Freitag, 26. Oktober 2012

wo kommt das her oder... - my fashion vita

mein modischer lebenslauf - die ersten 20 jahre
the first 20 years

beim stöbern in vintagekleidern fällt mir das eine oder andere teil in die hände, das mich an meine kindheit erinnert, weil mama oder tante oder sogar ich selbst ähnliches hatten. es sind schöne erinnerungen an schöne kleider und ich erinnere mich an viele. 

rummaging in vintage clothes i get one or the other piece in hand which reminds me to my childhood. because my mom or auntie or even myself had similar clothes.
these are nice memories to pretty dresses and i remember many of it. 

angeregt zu diesem post hat mich nelja , die uns die wunderbaren selbstgenähten kleider ihrer großmutter zeigt aber auch alex mit ihrem gastpost bei cat-und-kascha: "mehr textiler eigensinn". 

inspired to this post i am by nelja , who shows us the gorgeous dresses sewned up by her grandmother but also by alex who wrote in her guest post at cat-und-kascha: "mehr textiler eigensinn".  (more selfwill by wearing your clothes)

"textiler eigensinn", wie alex es nennt, mein "eigener kopf", wie ich es nenne ist mir wohl in die wiege gelegt worden. schon als kleines kind wußte ich genau, was ich anziehen wollte. das waren immer kleider. ich erinnere mich an ein cremefarbenes mit roten röschen, an ein kornblumenblaues dirndl mit streublümchen, einer gelben schürze und einem karierten blüschen und an mein rosa petticoat-kleid, das verwandte aus amerika geschickt hatten.

probably i was born with "selfwill" how alex calls it, or "my own head" as i call it. even as a child i knew exactly what i want to wear. that were always dresses. i remember a creme whihte dress with little red roses, a cornflower blue dirndl with a yellow apron and a plaid blouse or my rosa red petticoat dress, which had been sent by relatives from america. 
 



meine eltern waren darüber nicht begeistert, viel lieber sahen sich mich in praktischen hosen, pullis und t-shirts und selbstverständlich in "vernünftigen" halbschuhen statt in schwarzen lackschuhen. unser freizeitgestaltung war entsprechend, wir waren viel draußen zum wandern, spielen, picknicken, schwimmen. ich durfte im flussbett dämme bauen und den sandkasten unter wasser setzen, mich schmutzig machen, mich im gebüsch verstecken. heute sehe ich, dass mir diese freiheit gut getan hat. damals wäre ich lieber in meinen schönen kleidern mit der oma kaffee trinken gegangen. 

my parents were not amused, they more like to see me in practical pants, sweaters and tees and of course in equitable shoes instead of black patent leather shoes. in our free time we used to be outside, hiking, playing swimming or haveing a pic nic. i could built dams in the river bed, flooting the sandbox, make me dirty, hide me in the coppice. today i feel that this liberty was good for me. back then i would have prefered to go for having coffee and cake with my grandmother wearing my beautiful dresses. 
 


ein akzeptabler kompromiss für kindergarten und schule war für mich ein "praktischer" rock mit pulli oder bluse. 
an acceptable compromise for kindergarden and school was for me a "practical" skirt with sweater or blouse.

meine mutter konnte sehr gut nähen und hatte zu meinem glück zugang zu amerikanischen schnittmustern. weil es ihr spass machte und wohl ihr wie mir gefiel, nähte sie mir im laufe der jahre ein paar kleider, die sehr außergewöhnlich waren. ich erinnere mich an ein weinrotes mit rundem ausschnitt, weißem häckelspitzenkrägelchen, das auf der vorderseite ein großes t aus schwarzem samtband hatte oder ein empirekleidchen mit hellblauem rock, cremefarbenem oberteil und einer breiten rosa satinschärpe zum hinten binden. 

my mother was an excellent seamstress and fortunately she had got some pattern from america. we both appreciated them and over the years she sewed me some extraordinary dresses. i remember a wine red dress with round neckline, a white crochet lace collar and with a big t made of a velvet ribbon on the front. or a empire dress with a light blue skirt, creme white top and a broad pink bow to tie on the back side. 

