Dienstag, 29. Mai 2012

gute gaben aus dem orient

habe ich heute bekommen... ein reisepräsent aus dubai hat mir meine kollegin mitgebracht



eine wunderschöne, mit glassteinen besetzte dose, gefüllt mit sumach, ein sehr intensiv und angenehm riechendes gewürz, zusammen mit safran soll es seine ganze vielfalt entfalten. ich werde es ausprobieren.
danke liebe susanne. 
 

Montag, 28. Mai 2012

am wasser

heute ohne viele worte. draußen war es so schön und wir mittendrin...

 am lech und am weitmannsee









und beim relaxen auf dem balkon



lieben gruß von sabine!




Freitag, 25. Mai 2012

ms bean rode her bicycle

mein fahrrad und ich hatten uns das letzte mal vor einer woche gesehen. ich hatte es geputzt, die satteltaschen gewaschen, geprüft ob genug luft in den reifen ist, war alles in ordnung. kein grund also heute morgen noch mal nachzuschauen. los gings in richtung bio-discounter, ca. 5 km entfernt im anderen stadtteil. 

es fuhr sich recht schwer, viel gegenwind heute, dachte ich zuerst, oder womöglich zu wenig kondition? macht nix, die bringt jeder gefahrene kilometer zurück. je mühevoller, desto größer der trainingserfolg. auf halber strecke, prüfte ich mit daumen und zeigefinger den vorderreifen, mhm, etwas wenig luft. macht aber nix, da kommt jetzt bald eine tankstelle. 

tankstelle kam und hatte freundlicherweise auch einen druckluftautomaten (oder wie auch immer das ding heißt), da stand zwar "nur für pkw-reifen", hab ich aber geflissentlich übersehen, war schließlich ein notfall. der hinterreifen hatte nur 0.4 bar. von wegen gegenwind! das gerät spuckte genügend luft für den hinterreifen aus, dann wollte es nicht mehr. statt luft rein zu pusten, sog es die restliche raus. ergebnis, vorderreifen komplett platt. also fahrrad schieben, bis mir einfiel, in der satteltasche ist ja aus gutem grund eine luftpumpe. beim versuch aufzupumpen, blieb es allerdings. pumpe und ventil passten nicht zusammen, warum? keine ahnung, ich hatte die pumpe extra für diese ventile gekauft (beim fachhändler!). 

supermarkt in sichtweite, also hab ich zuerst mal eingekauft und an der kasse gefragt, ob es einen fahrradladen in der nähe gibt. gab es und glücklicherweise nur 200 m entfernt. der fahrradladen-mann war zwar nicht von der höflichen sorte, aber eine luftpumpe stellte er mir zur verfügung. doch wieder dasselbe problem, pumpe und ventil nicht kompatibel. mr. impolite hatte inzwischen seinen laden verlassen und sah mir über die schulter und es entwickelte sich folgendes gespräch (wenn man es denn so bezeichnen kann):
ich: das geht schon wieder nicht, warum geht das nicht, können sie mir sagen was ich falsch mache?
mr. i: alles!
ich: ja was den nun, da passt doch, was nicht zusammen!
mr. i: gehn se mal weg da!
wahrscheinlich wollte er mich vom hof haben und hat deshalb mal schnell meinen reifen selber aufgepumpt. 
ich: gibt es da nicht so ein teil, so eine art spraydose, mit der man unterwegs den reifen aufpumpen kann - ohne luftpumpe, mir passiert das nämlich öfters? 
mr. i: bloss nicht!
inzwischen fertig ging er wieder in seinen laden. ich hinterher.
ich: was jetzt, gibt so was? ich wollte ja nicht wissen, was sie davon halten, nur ob es so was gibt!
Er schaute mich an. mit einem blick als ob ich in einem veganen restaurant ein wiener schnitzel bestellt hätte.
mr. i: gibts nicht! 
ich, hartnäckig: gibt es irgendwas, was die luftpumpe zum ventil passend macht?
mr. i: einen adapter. 
ich hole meine pumpe, er sucht den passenden adapter ich zahle und gut ist. 

nach hause gehts wie der wind, weder luftwiderstand noch konditionsschwäche halten mich auf und in zukunft auch - dank adapter - kein platter reifen mehr. 

ps: mein fahrrad polarisiert anscheinend. schon einmal hat ein fahrrad-mann sich geweigert, mein rad zu reparieren, ich sollte mir lieber ein anderes zulegen, empfahl er. der fahrrad-mann meines vertrauens findet's klasse und kann sich auch nach zwei jahren noch dran erinnern, was er das letze mal damit gemacht hat. hier ist es: 

 
 was frau an so einem freien tag alles erlebt!
 
