nd-hand-Läden ein und habe gerade heute wieder mehrfach Komplimente für meinen Rock bekommen. Und dabei war das in seinem Vorleben der Überzug des Lampenschirms einer gusseisernen Stehlampe!
    Bleib bei deinem authentischen Stil, ich freue mich noch auf viele Fotos.
    Liebe Grüße,
    Ingrid

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    1. Hallo Ingrid, vielen Dank und herzlich Willkommen!
      Frotteesocken sind mir auch ein Gräuel und Socken in Sandalen desgleichen :D
      Das Einkaufen auf dem Flohmarkt und Second-Hand bringt automatisch mit sich, dass man sich von der Masse abhebt. Bei einem Lampenschirmrock kann ich mir gut vorstellen, dass er was ganz besonderes ist. Ob wir den mal zu sehen bekommen?
      Sei sicher es kommen noch viele Bilder.
      Lieben Gruß von Sabine

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  13. Liebe Sabine,

    da sprichst du mir aus tiefster Seele. Genau das sind oft die Gedanken die wie ein Karussell im Hirn rumspinnen und nicht ausgetrieben werden können. Ich habe mir auch oft selbst immer und immer wieder vorgebetet, ICH zu sein, so wie ICH mich wohl fühle zu sein und mich nicht um alle die ich kenne und noch schlimmer, um irgendwelche Meinungen von Menschen die ich nie in meinem Leben gesehen und auch nie kennenlernen werde zu scheren. Man schaut Fernsehen und sieht perfekte Frauen, Mütter in perfekten Haushalten, alles blitzeblank und stylisch eingerichtet, von allen geliebt und bewundert. So ist das wahre Leben nicht!

    Theoretisch ist uns das allen klar, wie wir sein möchten doch praktisch werden wir dieses Einmischen in unser Denken nie ganz ausrotten können.
    Unbewusst passiert es dann doch, dass man sich das eine oder andere Teil kauft, weil es andere haben oder man denkt man wird darin gefallen.

    Musste bei dem roten Outfit lächeln.. typisch Mann! rot + Leder das kommt immer gut an :D

    Vielen Dank für deine so ehrlichen Wort :)

    LG Dana

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    1. Hallo Dana,
      oh, Du kennst Sie auch diese perfekten Wohnungen, Mahlzeiten, Outfits und Regeln, die uns offeriert werden - wer nicht! Ich frag mich da, wieviel Zeit die Frauen, sind es ja meist, aufwenden um dieses Ergebnis der Kamera zu präsentieren. Ich müsste eine Woche Urlaub nehmen, wär mir aber dafür zu schade.

      Ganz zum Schweigen bringen werde ich diese innere Stimme sicher nicht, aber sie ab und zu niederbuhen und auszischen.

      Tatsächlich sind schwarz und rot Herrn Us. Lieblingsfarben, kein Wunder also.

      Lieben Gruss von Sabine

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  14. Huhu liebe Sabine,
    du triffst den Nagel auf den Punkt. Ich werde mit ü 50 nie mehr wie eine junge Gazelle durch die Gegend hüpfen (oder wie heißt das Tier mit dem Rüssel?). Es ist so wie es ist. Du präsentiers das was du magst mit Stil und Selbstbewusstsein, und das ist gut so.
    LG Sabine

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    1. Hallo Sabine,
      zwischen einer Gazelle und einem Rüsseltier ist die Bandbreite groß, da werden wir schon unseren Platz finden. :D
      Ich finde es toll, dass Du mit "we are beautiful" einen Stein angestoßen hast.
      Lieben Gruß von Sabine

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  15. Hallo liebe Sabine,ich schau auch noch hier bei dir vorbei.Deine Worte die du schreibst,Gefühlsdenken ,ich finde es so wunderbar mutig.Es ist sehr schön ,das du das so gnadenlos schreibst.Ja total fraulich,das ist Leben.Sabine ich find es toll,sowie du es schreibst,ich find es entzückend wie du dich kleidest.Es ist Persönlichkeit,deine Eigene und ich freu mich das ich immer mit hierein schaun darf,kein bla bla bla.Ich habe vor acht Jahren ein ganz schweres Schicksal hinter mir.Total hat es mich verändert.Was viele nicht begreifen können.Ich drück mich gern in meiner Kleidung aus.Ich will die Helligkeit des Lebens um mich haben,jetzt mit über 50,ja vielleicht manchmal etwas verrückt.Aber na und.Mach mir nichts daraus.Egal was die anderen sagen.Ich will meine eigene Persönlichkeit bewahren und nicht in irgend einen Strom mit schwimmen.
    Liebe Sabine ,mach dein Ding,ich sag du siehst Klasse aus.Etwas Besonderes!!!Es ist schön solch ein Mensch kennen zu lernen und das ist Bereicherung des Lebens für mich.Danke!!!!!!!!!!!!