als ich älter wurde gab es trevirakleider in bunten farben, miniröcke in großgeblumten stoffen, hot-pants und schlaghosen und diverse chassuble (lange westen). von anderen unterschieden sich meine kleider damals hauptsächlich im schnitt und in der stoffwahl. 

when i became older there were trevira dresses in many colors, mini skirts of flower fabrics, hot pants and flares and a couple of chassuble (long vests). my dresses were different from others but only because of the cut and the fabric.

erst als die zeit kam als jungs und mädchen nur noch jeans, kordhosen, t-shirts und pullis trugen, begann ich mich mit meinem stil wesentlich zu unterscheiden. da ich sehr dünn war und mir in mini nicht gefiel nähte ich mir bodenlange röcke und kleider und trug dazu strickjacken oder einen langen wollmantel. klar hatte ich auch jeans und blusen, aber richtig gut fühlte ich mich in den maxiröcken.

not till the time came when girls and boys only wore denims and curdories with tees and sweaters, i began to be different in my style. because i was very slim i do not like to wear mini skirts any longer so i sewed for me some maxi skirts and dresses, paired with cardigans or a woolen maxi coat. of course i had jeans and blouses, but i felt better when i wore my maxis. 

abgelöst wurden diese durch wadenlange godetröcke oder weitschwingende mit sehr enger taille. am liebsten getragen mit einem herrenhemd oder meinem micky mouse  t-shirt.. ergänzt wurde meine garderobe durch ein von mir selbst genähtes sommerkleidchen mit streublümchen, einer tweedhose mit schlag und einer hellblauen bluse mit weich fallendem großen kragen, auch selbst genäht. da meine mutter, meiner meinung nach modisch nicht mehr auf dem laufenden war. 

the maxis were displaced by tea-length godet skirts or wide swinging skirts with very small waist. i love to combine them with a man's shirt or my micky mouse tee. my wardrobe was completed by a dress made of a scattered flower fabric, tweed flares and a light blue blouse with smoothly falling collar, also sewed by me, because at that time i thought that my mother was not up to date in fashion.




leider gibt es von all diesen schätzen keine bilder, bei uns in der familie wurden fast nur dias gemacht und die lassen sich nicht so einfach abfotografieren.

unfortunately there are no photos of all these treasures, my family was used to make slides which i can not photograf off.

jetzt zeige ich euch noch wo ich meine kindheit verbracht habe
now i show you where i spent my childhood

 


nein, nicht in dieser hütte aber am fuße dieses berges,
in einer kleinen stadt in württemberg. 

no not in this hut but at the food of this hill, 
in a small town in the south west of germany.






 hattet ihr als kind ein lieblingskleid, an das ihr euch gerne erinnert?
when you were a child do you have a favorite dress, which you remember well?

Kommentare:

  1. Toller Post und sehr sehr schöne Bilder... ja ich hatte nicht direkt ein Kleid... es war eine Hose mit Shirt im gleichen Muster mit Rüschen :)

    ... aber was ich viel lieber mache ist im Kleiderschrank meiner Mami rumzustöbern da findet sich immer wieder ein Schatz aus vergangen Zeiten :)

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    1. vielen dank und willkommen!
      ich auch, am liebsten hab ich in den schränken auf dem dachboden gekramt, da waren die weiten röcke und die kleider aus den 50ern versteckt und reizende kostüme und mäntel. mit 16 hab ich noch reingepasst (wenn ich den bh ausgepolstert hatte), traute mich aber nicht sie draußen zu tragen. später waren sie mir zu eng. meine mama hatte eine richtige wespentaille und gleichzeitig eine schöne oberweite.
      lieben gruß von sabine

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  2. was für ein schöner beitrag, liebe sabine. fast war es, als hättest du einen mitgenommen in deine kindheit und jugend...und es war schön, dich so kennenzulernen. da ich ja in der ddr groß geworden bin, lief meine modische sozialisation wohl etwas anders ab. ich kann mich erinnern, dass der stoff (blau,weiß,rot wild gemustert) meines schulanfangsensembles (minikleid mit schlaghose) für alle möglichen kleidungsstücke von verschiedenen volkseigenen betrieben im ganzen land verarbeitet wurde, sodass mir irgendwann eine ca.65jährige korpulente frau in einem kleid aus dem selben stoff übern weg lief. seitdem hasste ich dieses ensemble;)
    liebste grüße von birgit