 
 

freitag's frei

hab ich heute und deshalb meine antworten zum frage-foto-freitag von steffi und okka schon vormittags. hier sind sie...

1. welche überschrift trägt deine woche?  



 2. wo isst du im moment am liebsten? 

 an meinem esstisch, mit meinen lieben...

3. in deinem bad? 


4. dein ohrwurm? 


5. was machst du pfingsten? 




 in den tag hinein leben, nix planen, auf jeden fall viel draußen  sein...



und mal schauen was der tag so bringt! 








Donnerstag, 24. Mai 2012

neulich im kino

genau gesagt am samstag abend haben wir angeschaut...

... eine verquere, ungewöhnliche geschichte
... eine gelungene literaturverfilmung
... eine bezaubernde und überraschende lovestory
... eine bissige politsatire
... hervorragende schauspielerinnen und schauspieler
... und sogar einen kurzen blick in eine uns fremde welt geworfen

und und köstlich amüsiert, mitgelitten und mitgefreut und mehr verrate ich jetzt nicht.  


das buch von paul torday "lachsfischen im jemen" wurde verfilmt, mit emily blunt, ewan mcgregor und kristin scott thomas (und anderen natürlich) - den tailer und mehr findet ihr sicher bei frau g*.

absolut sehenswert! 


ps: kino macht mode, von harriet's (emily blunt) business outfits habe ich mich inspirieren lassen: 



Mittwoch, 23. Mai 2012

manchmal kommts anders als man denkt....

hier wollte ich heute von wunderbarem türkischen essen schwärmen und ein paar tricks und tipps auspacken. ist aber nicht!

doch von vorn: herr sohn hatte sich um geburtstag einen kochkurs mit frau mutter gewünscht und bekommen, diesmal "türkisch kochen" in der vhs, geleitet von einer frau t., türkin aus der südlichen türkei. erwartet hatten wir entspanntes kochen in grüppchen, leckeres essen, sprich viel gemüse und salat, köfte und joghurtsoße, vielleicht eine baklava. stattgefunden hat: kochen nur nach rezept, im akkord, jeder für sich alleine. außerdem gab es kein einziges frisches gemüse - nur ge(ver)kochtes und gebratenes, viel paniertes und in viiieelll sonnenblumen öl rausgebackenes. Gewürze, ziemlich fantasielos, nur pfeffer, salz, paprika und kreuzkümmel, dafür geschmacksverstärker. selbstverständlich gab es keine diskussion, keine tipps, keine anleitung, aber eine gestresste kursleiterin, die viel zu viele rezepte durchdrücken wollte und weil sich weniger leute angemeldet hatten als erwartet, selber mitkochte, dabei aber ungerne gestört werden wollte.

die mitstreiter, ein bunter haufen unternehmungslustiger gerneköche, waren alle gut drauf und machten gute miene, ich auch, halfen einander, fotzelten ein bisschen und kochten, wie im rezept beschrieben (ich auch, was bin ich doch für ein herdentier!). vieles hat sogar gut geschmeckt, allerdings konnte ich nur ganz wenig von jedem und auch nur die 1/2 der speisen (16 waren es) probieren, weil ich so viel fett nicht vertrage (wir haben 3 flaschen sonnenenblumenöl verbraucht!). gefehlt hat mir definitv das frische, außer ein paar petersilien- und basilikumblättern, gabs nix.

herr sohn fand es auch nicht so toll, wir hätten beide gerne miteinander und mit anderen gekocht. wir werden es wiederholen, aber dann werde ich definitv darauf achten, dass der kurs von jemand geleitet wird der sein handwerk versteht, dilettieren kann ich zu hause. 

ein paar der rezepte werde ich abwandeln, "entfetten" und anders würzen, von meinen versuchen werde ich berichten. 

ein paar bilder hab ich gemacht, es sieht ganz gut aus und war ja, trotz allem mit liebe und hingabe gekocht, aber richtig lecker ist anders und türkische küche, wie ich sie kenne auch!










zum schluss noch was vom sonntagsspaziergang....








die waren unheimlich fleissig. 



hab noch eine schöne woche!