    Ein herzlichsten Wochenendgruß Annette

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    1. Hallo Annette,
      vielen Dank für die lieben Worte. Mit Deinen fröhlichen Kleidern gelingt es Dir gut, deine Persönlichkeit auszudrücken. Wenn ich Dich in Deinen Kreationen sehen, wünsche ich mir Nähen zu können. Oder zumindest die Geduld aufzubringen, es zu lernen.
      Lieben Gruß von Sabine

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  16. Gut so! Toll geschrieben! Ich kann den anderen Kommentaren nur zustimmen.
    LG
    Christiane

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  17. She dresses so that you feel good...best regards Sabine...

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    1. Oh, yes I feel good in my dresses you too as I can see!
      Sabine xxx

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  18. black and red outfit - absolutely beautiful!

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  19. You always look so happy on your photos Sabine that I would never guess that there was time when you were not satisfied with yourself. This is very important to be in piece with yourself. I love both your today's outfits though the one with the leather skirt is more sexy and I suppose that is why your Mr likes it more. Have a nice weekend

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    1. Hello Olga,
      The time of dessatisfaction are actually gone and fortunately I found many things enjoying and interesting me. Being in contact with women of all over the world is one of it.
      Oh, men are so predictable, right! :D
      Have a great weekend my dear!

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  20. I was a perfectionist myself and never felt satisfied.But fashion blogging changed that, together with realisation that comes with age.I wish I were more relaxed about many things but We have to accept the way we are.Your skirt looks special and an easy diy project.I could refashion an older skirt.Thanks for giving me ideas.

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    1. Hello Angie,
      I agree we have to accept the way we are, but we should not drive us round the bend. I also get many inspirations from you since I found you.
      Have a great weekend!

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  21. Dear Sabine, I think the little female voice speaks every language and that she can be very persistent too. By some reason she seems to have a hung up on women, it is really unfair of her! I am very glad to hear that you have found a way to deal with her, and I truly enjoy that you shares your journey with us! I think you are of a perfect size! Enjoy your weekend!

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    1. Dear Anna,
      as it is the same everywhere maybe it comes from our forebears living in caves. I picture that there was always an old wise woman telling in her deep insistant voice the younger women what they have to do :D
      But now it' time for me to be the old wise women. Fortunately my daughter has not to fear my voice, she's not living with me in my cave.
      Enjoy your time in Scotland!

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  22. Ein wirklich toller und gut geschriebener Text. Ich denke wir erkennen uns fast alle wieder darin. Wir Frauen wollen es immer allen recht machen. Ich habe mir das irgendwann man abgewöhnt. Ich denke inzwischen mehr an mich und meinen Bedürfnissen. Natürlich kommt es auch drauf an, welche Person, was von mir fordert.
    Meine Outfit-Wahl ist bei mir stimmingsabhängig. Je nach dem wie ich drauf bin, kleide ich mich. Ich persönlich mag z.B. heute dein 2. Outfit einen Tick mehr, aber frage mich mal Morgen. ;)
    Liebe Grüsse, Cla

    Glamupyourlifestyle.blogspot.de

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    1. Vielen Dank, Cla,
      besonders freut mich, dass Du findest er ist gut geschrieben. Ich hab lange daran gebastelt und war bis zum Schluss nicht überzeugt, ob rüberkommt, was ich sagen will.
      Die Anforderungen, die andere an mich stellen, sind leicht zu bewältigen. Ich kann sehr gut nein sagen. Das tu ich auch immer häufiger bei der inneren Stimme, wohl wissend, dass sie nie verstummt. Was einleuchtend ist, ich kann den Mund ja auch nicht halten.
      Deinen Outfit siehe ich an, dass Du Sie mit Liebe und Sorgfalt auswählst, so wie Du Dich gerade fühlst.
      Lieben Gruß von Sabine

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  23. Ein großartiges Posting, sabine. Ich hoffe, dass ich, wenn ich dann mal über die 50 gehe, genauso lässig drauf bin.