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    1. vielen dank, liebe birgit! ich bin auch so froh, dass wir uns hier kennenlernen und austauschen können.

      ich kann mir vorstellen, wie dir das das geliebte ensemble verdorben hat. ich hab mich oft gewundert, dass in alten ddr-filmen sich die kleidung der kinder und jugendlichen gar nicht so sehr von unserer unterschied. das war aber wohl nicht die wirklichkeit.

      wobei es auch bei uns familien gab, die auf kleidung keinerlei wert legten. die kinder trugen die sachen der geschwister auf, mussten "gedeckte" kleidung tragen, weil man da den schmutz nicht so sah. nicht aus der armut heraus, eher aus sparsamkeit und weil kein wert darauf gelegt wurde.

      auf hübsche kleidung zu achten, sich zu schmücken, herauszuputzen gar sich zu schminken, war bei vielen verpönt (ob jung oder alt). wer es trotzdem tat, galt als oberflächlich und leichtfertig.
      mich hat das allerdings wenig beeinflusst.
      lieben gruß von sabine

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  3. Hi Sabine,

    das sind ja mal tolle Bilder! Vielen Dank für den Einblick in Deine Lebensgeschichte. Von mir gibts leider nicht allzu viele Bilder aus der Kindheit. Zum einen habe ich es nicht besonders gemocht, fotografiert zu werden (weil eigentlich total unfotogen). Tja, die Zeiten haben sich - dank digitaler Fotografie!!! (wenn man eine große Anzahl Bilder von mir macht, dann ist auch immer wieder mal ein nettes dabei) - etwas geändert :-) Zum zweiten hat es in unserem Haus damals mal gebrannt, so dass die meisten Fotoalben futsch sind, echt wahr. Ich wohnte damals schon länger nicht mehr dort, aber meine Mum ist seither (was Feuer betrifft) etwas traumatisiert. Und bedauert den Verlust der Fotos sicher noch viel mehr als ich.

    Glg, Annemarie

    P.S.: Ich habe einen Downgrading-Kandidaten, der ist allerdings nicht besonders "gut geworden", macht aber nichts, vielleicht habt Ihr ja Vorschläge, wie man das Teil optimaler kombinieren könnte. Ich stelle das also trotzdem mal online. Wann meinst Du? Sonntag?

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    1. vielen lieben dank, annemarie!
      was für eine schreckliche geschichte, da sitzt der schock noch tief, das kann ich mir vorstellen. wir hatten nur einen küchenbrand, aber der hat uns alle vorsichtiger werden lassen.
      beim anschauen der alten bilder, war ich über die schlechte qualität bass erstaunt. inzwischen sind wir so verwöhnt von den digitalen.
      die dias allerdings, die mein vater machte, sind noch sehr gut. nur leider nicht hier und wohl auch schwer oder kostspielig zu digitalisieren. ich habe mich immer gern fotografieren lassen, bis auf die zeit zwischen 12 und 14, damals fand ich mich abgrundhässlich (kurze krause locken, die ersten pickel und gar keine haltung).
      ich hab gestern bilder von meinem kandidaten gemacht und sie gleich wieder gelöscht. irgendwie war nicht mein tag. ich werd es morgen noch mal versuchen, bei gutem licht. ich denke bis sonntag nachmittag hab ich was beisammen. so um 17 Uhr wär für mich super. anschließend will ich wieder was kochen und sohn und freundin kommen, deshalb ginge es erst später wieder so gegen 22 uhr. gibt bescheid, wie es bei dir passt.
      ganz lieben gruß von sabine

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    2. Hi Sabine, das mit 17 Uhr krieg ich hin. Bilder sind ja fertig, fehlt nur noch ein bisschen Text. Glg, Annemarie

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    3. hach ich hab weder bilder noch text, aber bis sonntag 17 uhr schaff ich das schon, die idee ist ja da. hab ein schönes wochenende meine liebe!