Samstag, 19. Mai 2012

mit etwas mehr gefühl...

heute muss ich etwas ausholen. vor etwa 1 1/2 jahren veränderte sich meine stimme, bedingt durch eine schilddrüsenoperation. zuerst dachte ich, das wird schon wieder, wurde es aber nicht! beim längeren reden wurde ich häufig heiser, das sprechen strengte zunehmend an und ich konnte nicht mehr singen. nun bin ich keine zwar keine sängerin, liebe es aber vor mich hin zu trällern. ging aber nicht mehr. und schöner wurde auch die sprechstimme auch nicht mehr, sondern eher "gepresst". zum glück und rechtzeitig ging ich zur logopädin und lerne nun seit anfang des jahres meine stimme anders zu benutzen, laienhaft ausgedrückt. das gelingt auch zunehmend, wenn ich mich darauf konzentriere. 

bei der letzten sitzung wurde ich aufgefordert ein gedicht vorzutragen (vorzulesen). dies soll kein post über den segen der sprecherziehung werden, aber genau bei dieser letzten sitzung ist etwas mit mir passiert. 

ich trug das gedicht vor, und bemühte mich (streberin, die ich bin) möglichst das gelernte einfließen zu lassen - vokale zu dehen, deutlich über den mund zu sprechen, etc. - es hat sich auch in meinen ohren komisch angehört. worauf meine liebe frau h. mir vormachte, wie's auch anders geht, mit verve und gefühl nämlich. ich sollte mir bildlich vorstellen, was ich vortrage und es "theatralisch" rüberbringen.

ich merkte, wie sich alles in mir dagegen sträubte. hatte ich vorher, ohne mit der wimper zu zucken alle sprechübungen - blablaba, momomo, etc. - mitgemacht, fühlte ich hier eine innere sperre. drückte das auch aus in dem satz: das liegt mir aber überhaupt nicht, das theatralische. darauf ging sie nicht ein und ich dachte, da muss ich mich jetzt überwinden, diese innere sperre muss ich knacken. dass da eine ist, hab ich erst in dem moment gemerkt. also steckte ich meine befindlichkeiten in den sack und trug das gedicht mit ausdruck und gefühl vor... und war selbst fassungslos. die stimme hat, obwohl nicht mehr wichtig genommen, mitgemacht und war sehr klangvoll, deutlich und ausdrucksstark.


soviel vorab. dieses ereignis warf in mir die frage auf, warum ich mich innerlich so dagegen gewehrt habe. ich hatte richtiggehend einen trockenen mund, musste mich überwinden, das gedicht mit (in meiner vorstellung) übertriebenen aufgesetzten gesten und theatralischer stimme vorzutragen. seit der grundschulzeit bin ich eine geübte vorleserin, ich habe auch keine hemmungen vor fremden leuten den mund aufzumachen, allerdings nur in der von mir gewählten attitüde, die entweder sachlich distanziert oder wenn emotional laut und bestimmt ist, auf jeden fall ohne ausschmückende gesten oder pathos. 

ich machte einen weiteren versuch und ließ mich nicht mehr in der üblichen starren haltung fotografieren, sondern agierend. und musste wieder feststellen, das bin ich viel mehr! 

warum habe ich all die jahre etwas von mir unter einer decke versteckt?
 die antwort ist im laufe der woche "aufgepoppt". weil es sich nicht gehört!

tatsächlich wurde ich, wurden wahrscheinlich viele meiner generation, ohne druck aber deutlich darauf hingewiesen, was sich gehört und was nicht. in meiner familie war es verpönt, sich "aufzuführen", es gab keine rumzickerei und keine krokodilstränen, die irgendeinen erfolg gezeigt hätten. so was prägt und wie ich merken musste, bis heute. 


es stört mich, zu merken, dass diese prägung unbewußt noch immer in mir ist, dass ich mich noch immer nach einem verhaltensmuster bewege, das mir in meiner kindheit vorgegeben wurde. wohlgemerkt ich mache hier weder meinen eltern noch der gesellschaft einen vorwurf, die zeit war so und gewisse vorgaben, und das sich daran ausrichten, haben mir das leben auch erleichtert, ja tun es bis heute.was mich stört ist, dass ich nicht bemerkt habe, dass ich einen teil von mir verstecke. 

ich meine das ist der sinn der wechseljahre, in bestem sinne, dass ich über mich nachdenke, behalte und pflege, was mir wichtig ist, verwerfe und ändere was nicht mehr stimmt, mir nicht gut tut oder nicht mehr zu mir passt.  

froh darüber, dass das leben mir immer wieder aufgaben stellt, die mich mein verhalten und meine einstellung hinterfragen und überdenken lassen, fällt mir noch das "stufengedicht" von hermann hesse ein...