    LG

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    1. Manu, Du sicher! Und wenn Du Dir mal im Zweifel bist, frag Deine Leserinnen.
      Lieben Gruß
      Sabine

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  24. Also ich fand Dein Posting großartig und ich finde es toll, dass Du Deine Klamotte nicht immer angepasst trägst sondern nach Tagesverfassung oder Wunschtraum und ganz ehrlich, ich mag das Outfit mit der Jeansbluse mehr, weil es einfach frischer ist und unangepasster. Daher man sollte sich weniger an anderen orientieren und überlegen ob man in irgendein Schema passt sondern einfach auch mal so sein, dass man als Person wahrgenommen wird und das ist sicher nicht im dezenten Mausgrau... daher alles richtig gemacht.
    Ich les total gern auf Deinem Blog.
    Liebe Grüße Jacky

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    1. Vielen lieben Dank, Jacky!
      Ich frreu mich, dass Du gerne bei mir reinschaust. Du wirst hier wenig mausgrau und noch viel mehr buntes sehen. Auch wenn mir heute nach schwarz grau ist, trag ich zumindest knallrote Lippen.
      Das schöne am Altern ist, dass vieles was einem früher aufgeregt hat, jetzt abgehackt werden kann mit dem Gedanken "das geht schnell vorbei".
      Lieben Gruß von Sabine

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  25. Precious reflection, Sabine. You're a great woman, reflexive, educated and attractive. Your life choices are perfect and corresponen with those of most normal people. We want to please and please us, to love and be loved, to be informed and to inform. That is, sharing our lives with others, making others happy and being happy ourselves. You're a very pretty woman, very attractive, intelligent and brave. You know the clothes look better is you do not try and dress like a girl. We love you as you are, sure.

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    1. Dear Josep,
      Thank you so much! Your kind words enlighten my day.
      Fortunately getting older has its amenties, one of it is that we need not to be perfect to be loved and ergo we need not be dressed perfectly to be attractive. The more it is fun playing with clothes.

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  26. hi,
    ich habe mir deinen blog nun auch mal angeschaut und habe festgestellt,
    dass ich eigentlich mit meinen Kleidern kombinieren kann, also einen langen Winterpulli zu einem Sommerkleid kombinieren kann. ich muß das mal zeigen, aber wenn mein feuerwehrmann da ist, hat der keine lust zum fotografieren.
    aber es geht und nur durch dich habe ich da mal geschaut. das ist ein richtig hübschen blümchensommerkleid zusamen mit dem winterpulli dunklen strümpfen und meinen cognakfarbenen schuhen passt das und sieht toll aus.
    bingo.

    lg eva

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    1. Hallo Eva,
      herzlich willkommen!
      Ein Bild von Dir siehst Du hier nicht, weil ich diese Funktion ausgeschaltet habe.
      Das Blümchenkleid mit dem Winterpulli würde ich, und sicher andere auch gerne sehen. Wenn Dein Feuerwehrmann keine Lust zu fotografieren hat, mach die Bilder doch selbst, vor einem großen Spiegel. Viele meiner Bilder von mir hab ich selbst aufgenommen, mit einem Stativ.
      Lieben Gruss von Sabine

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  27. Was für ein toller Artikel, liebe Sabine. Deinen Blog verlasse ich eigentlich immer gut gelaunt!

    Danke dafür!
    Marie

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    1. Vielen Dank Marie! Das freut mich aber, dass ich Deine Stimmung haben konnte.
      Lieben Gruß
      Sabine

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  28. I think that every age has its pros and cons.
    I have learn to be happy with today and glad to be alive.
    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

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    1. Dear Sacramento I agree! We should appreciate every special day.

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  29. Mir gefällt total gut, was du trägst - was du schreibst auch.

    LG

    Lela

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    1. Vielen Dank, Lela und herzlich willkommen!
      LG Sabine

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  30. Lovely, Sabine! I'm trying to embrace this idea, too.

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  31. Liebe Sabine,dein Posting spricht mir aus der Seele,.......ich danke dir aus ganzem Herzen dafür!!!!
    Bussl für dich,
    Christine

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