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  4. Schöne Kindheitserinnerungen, da komme ich direkt ins Überlegen, was wohl mein liebstes Kleid war. Ich bin selbst erstaunt, was mir noch alles in Erinnerung geblieben ist.Meine Mutter hat allerdings nicht genäht, sie war mehr so der Typ "Hauptsache praktisch und nicht so teuer". Ich werde auch mal in meinen alten Bildern stöbern.
    Liebe Grüße von Rana

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    1. hallo rana, ja mach das doch. das macht so viel spass und ist genau die richtige beschäftigung für einen kalten herbsttag.
      meiner mama war praktisch auch lieber. es war einfacher zu waschen und zu bügeln. meine schwester hatte z.b. eine lieblingslatzhose und ein rosa-gelb-kariertes flanellhemd. das hatte sie immer an und konnte so alles mitmachen. ich bin mehr als einmal, wegen meiner eitelkeiten auf widerstand gestoßen. aber auf die schönen selbstgenähten kleider waren wir beide stolz, mama weil sie ihr so wunderbar gelungen sind, ich weil ich sie tragen durfte.
      lieben gruß von sabine

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  5. An mein Lieblingskleid kann ich mich noch sehr gut erinnern. Es war ein türkises Sommerkleidchen mit weitem Rock. Eines Tages saßen wir in einer Gartenwirtschaft und ein Vögelchen hat mein Kleid getroffen Die Stelle wurde hell und es war nichts mehr zu reparieren. Ich habe schrecklich geweint und war untröstlich. Vögelchen mag ich aber trotzdem noch :-)

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    1. liebe ute, das kann ich so gut nachempfinden. damals hatten wir halt ein lieblingskleid und wenn das einen fleck hatte wurde nicht gleich ein neues gekauft, oder genäht. mir hat mal eine tante im urlaub, dieses oben beschriebene rosenkleidchen ruiniert, das hat auch tränen gekostet. aber die tante mochte ich trotzdem sehr gerne:-)

      lieben gruß von sabine

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  6. Ich komme gerade heim und lese deinen Beitrag. Ist das die Zollernburg?? Als Mädchen habe ich auch am liebsten Kleider und Röcke getragen, erst später kamen dann Hosen (so als ich 11 war, "Rundhosen" selbstgenäht von meiner Mutter, wuhaaa). Ich weiß noch, wie toll ich es fand, als ich meine erste Wrangler Jeans hatte.
    LG Eva

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    1. hallo eva,
      die burg ist die teck, eine hübsche kleine burg. nicht so groß und herrschaftlich wie die zollernburg.
      diese rundhosen hatte ich auch in diversen farben, die fand ich mit einem kurzen engen pulli getragen ganz chic. ich kann gar nicht sagen, welches meine erste jeans war. wahrscheinlich eine lewis, denn später hab ich jahrelang die 501 mit den knöpfen getragen, weil die so perfekt gepasst hat.

      lieben gruß von sabine

      ach noch eine geschichte zu den jeans:
      in den 70ern gabs in der kleinen stadt noch keinen jeansladen. aber so einen der alles führte, arbeitskleidung, kittelschürzen, nähgarn, hosenträger, fleischfarbene mieder und in hohen regalen gestapelt - jeans. wir haben also immer unter löckchenkopfschüttelnden blicken der älteren damen, die dort ihre dessous erstanden, die jeans probiert. die natürlich super eng sein mussten.

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  7. Hi Sabine!