...nur wer bereit zum aufbruch ist und reise, 
mag lähmender gewöhnung sich entraffen.

(ein auszug - danke frau h.)

nach einem kleinen stadtspaziergang verabschiede ich mich in ein schönes sonniges wochenende! 




 








Freitag, 18. Mai 2012

start ins wochenende...

zur einstimmung ins wochenende bin ich wieder dabei bei steffi's frage-foto-freitag - meine antworten sind hier...
in advance of coming weekend i take part again in steffi's f-f-f 
here are my responses...

1. was wird (ist) heute der hammer (und schon die ganze woche)?
1. what's a doozie today (and already the whole week)? 
 

 was jetzt so alles blüht...
what's blooming outside now...


 2. um deinen hals? 
2. around your neck?
 
 lieblingschal und lieblingskette
my favourite scarf and necklace

3. was tust du dieses wochenende nicht?
3. what you don't do this weekend?

 ordner anlegen und ablegen
preparing folders and filing 


4. dein nächstes projekt?
4. your next project?

balkonien verschönern
prettifying balkony


5. wo wohnen deine schuhe?
5. where does your shoes live?


 die meisten im schuhschrank,der rest in schuhkartons im keller. 
most of them in the shoe cabinet, a few of them in shoe cartons in the basement.

schönen tag noch!
have a nice day!

Mittwoch, 16. Mai 2012

fundstücke...

auf dem flohmarkt letzten sonntag habe ich diese schnuckeligen eulen gefunden.





ursprünglich waren es 5, eine hab ich dem hal geschenkt und eine sitzt auf meinem schreibtisch im büro. 


...und einen koffer, den trug ich quer durch die stadt spazieren, weil ich dachte ich brauche ihn unbedingt, um meine stoffreste darin aufzubewahren...





...inzwischen erscheint mir die idee gar nicht mehr so pfiffig, er steht oder liegt überall im weg, vielleicht habt ihr ja eine idee, was damit zu machen wäre...


on the fleamarket on sunday i found those little owls, 5 of them indeed, but i gave one to my hal and the other found a place on the desk in my office. 
plus a suitcase, which i carried with me all accross the city, because i thought i urgently need it to store my fabric remnants in it. meanwhile i don't like this idea so much, because it always stands or lays around. do you have an idea what to do with an old suitcase?


schöne woche noch!
have a nice weekend!




Samstag, 12. Mai 2012

ich frag mich...

nachdem mir heute beim einkaufen riesige blumensträuße und "herzliche" torten buchstäblich ins auge gesprungen sind, ist mir eingefallen, aha morgen ist muttertag. und da stellt sich mir die frage, ist das frau heute noch wirklich wichtig?

voranstellen muss ich, dass in meiner familie muttertag noch nie gefeiert wurde. natürlich sind im kindergarten- grundschulalter die kinder mit den selbstgemachten geschenken nach hause gekommen, über die hab ich mich auch lautstark gefreut, ist doch klar. hab aber immer erwähnt, dass die freude dem geschenk gilt, unabhängig vom anlass. fragen, warum ich den muttertag nicht "feiern" will habe so beantwortet: 
wir sind als familie ein team und ich erwarte von jedem mitglied, dass es fair mitspielt, je nach alter und bedürfnis bekommt jeder was er braucht, da muss keiner dem anderen für irgendwas dankbar sein, respekt und achtung ist wichtig, aber immer, das ganze jahr über, und jedem gegenüber, ob mann, frau, kind.

was mich am muttertag stört? dass hier ein seltsames frauenbild geschaffen wird: die aufopfernde mutter und gattin, die sich in selbstlosem einsatz für die familie aufarbeitet und dafür zumindest an diesem speziellen tag dankbarkeit erwarten darf. Ist das noch das aktuelle bilder einer frau und mutter? ist das dasein füreinander, das kümmern, sich sorgen, betreuen, behüten inzwischen nicht auf alle familienmitglieder verteilt? wie auch das essen kochen, wäsche waschen oder kühlschrank füllen? 

ich frag mich das wirklich im ernst, denn obwohl ich nicht mit dem vater meiner kinder zusammengelebt habe, weiß ich, dass er, wenn die kinder bei ihm waren, genau diesselben aufgaben erfüllt hat wie ich und ebenso gut und engagiert. 

brauchen wir den muttertag noch? könnte er nicht durch einen anderen feiertag ersetzt werden (gegen feiern hab ich ja nix)? meine vorschläge wären:

- einen entdecke-die-welt-tag: freie fahrt mit allen öffentlichen verkehrsmitteln (gesponsert von der blumenhändlerlobby, die dann mit dem motto werben darf - bring nicht nur einmal im jahr ein blümchen mit).

- einen ich-mach-dich-stark-tag: in parks und öffentlichen gebäuden kann man leute treffen, die was erlebt haben (die welt bereist, 8 kinder großgezogen, leben gerettet, erfindungen gemacht, usw.), sie erzählen, was sie dazu bewogen hat, was ihr leben ausmacht, was sie bereichert und in ausnahmesitationen stark gemacht hat. verbunden werden könnte das mit einem schnupperkurs in selbstverteidigung und einem workshop "mach dein eigenes fotoshooting". 


- einen ich-lass-heute-alle-fünfe-grade-sein-tag: jeder läuft den ganzen tag in den klamotten rum,die er am liebsten anhat, geduscht oder ungeduscht ist egal, isst und trinkt wann er mag und worauf er gerade lust hat, macht was er ihm gefällt, ohne einen sinn oder zweck darin zu suchen, oder macht garnix und das solange, wie es ihm taugt. 

ganz zweckfrei ein paar blümchen von mir für dich!


 


Today on my walk through the city enormous flower bouquets and "heartly" tartes crossed my way so i have to recognise that tomorrow "mother's day" will be celabrated. and there one question comes up to me. is mother's day still important for today's women?

i have to put in front that in my family this day never had been celebrated. 

of course when my children come home from kindergarten or school with a home made gift, I was happy about it and i showed it to them enthuastically. but i also mentioned that i am happy about their gift regardless of the motive. when they asked me why i do not want to celebrate mother's day i gave the following answer:

We are a family team and every member of the team is expected to fair play, every one in the team according to his age and needs gets what he requires, therefore no one has to be grateful, respectfullness and esteem is important but alway, the whole time long and to everybody, man, woman and child. 

Why am i bothered by the mother's day? because he paints a strange image of women: the self-sacrificing mother and wife struggling self-forgetting for the family who should get at least at this special day a bit of thankfulness. 
is this still a prevailing image of a mother and woman? is'nt it a fact that to worry and care for and to protect each other is what every family member does? as well as cooking, doing the laundry and filling the fridge? 

I really ask this myself, because even though i have not lived together with the father of my children, i know that, when they where with him, he exactly has to fulfil the same tasks as i did and just as good and dedicated. 

do we still need the mother's day? it could have been replaced by an other holiday (i like holidays), here is what i am suggesting:


- a discover-the-world-day: free ride on all public means of transportation (sponsored by the florists' lobby, which then may advertise with the motto - take a bunch of flowers not only one day a year) 


- an i-make-you-strong-day: you can meet in parks and public buildings interesting people who have or had an experienced life (travelled the worls, brought up 8 children, saved lives, made inventions, etc.), they tell what is the essence of their life, what enhanced them and what made them strong in exceptional circumstances. this program could be extended by a self-defense training and a "make your own foto shoot" workshop.


-a live-and-let-me-have-a-blind-eye-day: you can spend the whole day in your easygoing cloth, don't care whether you are showered or not, can eat and drink whenever and whatever you want, you can do what you like without asking for the reason or the sense, or you can do nothing, as long as it is good for you.

just for fun without any intention some flowers from me for you!


Freitag, 11. Mai 2012

fortunately friday

heute bin ich wieder dabei. bei steffi's frage-foto-freitag - 
sehr interessante fragen - hier meine antworten 

1. mein frühstück





2. 






 3. 


 4. mein haustier


 


5.

bei herrlichem sonnenschein habe ich mir gleich nach der arbeit eine auszeit genommen, hier ein paar bilder vom spaziergang am see...





schönes wochenend!
have a nice weekend!