    I love your name did i ever told you that?
    I adore your old pics of you- i did a post with old pics as well
    So much fun to see you at another age and see how you dressed
    I always dressed differently that all the others, i remember in high school i wore - Indian blouse, maxis, i had round glasses
    I wore a lot of dresses as well when i was a little girl, my grandma worked in a children clothing shop and she used to bring us those adorable dresses -

    My mom chose all my clothes until i was 8 or 9 i think- I remember we were shopping for a dress and my mom wanted to buy me one dress that i did not like i told her which dress i wanted and she agreed - This is when is started to make my own choices -

    Have a great weekend dear Sabine

    Ariane xxx

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    1. hello ariane!
      thank you my dear. sabine is a very common name here in germany and approx. every 5th woman in my age is called sabine. but nevertheless i like it but i do not like it shorted to "bine" or "sabsi" as some people do. funny is that my maiden name is also a very common name, mueller. so with such a accumulation of uniformity i have to add a bit differentness to my life at least by wearing clothes that no one else had.
      when i was a little child i lived during the week with my grandparents and they allowed me to wear what i want. when i came to kindergarten my mother stayed at home with us children and i had to accept to wear what she wanted, that sometimes made us struggle with each other, but not very serious and not very long.
      later i will check your post with the old pics, i am so curious!
      enjoy a beautiful weekend dear ariane!



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  8. Was sind wir uns ähnlich, das ist ja fast gruselig. Nur dass ich ein dickes Kind war.

    Ich hatte ein kariertes Kleid, das habe ich getragen, obwohl es schon viel zu klein war (vor allem immer kürzer wurde). Erst in der Schule und dann nur noch zu Hause. Aber hergeben wollte ich es nicht.

    Wenn Oma mir wieder was sehr modernes gemacht hatte (Blusen mit tiefen Ausschnitten, Schlaghosen, Hosenröcke - in den siebzigern in Knallfarben), meinte mein Vater schon mal, man könne ich auch gleich in die Schoten stellen. Ich bin trotzdem in solch einem Aufzug in die Schule marschiert. Erst beneidet, in der Jeans-und-Parker-Einheitszeit belächelt und später für meinen Eigensinn und Stil bewundert. Heute ist es mir ziemlich wurscht, was andere von mir denken. Zumindest, wenn ich privat unterwegs bin. Natürlich gibt es auch das Kompetenzoutfit. Ich verkaufe schließlich eine seriöse Dienstleistung.

    Grüße! N.

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    1. liebe nelja,
      ich kann mir vorstellen, nein ich weiß, dass sogar dein kompetenzoutfit deinen ganz eigenen stil verrät, kann gar nicht anders sein.
      an uns sieht man wie ähnlich wir uns in ost und west doch waren und sind. da hat ein politisches system zum glück keinen einfluss drauf.

      mir hat es als kind und jugendliche überhaupt nichts ausgemacht anders auszusehen, im gegenteil. ich wollte weder den jeans einheitslook tragen noch ein barbieboutiquemädchen sein. second hand gabs noch nicht. also hab ich mehr schlecht als recht genäht und gestrickt was das zeug hält.
      ich weiß nicht mehr, wann es begonnen hat, dass ich mich modisch "zurückgenommen" habe. in den ersten 20 jahren auf jeden fall nicht. vielleicht komme ich noch drauf. die geschichte geht ja weiter.

      hab ein schönes wochenende liebe nelja!

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  9. Wunderbar, Dein Blick in die Vergangenheit.

    An ein Lieblingskleidungsstück kann ich mich nicht erinnern. Eher an die Hassklamotten. Cordhosen mag ich heute noch nicht. Als Kind war ich mollig und dementsprechend waren immer die Innenseiten der Oberschenkel abgewetzt. Da wurde einem immer wieder bewusst, dass man starke Oberschenkel hat. ;)

    LG

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    1. danke, manu!
      an hassklamotten kann ich mich auch erinnern, auch an eine hasskordhose, obwohl ich die eigentlich mochte und noch immer mag.
      es gab aber die coolen richtigen und die nachgemachten, die hatten einen ganz anderen "uncoolen" schnitt und schrecklich dumpfe farben. natürlich war meine erste kordhose, nachdem ich lange darum gebettelt hatte, eine solche. in petrolgrün, damals unmöglich. aber ein trauma hab ich davon wohl nicht, ich mag die farbe heute sehr gerne.
      lieben gruß und schönes wochenende! sabine

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  10. Hahaha I also loved to wear skirts and dresses when I was a child, and my parents thought it was very unpractical too! However, my grandmother thought it was lovely. I suppose some of our interests starts early in life! It was a lot of fun to read your story, and see photos of you as a child and teenager.

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    1. dear anna! seems we have much in common. my addiction to dresses starts before i was 4 years old. i remember me staying in my grandmothers bedroom with at least 3 dresses on. because i could not decide which to wear. when i had pulled on the last one i could no longer move my arms, i was so bound by layering that i cried and my grandma has to free me.
      have a wonderful weekend my dear friend!

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  11. Antworten
    1. vielen dank, natalija, und herzlich willkommen!

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  12. In Erinnerungen schwelgen - ja, das ist schön! Dein Beitrag hat ein Kopfkino in Gang gesetzt...

    Angefangen vom Petticoatkleid (ich weiß jetzt nicht ,ob das richtig geschrieben ist), das ich als kleines Mädchen hatte bis zum Minirock, den ich unter einem weißen Maxilackmantel trug. Ansonsten war meine Kleidung eher burschikos und am Anfang zwar auch modisch, aber das war der Modegeschmack meiner Mutter und stand mir nicht besonders.

    Mit 12 habe ich mir die Haare abgeschnitten und ab da passten keine Kleidchen mehr - ich war froh, so konnte ich meine geliebte Hippymode anziehen...

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    1. liebe piri,
      so ein langer schwarzer mantel war damals mein wunschteil und lange glatte haare in der mitte gescheitelt. lackstiefel hatte ich mal, dreifarbig mit plateausohnle.
      du hast dir die haare selbst abgeschnitten? da war die begeisterung in der familie sicher groß.
      ich hatte nie lange haare, weil sie so kraus und nicht zu bändigen waren, sollte sie aber für meinen abschlussball (da war ich 15) etwas wachsen lassen. weil mama (friseurin) mir eine schicke fisur zaubern wollte. mit schrecken dachte ich an frühere "schicke" frisuren und kürzte sie eigenhändig mit der nagelschere, genau einen tag vorher. meine mama war entsetzt, hat aber die schlimmsten patzer ausgebügelt. ich trug dann am oberkopf streichholzkurzes haar zum langen kleid. mir hats gefallen (tut es heute noch).
      hab einen schönen tag, liebe piri!

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  13. Beautiful post, beautiful place to live. As a youth you were as beautiful as you are now. I'll make a post about my mother, very good seamstress, who was the culprit of my love of fashion and especially for mature clothing. I'll tell you on my blog.

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    1. thank so much josep-maria!
      i red the post about your mother and can imagine how facinated you was as a child by the variaty of pattern, cuts and dresses your mothr was working with. my mother and my grandmother sewed their clothes by themself but both were not professional seamstresses. however i also experienced as a child how from a simple piece of fabric a gorgeous dress was made.

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  14. Huhu liebe Sabine,

    im Gegensatz du dir war ich als Mädchen eher ein "Hosenmatze". Bis zur Pubertät ging ich eher als Junge durch. Das zeigt sich auch heute noch. Ich trage immer noch am liebsten Hosen. Auch die Haare hatte ich fast immer kurz.
    LG Sabine

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    1. liebe sabine!
      das tut deiner weiblichen ausstrahlung ja keinerlei abbruch. ich trug die haare als kind auch immer kurz, wegen der krausen locken. mädchenhaft war ich trotzdem, bei uns war meine schwester der "lausejunge", obwohl sie lange haare hatte.
      lieben gruß von sabine

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  15. I love your photos and hearing about your past style. My mother and I had struggles over what I wore. I wanted to wear more hippie style clothing (It was the late 60's/early 70's) and she would prefer something more feminine and proper. Today our styles are much more similar to one another...and I appreciate her neat and classic, but casual, appearance.

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    1. dear lisa,
      seems in our generation we have to struggle with our parents about our style, here and there. the boys about their long hair, we girls about our hippie dresses. but i have to say mostly my parents were tolerant, when i made my clothes by myself, reacting only with laughter or shaking the head. the more serious struggle was when i was younger and denied wearing practical clothes and shoes.
      your style today is neat, elegant and nevertheless casual, i like that.
      have a nice day my dear!

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