Mittwoch, 9. Mai 2012

zeitschrift mal anders

durch smilla und ihren wunderschönen post über istanbul bin ich auf das sister-mag aufmerksam geworden und hab drin geblättert. besonders gefällt mir die idee, das magazin wie eine wohnung in einzelne zimmer aufzuteilen und 

... die sehr ansprechenden bilder
... rezepte, die ich sofort ausprobieren möchte
... näh- und selbermach-anleitungen, die zum nachmachen locken
... tragbare mode und taffe frauen und 
... natürlich jede menge zum lesen

ideen und inspirationen, was frau halt so braucht und diesmal ganz besonders

...smillas artikel "vintage in istanbul". was für ein second hand paradies! die bilder machen richtig sehnsucht wieder mal nach istanbul zu reisen. 


smilla and her beautiful posting about istanbul brought my attention to sister-mag, skimming through the mag i found what i like best, partiularly the idea to arrrage the articles in separate rooms as in a real house, and 

... impressive photos
... recipes which i immediatly want to try 
... sewing and doing-yourself tudorials, which i'm am willing to reproduce
... portable fashion and tough women and
of course lots to read...

ideas and inspriations, what a woman requires and this time especially ..

... smillas articel "vintage in istanbul". what a second hand paradise! the photos making my heart long for a other trip to istanbul.  






 

Sonntag, 6. Mai 2012

no stress


in brigitte woman 05/12 schreibt till raether über „die leistungslüge“. so nennt er das, es wenn frau/man sich vormacht, alles auf die reihe zu bekommen und dabei selber auf der strecke bleibt – kurz zusammengefasst – den artikel findest du hier...
ich habe mich darin wiedererkannt, wie ich war, vor gar nicht so langer zeit. einerseits stolz darauf so viel geschafft zu kriegen – kinder nicht nur erzogen sondern auch noch bespasst, beruf und haushalt alles auf der reihe, freundschaften und hobbies gepflegt, immer addrett und möglichst kein gramm zu viel auf den rippen aber immer ein lächeln auf den lippen. andererseits oft müde und lustlos und vor allem immer mit einem schlechten gewissen im nacken, weil irgend etwas doch nicht nicht geschafft war oder auch nicht zu schaffen war. irgendwann hab ich mir überlegt, warum mach ich das eigentlich:
  • weil ich es mir selbst einrede, dass es notwendig ist (bettwäsche bügeln, ¼ jährlich fensterputzen, fingernägel lackieren), um einen gewissen standard zu erfüllen. wessen? meinen?
  • weil ich so gern gelobt werde? wie oft kommt das tatsächlich vor. zwar gelte ich als gut organisiert und zupackend – aber auch heute noch, obwohl ich keine 300% mehr bringe, aber lobend erwähnt wird das selten.
  • weil ich es am besten kann? ha, das ist die absolute dummchenfalle. Wer behauptet, dass ich etwas unbedingt machen muss, weil ich es am besten kann, ist immer, immer, immer zu faul es selbst zu tun und will mit einem billigen kompliment davon ablenken. Wenn ich selber der meinung bin, dass ich etwas sehr gut kann, es aber nicht so gerne mache, bin ich gerne bereit es jedem zu zeigen wie's geht, mehr aber nicht. 
     
  • weil ich nicht ungefällig und eine gute Freundin/Tochter/Mutter sein will? Ja, aber das bin ich auch, wenn ich abwäge, wobei ich helfe oder einspringe. eine richtige freundin würde nie von mir verlangen, dass ich über meine leistungsgrenzen gehe, eine gute mutter auch nicht, eine gute tochter erkennt, dass die bereitschaft ihrer mutter zur verfügung zu stehen, grenzen hat. Das heißt nicht, dass in notfällen oder auch bei situationsbedingten notwendigkeiten nicht mit mir zu rechnen ist. doch, aber was ein notfall oder eine notwendigkeit ist entscheide ich. Ein beispiel: meine (damals) 17-jährige tochter wollte gerne abgeholt werden tags und nachts. tagsüber musste sie, auch wenns umständlich war, die straßenbahn oder den bus nehmen. nachts, egal wann, hab ich sie klaglos abgeholt, wo auch immer, weil ich das absolut für notwendig hielt. 
     
  • weil ich glauben will, dass ich unersetzlich bin? jeder hat mal urlaub, ist krank, fällt für ein paar tage oder wochen aus und das leben geht weiter, oh wunder. was passiert, wenn wir ausfallen, weil es uns alles zu viel wird? Warum bauen wir nicht zeitpuffer ein, die wir im besten fall dazu nutzen uns ein paar kreative gedanken zu machen im schlechtesten fall dazu die situation zu entspannen. um zeitpuffer übrig zu haben, darf ich aber mit meiner zeit nicht umgehen als ob ich sie im ausverkauf bekommen hätte, sondern muss sie mir sorgsam einteilen, d.h. für mich prioritäten setzen und rechtzeitig nein sagen. 
     
  • weil mich das schlechte gewissen plagt? Herr raether beleuchtet in seinem artikel, woher das wohl kommt. ich für mich kann sagen, das trainiert frau/man sich an, wie oft wird uns in der werbung, in zeitschriften suggeriert, wie wir „idealerweise“ sein sollten. wieviele ratgeber-bücher habe ich gelesen, um mich und mein umfeld zu „optimieren“. Hinterfragt habe ich das erst nach und nach und heute überlege ich genau, welche vorgaben ich akzeptiere und warum.
    beruflich kommt dazu, dass ich als mutter von zwei kindern, mit etwas verkürzter arbeitszeit, nicht gerade der wunschkandidat vieler firmen war, und das in einer zeit als der arbeitsmarkt ohnehin nicht nach beschäftigten rief. trotzdem einen interessanten und ordentlich bezahlten job zu bekommen erforderte verstärkten einsatz, den war ich bereit zu bringen und das hat sich ausgezahlt. Ich bin auch heute noch bereit mehr zu arbeiten, wenn es projekt- oder situationsbedingt notwendig ist, nicht aber dauerhaft überstunden zu machen. ich mag meinen beruf und bin 100% für meine firma da, zeitweise auch mehr. das reicht und die durch eine gute work-life-balance gewonnene schaffenskraft, kreativität und gute gesundheit kommt nicht nur mir sondern vor allem auch meiner firma zu gute, denn dort verbringe ich die meiste zeit meines tages. 
seit ich nicht mehr alles 100% perfekt machen will, lebe ich viel unbeschwerter, bin ausgeglichener, lernfähiger und neugieriger.

nichts gibt mehr kraft und freiheit als das ende einer lüge“ schreibt herr raether und dass er sich mehr solidarität wünscht. Ich kann ihm nur zustimmen. solidarität heißt für mich, zuzugeben, dass ich nicht die 100% perfekte superfrau bin. also ich fang mal an:
  • mein boden darf ungewischt, meine fenster ungeputzt bleiben.
  • wenn ich müde oder erschöpft bin, quäle ich mich nicht ins fitnesstudio, sondern gehe nach hause und lege die beine hoch und lese ein buch, egal was noch zu tun ist
  • die bügelwäsche kann IMMER warten
  • ich muss nicht jeden morgen meine haare waschen
  • wenn ich um hilfe gebeten werde, helfe ich gerne aber ich bestimme wobei, wann und wie lange.
  • wenn ich gebeten werde etwas mitzubringen, muss das kein selbstgemachter salat oder kuchen sein, eine tafel schokolade oder eine flasche wein tuns auch.
  • wenn freunde kommen, muss ich kein 3-gänge menü auffahren (wenn ich keine zeit und lust habe), ein eintopf oder ein rissoto und etwas brot schmecken auch lecker.
Ich muss nicht alle facetten des lebens zu 100% erfüllen sondern nur die, die mir wichtig sind und es tut nicht weh das wörtchen NEIN auszusprechen.


ich wünsch dir ein entspanntes unperfektes wochenende!
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in the journal “brigitte woman” till raether writes about "the efficiency lie." that is for him when woman / man fooling her-/himse, to get everything well-done and organised, while they are falling by the sideway – summarised briefly - the article can be found here ...
 

i recognised that is me, how i was not a long time ago . so proud to get so much done - kids not only educated but also entertained, career and household in best order, friendships and hobbies maintained, always neat and not a single gramm to much weight, but always with a smile in the face. on the other hand often feeling tired and weary and feeling a sense of indeptedness breathing down on my neck, because something was not done or was impossible to achieve. some time i began to think about why i am doing this actually:

    because i myself being sure that it is necessary (ironing ironing bed sheets, window cleaning every ¼ year, nails painted), to meet a a certain standard. which one? mine?

    because i am so happy to be praised ? how often does that actually happen? indeed i am considered as well organised and active – but still today although i do not make any more 300% - and it's not honorably mentioned.

   because i can do it best? ha, that's the trap for the silly. everybody who tells you that that only you can do this best, is always, always, always too lazy to do it by him/herself and wants to distract from that with a cheap compliment. if I am of the opinion that i am very good in doing something, but do not like to do that, i am willing to show how to do it to everyone, but nothing else.

    because i do not want to be unaccommodating and a good friend / daughter / mother? yes, but i am although I ponder when i will help or lend a hand. a good friend would never ask me to go over my limits, a good mother also not and a good daughter realizes that her mother's willingness has limits. that does not mean that no one can count on me in case of an emergency or when situational necessities arise. yet, but i decide what is an emergency or necessity. e.g. my (back then) 17-year-old daughter wanted to be picked up by day and by night. during the day she had to take the bus or the tram, even when it was cumbersome for her. but by night, no matter when or where, i picked her up, without complaining. i thought that was necessary.

    because i want to believe that i'm irreplaceable? everyone has a vacation, is sick, is out for a few days or weeks and life goes on, what a miracle. what happens if we fail because we get too much to do? why do we not build a time buffer that we can use in the best case to have some creative thoughts, in the worst case to ease a situation. to have buffer time to spare, i should not treate my time as i have got it in the sell-out. i have to schedule it carefully, have to set my priorities and have to say no.

 because bad conscience troubles me? in his article mr. raether highlights the reasons of bad counscience. I for myself can say, that i was trained on it. how many times i have read in newspapers and journals how i “ideally” should be. How many books i have read telling me how i can optimise me or my surroundings. little by little i tried to get to the bottom of it and now i am thinking about well which demands i will accept and why i do it.
professionally it comes to the fact that as a mother of two children, with less working hours as usual i was not the favourite of many staff managers, and furthermore it was a time when the job market was not crying for employees. to get nevertheless an interesting and fair paid job requires increased efforts, i was ready to come up to it and it had paid off.
I'm still willing to work longer if it is necessary for a project or situationally necessary, but not working permanently overtime. i like my job and am working 100% for my company sometimes even more, that is enough and by having a good work-life-balance i am increasing my creativity, power and good health and that is not only a benefit for me but also for my company, because there i spend most of my day time.

since i do not want to be 100% perfect any longer, live is much more easy, i am more balanced, more capable of learning and more curious.

"nothing is more powerful than freedom and the end of a lie," mr. raether writes and he is asking for more solidarity. I only can agree with him. to show solidarity means to me to admit that I'm not a 100% perfect super woman. with it i am starting:

    my floor remains unmopped, my windows uncleaned

    when i'm tired or exhausted, i do not torture myself to go to the gym, i go back home and put up the legs and read a book, no matter what else is to do

    ironing the laundry can ALWAYS wait

    i do not ha
ve to wash my hair each morning

    if i am asked to help, i willingly help but i decide where, when and how long

    if i am asked if i would bring something with me, i am not obliged to make a salad or home made cake, a choclate bar or a bottle of wine is also enough

    when friends come, i have not to prepare a 3-course menu (if i do not want and have not the time) , a stew or a rissoto with bread also tasting delicious.


i do not have to meet all facets of life by 100% but only those that are important to me and it does not hurt to say NO.

I wish you a relaxed and unperfect weekend
!



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Donnerstag, 3. Mai 2012

no collection

frau heuberg hat gestern zum mitmachen aufgerufen:One Week, One Collection...oder "Mit Tablett im Sommer komplett" . eine sammlung hab ich nicht, aber ein einzelnes, das ich vor kurzem upgecyclet habe - schau mal: 

yesterday frau heuberg asks us to take part in One Week, One Collection...or with tray completely in the summer". I don't have a collection but a single tray which I upcycled lately  - have a look:





 LG Sabine





Mittwoch, 2. Mai 2012

montags im museum

üblicherweise haben museen montags zu, nicht so das deutsche museum in münchen. und so nützten wir den brückentag zu einem stadtspaziergang und museumsbesuch.

usually museums are closed on monday, but not deutsches museum in munich, and that is why we used the bridge day for a city walk and a visit at the museum.




wanderten durch ein bergwerk
we walked through a mine



sahen alte autos, roller, radios, fernseher waschmaschinen, telefone, faxgeräte.......
looked at old cars, scooters, tv sets, washers, phones, fax machines.....




liesen die fremde welt der informatik auf uns wirken... 
let the strange world of informatics sink in ....







und genossen zur rechten zeit einen leckeren imbiss im gärtnerplatzviertel bei two in one  
and got at the right time a delicous snack at two in one 




schöne woche noch!
have a nice week!

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